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Smartphone: Apple repariert keine als gestohlen gemeldeten iPhones mehr

Ein internes Dokument weist Apple-Techniker an, eine Reparatur zu verweigern, wenn es sich um ein gestohlenes iPhone handelt.

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Diebe von Apples iPhones sollen es künftig bei offiziellen Reparaturen noch schwerer haben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Apple will künftig keine iPhones mehr reparieren, wenn sie über ihre Seriennummern in der GSMA Device Registry als gestohlen gemeldet wurden. Das berichtet Macrumors, die eine entsprechende Mitteilung Apples an die Servicecenter einsehen konnten.

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Wird ein iPhone bei Ermittlungsbehörden als gestohlen gemeldet, kann die Seriennummer in die globale Datenbank GSMA Device Registry eingetragen werden. Diese wird offenbar mit den Systemen von Apples Reparaturdiensten verbunden: Techniker sollen einen entsprechenden Hinweis auf einen Diebstahl bekommen, wenn sie die Seriennummer des zu reparierenden iPhones eingeben.

Die neue Vorgehensweise soll die Anzahl an gestohlenen Geräten reduzieren, die bei Apple repariert werden. Sollte ein als gestohlen gemeldetes iPhone in einem Apple-Reparaturbetrieb auftauchen, könnte man es zudem dem Eigentümer zurückschicken.

Eine weitere Maßnahme, um es Dieben schwerer zu machen

Die neue Praxis ist allerdings nicht Apples erste Maßnahme, um zu verhindern, dass Diebe ein gestohlenes iPhone nach der Reparatur weiter verwenden können. Bislang werden bereits Geräte nicht von zertifizierten Technikcentern repariert, wenn sie über Apples Find-my-Netzwerk als vermisst markiert wurden. Dann wird das iPhone gesperrt und eine Nachricht mit Kontaktdetails auf dem Sperrbildschirm angezeigt.

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Wie The Verge schreibt, dürfen Apple-Techniker iPhones mit Screen Lock zudem nur dann reparieren, wenn Kunden nachweisen können, dass sie das Gerät gekauft haben - also etwa einen Kaufbeleg vorweisen können. Durch diese Maßnahmen soll verhindert werden, dass gestohlene iPhones durch ein Apple-Reparaturzentrum entsperrt und wieder nutzbar gemacht werden.