Smartlock: Amazon will Paketboten Zugang zu Heim und Auto verschaffen

Amazon soll einen Türöffner entwickeln, der Paketboten mit Einmalkennwort Zugang zum Haus oder zur Wohnung ermöglicht. Auch das Auto soll sich dem Zusteller öffnen.

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Mit smarten Schlössern und Garagen gegen Paketdiebstahl
Mit smarten Schlössern und Garagen gegen Paketdiebstahl (Bild: 30 Lines/Flickr)

Amazon entwickelt laut einem Bericht von CNBC einen Türöffner, der Paketboten einen einmaligen Zugang zum Zuhause der Kunden ermöglichen könnte. So soll sichergestellt werden, dass die Lieferungen auch beim Kunden ankommen, wenn dieser unterwegs ist.

Amazon ist demnach außerdem mit Phrame im Gespräch. Das Unternehmen vertreibt eine fernbedienbare Schlüsselbox für Kfz-Kennzeichenhalter. Dies böte auch die Möglichkeit, dem Postboten Zugriff auf den Kofferraum von Autos zu ermöglichen, um dort das Paket zu hinterlassen. Phrame erklärt auf seiner Website, dass Kunden einen einmaligen und zeitlich begrenzten Zugang für einen Kurier gewähren könnten.

Der Türöffner für das Zuhause würde wohl ähnlich funktionieren. Dies ist bereits mit vorhandenen Smart-Lock-Lösungen von diversen Unternehmen möglich, hat sich wegen des geringen Verbreitungsgrades solcher Geräte aber noch nicht durchgesetzt. Mit Amazons Marktmacht könnte sich die Verbreitung und Akzeptanz solcher Lösungen jedoch erhöhen.

2016 gab es schon einmal Gerüchte um eine Kooperation von Amazon mit Schloss- und Garagentorherstellern, um Hauslieferungen zu ermöglichen, doch bisher wurde daraus kein kommerzielles Angebot.

Auch mit einer Lieferung zum Kofferraum des Kunden experimentierte Amazon in Deutschland bereits. Im Mai 2015 starteten DHL, Amazon Prime und Audi ein Pilotprojekt, bei dem Autos als Lieferadresse für Paketsendungen genutzt werden können.

Mit Smart entwickelte DHL das System Smart ready to drop, mit dem ebenfalls Tests in deutschen Städten durchgeführt wurden. Der Paketbote bekommt temporär und einmalig über eine App eine schlüssellose Zugangsberechtigung für den Kofferraum des Fahrzeugs. Der Kunde bestellt seine Waren wie gewohnt, erstellt allerdings mit einer App einen Code und gibt diesen in das c/o-Feld bei der Bestellung ein. Damit das Auto gefunden werden kann, muss eine sogenannte Connectivity Box installiert werden.

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plutoniumsulfat 13. Okt 2017

Wie lässt man sich denn gleich in die Filiale liefern?

Flyns 11. Okt 2017

This! Das hat entfernt etwas von WIR BRAUCHEN DRINGEND MEHR PRIVATSPHÄRE UND...

16bit-Veteran 11. Okt 2017

Bleibt dir doch selbst überlassen ob du dir die Marketing-Überwachung ins Haus stellst...

Flyns 11. Okt 2017

... den Amazon in letzter Zeit so treibt ist der Grund dafür, dass ich mittlerweile einen...



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