Smartgrid: England bekommt größten Akku Europas

Der britische Stromnetzbetreiber UK Power Networks baut im Nordwesten von London den größten Akku Europas. Er soll Strom aus Wind- und Sonnenkraftwerken zwischenspeichern.

Artikel veröffentlicht am ,
Windkraftanlage (Symbolbild): witterungsbedingte Schwankungen ausgleichen
Windkraftanlage (Symbolbild): witterungsbedingte Schwankungen ausgleichen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Europas größter Akku soll in Leighton Buzzard in der englischen Grafschaft Bedfordshire, nordwestlich von London, entstehen: Am dortigen Umspannwerk will der Verteilnetzbetreiber UK Power Networks einen Stromspeicher bauen.

Stellenmarkt
  1. Digital Talents (m/w/d)
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden, Berlin, Meckenheim
  2. IT Manager / Digitalisierungsarchitekt (m/w/d)
    Siedlungswerk GmbH, Stuttgart
Detailsuche

Ziel des Projekts Smarter Network Storage (SNS) ist, die Integration von erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft oder Sonnenenergie in das Stromnetz zu testen: Der Akku soll Strom zwischenspeichern, um die Schwankungen, die sich durch wechselnde Witterungsbedingungen ergeben, auszugleichen. Der Speicher soll durch Frequenzregulierung und Verschiebung von Lastspitzen das Stromnetz effektiver stabilisieren als thermische Kraftwerke, erklärt das Berliner Unternehmen Younicos.

Akku von Samsung

Younicos wird den Akku zusammen mit Samsung SDI und S&C Electric Europe bauen. Samsung wird die Akkus mit einer Speicherkapazität von 10 Megawattstunden liefern. Younicos ist für die Regeltechnologie und das Akkumanagement zuständig.

Energiespeicher seien eine wichtige Komponente für künftige intelligente Stromnetze, sagt Andrew Jones, Geschäftsführer von S&C Electric Europe. "Im Augenblick gibt es jedoch noch nur wenige Großspeicherprojekte und deswegen nicht genug Vertrauen in die Technologie." Das soll SNS ändern.

Golem Akademie
  1. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, Virtuell
  2. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Projekt hat ein Volumen von 18,7 Millionen Britischen Pfund, umgerechnet etwa 21,65 Millionen Euro. Den größten Anteil von 13,2 Millionen Britischen Pfund, umgerechnet knapp 15,3 Millionen Euro, wird die Regulierungsbehörde Office of Gas and Electricity Markets (Ofgem) beisteuern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 30. Jul 2013

Ach das wird durch Insolvenz ganz einfach umgangen. Deswegen werden solche Projekte...

S.L-A 30. Jul 2013

Dies ist ein wesentlicher Fortschritt!

Sebbi 30. Jul 2013

Ok ... ein Argument, aber dann dimensioniert man die Speicherung eben entsprechend über...

Ach 30. Jul 2013

Batterien fangen die Stromspitzen im Netz quasi ohne Verzögerung ab, was gerade das Smart...

Buggie 30. Jul 2013

:D Nun also ich brauche das nicht. Mein 7Ah Akku für mein s3 reicht mir locker ne woche...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wemax Go Pro
Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand

Der Wemax Go Pro setzt auf Lasertechnik von Xiaomi. Der Beamer ist klein und kompakt, soll aber ein großes Bild an die Wand strahlen können.

Wemax Go Pro: Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand
Artikel
  1. Snapdragon 8cx Gen 3: Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel
    Snapdragon 8cx Gen 3
    Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel

    In Geekbench wurde der Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 gesichtet. Er kann sich mit Intel- und AMD-CPUs messen, mit Apples M1 aber wohl nicht.

  2. Air4: Renault 4 als Flugauto neu interpretiert
    Air4
    Renault 4 als Flugauto neu interpretiert

    Der Air4 ist Renaults Idee, wie ein fliegender Renault 4 aussehen könnte. Mit der Drohne wird das 60jährige Jubiläum des Kultautos gefeiert.

  3. MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
    MS Satoshi
    Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

    Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
    Von Elke Wittich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /