Smartgrid: England bekommt größten Akku Europas

Der britische Stromnetzbetreiber UK Power Networks baut im Nordwesten von London den größten Akku Europas. Er soll Strom aus Wind- und Sonnenkraftwerken zwischenspeichern.

Artikel veröffentlicht am ,
Windkraftanlage (Symbolbild): witterungsbedingte Schwankungen ausgleichen
Windkraftanlage (Symbolbild): witterungsbedingte Schwankungen ausgleichen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Europas größter Akku soll in Leighton Buzzard in der englischen Grafschaft Bedfordshire, nordwestlich von London, entstehen: Am dortigen Umspannwerk will der Verteilnetzbetreiber UK Power Networks einen Stromspeicher bauen.

Ziel des Projekts Smarter Network Storage (SNS) ist, die Integration von erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft oder Sonnenenergie in das Stromnetz zu testen: Der Akku soll Strom zwischenspeichern, um die Schwankungen, die sich durch wechselnde Witterungsbedingungen ergeben, auszugleichen. Der Speicher soll durch Frequenzregulierung und Verschiebung von Lastspitzen das Stromnetz effektiver stabilisieren als thermische Kraftwerke, erklärt das Berliner Unternehmen Younicos.

Akku von Samsung

Younicos wird den Akku zusammen mit Samsung SDI und S&C Electric Europe bauen. Samsung wird die Akkus mit einer Speicherkapazität von 10 Megawattstunden liefern. Younicos ist für die Regeltechnologie und das Akkumanagement zuständig.

Energiespeicher seien eine wichtige Komponente für künftige intelligente Stromnetze, sagt Andrew Jones, Geschäftsführer von S&C Electric Europe. "Im Augenblick gibt es jedoch noch nur wenige Großspeicherprojekte und deswegen nicht genug Vertrauen in die Technologie." Das soll SNS ändern.

Das Projekt hat ein Volumen von 18,7 Millionen Britischen Pfund, umgerechnet etwa 21,65 Millionen Euro. Den größten Anteil von 13,2 Millionen Britischen Pfund, umgerechnet knapp 15,3 Millionen Euro, wird die Regulierungsbehörde Office of Gas and Electricity Markets (Ofgem) beisteuern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 30. Jul 2013

Ach das wird durch Insolvenz ganz einfach umgangen. Deswegen werden solche Projekte...

S.L-A 30. Jul 2013

Dies ist ein wesentlicher Fortschritt!

Sebbi 30. Jul 2013

Ok ... ein Argument, aber dann dimensioniert man die Speicherung eben entsprechend über...

Ach 30. Jul 2013

Batterien fangen die Stromspitzen im Netz quasi ohne Verzögerung ab, was gerade das Smart...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /