Das Analysespiel nach dem Spiel
Vor der Nutzung der Babolat-App muss ein Benutzerkonto mit einer E-Mail-Adresse oder über Facebook-Connect erstellt werden. Das Synchronisieren geht schnell und funktioniert tadellos. Es bietet sich aber an, nicht zu viele Trainingseinheiten und Spiele gesammelt auf dem Schläger zu lassen, ohne sie zu übertragen. Denn bereits nach ein paar Tagen kann die Erinnerung trügen und die lockeren Ballwechsel werden etwa vom Nutzer fälschlicherweise einem Match zugewiesen.
Die Babolat-Play-App ist zweckdienlich mit übersichtlichen Graphen und einer sinnvollen Unterteilung in fünf Hauptrubriken. Beim Synchronisieren mit der App kann das Training näher definiert werden: Neben Kommentaren und Bildern vom Court wird die eigene Stimmung über Emoticons festgelegt und der Untergrund (Halle, Gras, Sand) zugewiesen. Auch das Wetter wird gesichert.
Pulse zeigt die aktuelle Entwicklung der eigenen Performance in den Punkten Technik, Ausdauer und Power an. Anhand dieses Dreiecks ergibt sich auch der durchschnittliche Gesamtscore, den ich als Spieler natürlich stetig erhöhen oder stabil halten möchte.
Kaum Gamification
Unter dem Punkt Analyse sind alle gespeicherten Spiele und Trainingseinheiten aufgelistet, inklusive der Daten über die Anzahl sowie Arten der Schläge. Viel Zeit verbringe ich auch im dritten Menüpunkt: Skills. Hier trackt die App Fortschritte in Form der Anzahl vollbrachter Schläge. Nach jeweils 100 Vorhand- und Rückhandschlägen, 40 Aufschlägen und 5 Volley-Schmetterschlägen steige ich im Level auf, allerdings nur, um ein weiteres Mal die simplen Fortschrittsbalken aufzufüllen. Gute Gamification geht anders: nämlich mit interessanten, abwechslungsreichen Aufgaben.
Im Bereich Rekorde sind die besten Schläge aufgelistet, und der letzte Menüpunkt Community ermöglicht das Vergleichen mit anderen Babolat-Spielern weltweit in einem Ranking. Dort ist übrigens auch Rafael Nadal zu finden, mit aktuell 64.291 Schlägen auf dem Konto, aber ohne detaillierte Angaben über die Art oder Qualität seines Spiels. Schade.
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Zapp glaub ich heißt das ding. Geht auch für Golfschläger :)
Na dann bespannt man denen das Ding einfach ein paar Kilo weicher ;) Interessanter...