Smarter Lautsprecher: Neue Beam-Soundbar von Sonos unterstützt Dolby Atmos

Sonos bringt eine neue Version der Soundbar Beam auf den Markt. Sie soll besser klingen als das Vorgängermodell.

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Beam der zweiten Generation
Beam der zweiten Generation (Bild: Sonos)

Sonos hat die Beam der zweiten Generation vorgestellt. Das neue Modell der Soundbar setzt auf das Design des Vorgängermodells, aber intern hat sich nach Herstellerangaben eine Menge geändert.

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So erhält das neue Soundbar-Modell einen leistungsfähigeren Prozessor sowie ein neu entwickeltes Phased Speaker Array. Beides soll für eine bessere Klangqualität wie bei der Beam der ersten Generation sorgen.

Die Beam der zweiten Generation unterstützt Dolby Atmos und kann 3D-Audio-Inhalte wiedergeben. Als weiteres Produkt des Herstellers bietet die größere und teurere Soundbar Arc dies ebenfalls.

Beam-Soundbar ist für kleinere Räume konzipiert

Die Beam ist für kleinere Räume konzipiert als die Arc. Die Soundbar misst 65 x 10 x 6,9 cm. Beim Vorgängermodell waren Stereoeffekte oftmals nicht zu bemerken. Wenn kein Dolby-Atmos-Quellmaterial vorhanden ist, können die entsprechenden Raumklang-Möglichkeiten nicht verwendet werden.

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Sonos selbst betont, dass die Beam nur auf das Zusammenspiel mit Fernsehgeräten hin konzipiert wurde. Dabei setzt der Anbieter wie bei der Arc darauf, dass Käufer der Soundbar einen Fernseher mit eARC-Anschluss besitzen. Wer kein solches TV-Modell besitzt oder die Beam im Zusammenspiel mit einem Beamer verwenden möchte, muss auf die Dolby-Atmos-Unterstützung verzichten, wenn nicht zusätzlich Geld für einen HDMI-Splitter ausgegeben wird.

HDMI-Splitter sollte sich aktualisieren lassen

Wer sich für eine Lösung über einen HDMI-Splitter entscheidet, sollte darauf achten, dass dieser vom Hersteller aktualisiert wird. Denn in der Vergangenheit konnte ein Software-Update von Sonos für die Arc dafür sorgen, dass der angeschaffte HDMI-Splitter nicht mehr das gewünschte Ergebnis lieferte.

  • Beam der zweiten Generation (Bild: Sonos)
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  • Beam der zweiten Generation mit Rücklautsprechern und Subwoofer (Bild: Sonos)
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  • Beam der zweiten Generation (Bild: Sonos)
Beam der zweiten Generation (Bild: Sonos)

Diese Erfahrung musste das deutsche Unternehmen Feintech machen, das seinen HDMI-Splitter daraufhin umbauen und mit einer Aktualisierungsfunktionen versehen musste. Käufer der älteren HDMI-Splitter sollen vom Hersteller ein Austauschgerät zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Wie auch bei der ersten Beam sowie der Arc hat auch die Beam der zweiten Generation nur einen HDMI-Eingang. Sonos wird wieder einen Adapter beilegen, um bei Bedarf Geräte über eine optische Verbindung mit der Soundbar zu verbinden. Auf diesem Wege können aber keine Dolby-Atmos-Inhalte wiedergegeben werden.

Beam-Soundbar kann an die Raumakustik angepasst werden

Wie auch bei anderen Sonos-Produkten steht die Einmesstechnik Trueplay für das neue Modell bereit. Mittels Trueplay wird der Klang an die Gegebenheiten des Raumes angepasst, indem Reflexionen von Möbeln oder Wänden erkannt werden. Dadurch soll sich der Klang verbessern lassen. Zur Einmessung wird weiterhin ein Apple-Gerät benötigt; andere Plattformen werden von Sonos nicht unterstützt.

Eine Besonderheit von Sonos ist das gut abgestimmte Multiroom-System und die Unterstützung von mehr als 100 Musikstreamingdiensten. Gesteuert wird die Soundbar über die Sonos-App, die es für Android und iOS gibt. Sonos legt keine Fernbedienung bei, die Soundbar hat aber einen Infrarotempfänger eingebaut. Sie bietet die Möglichkeit, die Lautstärke entweder über HDMI oder via Infrarot mit der Fernbedienung des Fernsehers zu steuern.

Sonos One Smart Speaker, schwarz - Intelligenter WLAN Lautsprecher mit Alexa Sprachsteuerung, Google Assistant & AirPlay - Multiroom Speaker für unbegrenztes Musikstreaming, mit Sprachsteuerung

Die neue Sonos-Soundbar hat Mikrofone, um eine Steuerung auf Zuruf über Amazons Alexa oder Google Assistant zu ermöglichen. Ein Parallelbetrieb beider digitaler Assistenten ist nicht vorgesehen. Google soll das verhindert haben, indem ein Parallelbetrieb von Alexa und Google Assistant untersagt wird. Sonos-typisch werden Aktivierungen eines digitalen Assistenten optisch signalisiert, aber längst nicht so auffällig wie bei Amazons Echo-Lautsprechern.

Neue Beam mit Airplay 2

Die Soundbar hat einen Ethernet-Anschluss und kann ansonsten mit dem heimischen WLAN verbunden werden. Die Beam der zweiten Generation unterstützt Airplay 2, um darüber Daten von einem kompatiblen Produkt abzuspielen. Außerdem ist der Aufbau eines Multiroom-Systems mit anderen Airplay-2-fähigen Lautsprechern möglich. Eine drahtlose Zuspielung über Bluetooth oder Google Cast ist nicht möglich.

Wie auch bei den anderen Sonos-Soundbars können hinten zwei Rücklautsprecher aufgestellt werden, um einen besseren Raumklang zu erzeugen. Die Lautsprecher können über WLAN betrieben werden. Wer dafür möglichst wenig Geld ausgeben will, kann die Symfonisk-Regal-Lautsprecher von Ikea verwenden, die vollständig kompatibel mit den Sonos-Produkten sind und pro Stück 100 Euro kosten. Es sind die derzeit preisgünstisten Sonos-kompatiblen Lautsprecher am Markt.

Zudem kann der Sonos-Sub drahtlos angebunden werden, der vom Hersteller gerade im Preis auf 850 Euro erhöht wurde. Weiterhin bieten alle Sonos-Soundbars keine Möglichkeit, links und rechts weitere Zusatzlautsprecher einzubinden, um das Stereoerlebnis der Soundbar zu verbessern.

Sonos will die Beam der zweiten Generation am 5. Oktober 2021 für 500 Euro auf den Markt bringen. Die Soundbar kann bereits vorbestellt werden. Zum Vergleich: Die Beam der ersten Generation kam für 450 Euro auf den Markt und der Listenpreis dafür ist unverändert.

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