Smarter Lautsprecher: Google nutzt Ebay im Home-Lautsprecher

Der Onlinemarktplatz Ebay hat auf Googles Cloud-Next-Hausmesse eine Integration in den smarten Lautsprecher Google Home vorgestellt. Mit Hilfe von Ebay ließ sich der Wert gebrauchter Gegenstände schätzen. Ein Spracheinkauf bei dem Unternehmen wurde hingegen nicht vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Ebay-Manager RJ Pittmann zeigt Ebay-Bot auf Google Home.
Der Ebay-Manager RJ Pittmann zeigt Ebay-Bot auf Google Home. (Bild: Screenshot Golem.de)

Google und Ebay arbeiten enger als bisher zusammen. Auf Googles Hausmesse Cloud Next wurde verkündet, dass die Ebay-Webseite sowie das Warenwirtschaftssystem dahinter künftig Googles Cloud-Plattform verwenden. Im Zuge dessen wurde bezüglich des Zeitaufwands nebenher auch eine Home-Integration durchgeführt, erklärte RJ Pittmann, der Chief Product Officer bei Ebay.

Stellenmarkt
  1. Projektsteuerer (m/w/d) Smart Cities
    MVV Energie AG, Mannheim
  2. Expert Implementation Owner (m/w/d)
    Vodafone GmbH, Düsseldorf, Unterföhring
Detailsuche

In einer Produktdemo zeigte Pittman, wie der Home-Lautsprecher für Preisschätzungen genutzt werden kann. Pittman aktivierte Home, rief einen Ebay-Bot auf und wurde von einer Computerstimme gefragt, von welchem Produkt der Schätzwert ermittelt werden soll. Der Ebay-Manager gab an, eine Canon-Kamera schätzen zu wollen und der Ebay-Bot fragte nach dem Modell. Danach hätten weitere Einzelheiten zur Kamera genannt werden können, der Ebay-Manager verzichtete aber darauf. Der Ebay-Bot gab dann den Wert der Kamera an.

Hintergrund der Schätzung unbekannt

Der Ebay-Manager machte keine weiteren Angaben dazu, wie der Preis ermittelt wurde. Zwei Varianten wären denkbar: Der Ebay-Bot sieht nach, zu welchem Preis das betreffende Produkt derzeit bei dem Onlinemarktplatz durchschnittlich angeboten wird. Das bedeutet aber nicht zwingend, dass das Produkt tatsächlich zu dem Preis verkauft wird. Eine bessere Datenbasis gäbe es, wenn Ebay nur die Verkaufspreise berücksichtigt, die tatsächlich auf der Plattform bezahlt wurden.

Nach Ansicht von Pittman würde eine Preisschätzung mehr Kunden zu Ebay bringen, die dann ihre gebrauchten Gegenstände dort zum Kauf anbieten würden. Für Nutzer soll es besonders einfach gemacht werden, sich den Wert der Gegenstände im eigenen Besitz bewusst zu machen.

Keine Informationen zur allgemeinen Verfügbarkeit

Golem Akademie
  1. SAMBA Datei- und Domänendienste einrichten: virtueller Drei-Tage-Workshop
    7.–9. März 2022, Virtuell
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Google und Ebay machten keine Angaben dazu, wann die Ebay-Integration regulär für Besitzer eines Home-Lautsprechers verfügbar sein wird. Bei der Produktdemo wurde keine Möglichkeit gezeigt, über Home mit Sprachbefehlen auf dem Onlinemarktplatz einkaufen zu können. Ob eine solche Funktion noch kommen wird, ist ungewiss.

Bei smarten Lautsprechern ist Amazon mit seinen Echo-Lautsprechern der Hauptkonkurrent von Google. Die Echo-Lautsprecher können für Einkäufe bei Amazon genutzt werden. Nutzer können sich mit Stimmbefehlen Produkte aussuchen und direkt dort einkaufen. Die Echo-Lautsprecher sind seit knapp einem Monat regulär in Deutschland verfügbar. Google will den Home-Lautsprecher im Frühjahr 2017 auf den deutschen Markt bringen.

Googles Cloud-Plattform wird von Ebay verwendet

Nach Angaben des Ebay-Managers habe es nur fünf Tage gedauert, bis die Ebay-Integration in Home fertiggestellt war. Zuvor hat Ebay nach eigenen Angaben fünf Monate daran gearbeitet, die Webseite auf Googles Cloud-Plattform zu transferieren. Bisher habe Ebay eine eigene Plattform verwendet. Während der Umstellung wurden beide Plattformen parallel verwendet. Ob dies weiterhin der Fall ist, gab das Unternehmen nicht bekannt. Es ist auch unklar, ob Ebay seine gesamte Infrastruktur auf Googles Cloud-Plattform übertragen oder nur einen Teil davon mit Google abdecken wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prozessoren
Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
Artikel
  1. Zu wenig Triebwerke: Musk warnt vor SpaceX-Pleite
    Zu wenig Triebwerke
    Musk warnt vor SpaceX-Pleite

    Elon Musk sieht sich der nächsten "Produktionshölle" ausgesetzt. Dieses Mal stockt die Fertigung im Raumfahrtunternehmen SpaceX.

  2. Gif-Anbieter: Meta soll zum Verkauf von Giphy gezwungen werden
    Gif-Anbieter
    Meta soll zum Verkauf von Giphy gezwungen werden

    Die Übernahme des Gif-Dienstes Giphy soll Konkurrenten von Facebook, Instagram und Co. unter Druck setzen, argumentiert die britische Kartellbehörde.

  3. Koalitionsvertrag: Was bedeuten die Ampel-Pläne für die Elektromobilität?
    Koalitionsvertrag
    Was bedeuten die Ampel-Pläne für die Elektromobilität?

    Nach dem Willen der Ampelkoalition sollen 15 Millionen Elektroautos bis 2030 auf deutschen Straßen unterwegs sein. Wir haben uns angeschaut, wie das genau umgesetzt werden soll.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele & 30% auf MSI-Laptops • AOC 31,5" Curved WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MM • G.Skill 64GB Kit 3800MHz 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook ext. HDD 18TB 329€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /