Abo
  • IT-Karriere:

Smarter Lautsprecher: Google bringt kleinen Home-Lautsprecher für 60 Euro

Google macht es Amazon nach und bringt mit Home Mini einen kleinen smarten Lautsprecher auf den Markt. Das neue Modell arbeitet mit dem Google Assistant und ist in vielen Details schlechter ausgestattet als Amazons Echo Dot.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Home Mini
Google Home Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der neue Home-Mini-Lautsprecher von Google greift das Konzept von Amazons Amazons Echo Dot auf: Für einen vergleichsweise geringen Anschaffungspreis bekommt der Käufer einen kleinen smarten Lautsprecher. Das Google-Modell ist dabei größer, aber dünner als das Amazon-Pendant. Der Home Mini nutzt den Google Assistant, der einem bei der Beantwortung von Fragen helfen soll und das Smart Home mit der Sprache bedienen kann.

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart
  2. Deutsche Welle, Bonn

Mit einer Größe von 11,5 x 11,5 cm ist der Home-Mini-Lautsprecher ein Stück weit größer als Amazons Echo Dot, der 8,4 x 8,4 mm misst. Dafür ist der Google-Lautsprecher mit 1,2 cm Höhe um einiges dünner als der 3,2 cm dicke Echo Dot. Home Mini hat keinen Klinkenanschluss, so dass sich der Lautsprecher nicht kabelgebunden in eine bestehende Musikanlage einbinden lässt. Möglicherweise ist das mittels Bluetooth möglich.

Keine sichtbaren Steuerknöpfe

Auf der Oberseite des Home Mini gibt es vier LEDs, die aufleuchten, wenn der smarte Lautsprecher Befehle entgegennimmt. Zur Unterbrechung der Musikwiedergabe kann in die Mitte des Lautsprechers getippt werden. Außerdem kann die Lautstärke händisch reguliert werden, indem auf den Randbereich des Lautsprechers getippt wird.

  • Home Mini (Bild: Google)
  • Google Home Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Google Home Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Google Home Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Alle diese Bedienknöpfe sind nicht sichtbar, was dem Gerät ein angenehmes Erscheinungsbild verschafft. Es sieht weniger nach einem technischen Gerät aus. Umgekehrt muss sich der Anwender merken, an welche Stellen er drücken muss, um das Gerät mit der Hand zu bedienen. Die Bedienung mit der Hand ist parallel zur Steuerung mit der Stimme möglich.

Wie dem Echo Dot fehlt auch dem Home Mini ein Akku, so dass das Gerät nicht ohne weiteres in einem anderen Raum verwendet werden kann. Beide Modelle werden über einen USB-Anschluss mit Strom versorgt. Zumindest der Echo Dot kann so bei Bedarf mit einem Akkupack mobil gemacht werden. Ob das auch mit dem Home Mini möglich sein wird, ist noch nicht klar.

Der Home-Mini-Lautsprecher läuft mit dem Google Assistant und beherrscht all die Funktionen, die auch im größeren Home-Lautsprecher enthalten sind. So kann Assistant auf Zuruf Wissensfragen beantworten, die Termine lassen sich abfragen oder Musik abspielen. Aber auch die Steuerung von Smart-Home-Komponenten ist damit möglich. Für all das ist ein Mikrofon im Home Mini eingebaut.

Voice Match kommt als Update

In den kommenden Tagen will Google eine neue Funktion namens Voice Match in Google Assistant integrieren. Dann wird die Stimme des Nutzers berücksichtigt. Wenn Nutzer A einen Home-Lautsprecher nutzt, erhält er seine Alarmeinstellungen, seine Erinnerungen und seinen Google-Kalender. Sobald der Lautsprecher Nutzer B an der Stimme erkennt, werden andere Alarm- und Erinnerungsoptionen genutzt und der betreffende Google-Kalender verwendet. Auch Wiedergabelisten können abhängig vom Nutzer abgespielt werden.

Als weitere Neuerung bringt Broadcast eine Mitteilungsfunktion für die Home-Lautsprecher. Mittels Broadcast können Mitteilungen an andere Home-Lautsprecher im selben Haushalt gesendet werden. Bei der Präsentation spielten die Lautsprecher die Mitteilung ohne weitere Bestätigung ab. Ob das automatische Abspielen von Nachrichen auch abgeschaltet werden kann, ist noch nicht bekannt.

Google will Home Mini am 19. Oktober 2017 für 60 Euro auf den Markt bringen. Damit ist der kleine Google-Assistant-Lautsprecher so teuer wie Amazons Echo Dot, den es in den vergangenen Wochen immer mal mit einem Rabatt von 5 bis 10 Euro gegeben hat.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 449€
  2. 72,99€ (Release am 19. September)
  3. 149,90€ + Versand

jayjay 05. Okt 2017

Nun der Vergleich hinkt mal gewaltig. Ich würde mir gerne einen sprachgesteuerten Home...

FrankGallagher 05. Okt 2017

Wie du schon sagtes, Design ist Geschmackssache... Ich finde dieses Gerät mit Abstand...

ve2000 05. Okt 2017

wayne...

gamesartDE 04. Okt 2017

... zumindest im Vorschauprogramm. Ob schon für alle kann ich nicht sagen.


Folgen Sie uns
       


Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht

In Braunschweig testet das DLR an zwei Ampeln die Vernetzung von automatisiert fahrenden Autos und der Verkehrsinfrastruktur.

Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
    5G-Auktion
    Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

    Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
    Eine Analyse von Achim Sawall

    1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
    2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
    3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

    Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
    Doom Eternal angespielt
    Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

    E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

    1. Sigil John Romero setzt Doom fort

      •  /