Smarter Lautsprecher: Erste Details zum Nachfolger des Google Home Mini

Dieses Jahr könnte ein Nachfolger des Google Home Mini erscheinen. Das neue Modell des smarten Lautsprechers wird in die Nest-Produktreihe integriert und soll einige längst überfällige Verbesserungen erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Nest Mini soll den Google Home Mini ablösen.
Der Nest Mini soll den Google Home Mini ablösen. (Bild: Elijah Nouvelage/AFP/Getty Images)

Nest Mini könnte der Nachfolger des Google Home Mini heißen, berichtet das Blog 9to5Google mit Verweis auf eine vertrauenswürdige Quelle, die anonym bleiben will. Der Home Mini ist Googles preisgünstigster Einstieg in die Welt smarter Lautsprecher und eine direkte Konkurrenz zu Amazons Echo Dot, der im Herbst 2018 in einer deutlich verbesserten Version erschienen ist. Während das Google-Modell mit dem Google Assistant läuft, verwendet Amazon beim Echo Dot den eigenen digitalen Assistenten Alexa.

Stellenmarkt
  1. Testmanager (d/m/w) IT-Planung / Steuerung
    NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg
  2. Junior Software Entwickler (m/w/d)
    SUSS MicroTec Lithography GmbH, Garching
Detailsuche

Das neue Modell des Home Mini soll sich in die Nest-Produktfamilie eingliedern und als Nest Mini auf den Markt kommen. Bisher ist das einzige in Deutschland verkaufte Google-Assistant-Gerät der Nest Hub, der in die neue Nomenklatura aufgenommen wurde. In den USA wird mit dem Hub Max eine große Version des smarten Displays verkauft, es ist in Deutschland aber nicht verfügbar.

Der Nest Mini soll in einem ähnlichen Gehäuse stecken wie der Home Mini, es wird also wohl an der bisherigen runden Form eines Pucks festgehalten. Der neue Lautsprecher soll einen verbesserten Klang liefern, lauter sein und sogar im Bassbereich zulegen. Der Home Mini hat einen angenehm klaren Klang, einen sehr gering ausgeprägten Mittenbereich und keinen nennenswerten Bass. In Anbetracht der kompakten Maße ist das nicht weiter überraschend. Aber genau in dieser Disziplin soll das neue Modell besser abschneiden, ohne das Gehäuse zu vergrößern.

Nest Mini bekommt eine Klinkenbuchse

Als weitere Neuerung wird der Nest Mini eine 3,5-mm-Klinkenbuchse haben, die es beim Home Mini nicht gibt. Amazons Echo Dot hat seit der ersten Gerätegeneration eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, um so bequem größere Lautsprecher anschließen zu können. Der Nutzer kann eine große Anlage oder größere Lautsprecher mit einer Sprachsteuerung versehen.

Golem Akademie
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    10.–14. Januar 2022, Virtuell
  2. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Es ist noch nicht bekannt, welche Funktion die 3,5-mm-Klinkenbuchse beim Nest Hub haben wird. Das sinnvollste ist sicherlich die Umsetzung als Ausgang, um größere Lautsprecher damit betreiben zu können. Amazon hat beim aktuellen Echo Plus eine 3,5-mm-Klinkenbuchse eingebaut, die per Software umgeschaltet werden kann, um sie als Ein- oder Ausgang nutzen zu können. Vielleicht erhält der Nest Mini ebenfalls eine solche Möglichkeit.

Außerdem soll sich der Nest Mini bequem auch an der Wand befestigen lassen. Wie das am Ende realisiert wird, ist jedoch nicht bekannt. Es wäre denkbar, dass auf der Unterseite einfach eine Aussparung vorhanden ist, um den Lautsprecher an einen Haken hängen zu können. Wie auch der Home Mini wird der Nest Mini mittels Sprachbefehlen gesteuert und er wird wohl Googles Cast-Protokoll unterstützen, so dass er mit einem Klinkenausgang ein Ersatz für einen Chromecast Audio sein könnte, der seit Anfang 2019 nicht mehr länger verkauft wird.

Üblicherweise im Herbst stellt Google zusammen mit den neuen Pixel-Smartphones auch andere neue Hardware vor. Der Nest Mini soll dann auch gezeigt werden. Wann der smarte Lautsprecher auf den Markt kommen wird, ist unklar. Das Gleiche gilt für den Preis, das neue Modell wird aber auf dem Preisniveau des Vorgängermodells liegen. Der Home Mini kostet regulär 60 Euro, ist aber hin und wieder zu Sonderangeboten günstiger zu bekommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  2. Fusionsgespräche: Orange und Vodafone wollten zusammengehen
    Fusionsgespräche
    Orange und Vodafone wollten zusammengehen

    Die führenden Netzbetreiber in Europa wollen immer wieder eine Fusion. Auch aus den letzten Verhandlungen wurde jedoch bisher nichts.

  3. Spielfilm: Matrix trifft Unreal Engine 5
    Spielfilm
    Matrix trifft Unreal Engine 5

    Ist der echt? Neo taucht in einem interaktiven Programm auf Basis der Unreal Engine 5 auf. Der Preload ist bereits möglich.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /