Smarter Lautsprecher: Apples Homepod nicht mehr verfügbar

Apple will jetzt alles auf den Homepod Mini setzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples Homepod wird nicht länger in Deutschland verkauft.
Apples Homepod wird nicht länger in Deutschland verkauft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der drei Jahre alte Homepod von Apple kann in Apples Online-Shop nicht mehr bestellt werden. Auch bei anderen Online-Händlern ist er derzeit nicht lieferbar. Vor knapp einem Monat hat Apple angekündigt, dass der Homepod abverkauft und nicht mehr produziert wird. Das führte in der Folge zu langen Lieferzeiten.

Stellenmarkt
  1. Cloud DevOps Engineer Java (m/f/d)
    IFCO Management GmbH, München, Gmunden (Österreich)
  2. IT-Retail Spezialist (m/w/d)
    dennree GmbH, Töpen (Raum Hof / Oberfranken), Großostheim, Garching bei München, Berlin
Detailsuche

Derzeit heißt es auf der Homepod-Produktseite, dass die "Verfügbarkeit vorbehalten" ist. Derzeit ist unklar, ob er damit ausverkauft ist oder ob Apple doch noch Nachlieferungen herbekommt. Trotz des Abverkaufs gab es keine Preissenkung, er wurde weiterhin zum Listenpreis von 330 Euro angeboten.

Wer in den vergangenen Wochen einen Homepod bestellt hat, konnte dabei ein Homepod-Modell aus der ersten Produktionsreihe erwischen. Das deutet darauf hin, dass sich der Homepod deutlich schlechter verkauft hat, als Apple erwartet hat. Wenn der neue Lautsprecher drei Jahre lang im Karton lag, kann das zu entsprechenden Ablagerungen am Produkt führen, wie Berichte auf Twitter gezeigt haben.

Apple setzt stattdessen auf den Homepod Mini

Apple will sich künftig vor allem auf den Vertrieb des deutlich preisgünstigeren Homepod Mini konzentrieren. Dieser kostet 100 Euro, reicht aber an die Klangqualität, des mehr als dreimal so teuren Homepod nicht im Entferntesten heran. Während vor allem Amazon smarte Lautsprecher in allen erdenklichen Preissegmenten anbietet, reduziert Apple die Auswahl bei seinen Produkten deutlich.

Golem Akademie
  1. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
  2. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    20.–23. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Gegen die 100-Euro-Konkurrenz aus dem Amazon-Lager muss sich der Homepod Mini im Test von Golem.de beim Klang und auch bei der Ausstattung geschlagen geben. Der Homepod Mini hat ein deutlich kleineres Gehäuse als der Echo 4 von Amazon. Dafür ist der Klang des Apple-Lautsprechers durchaus als sehr gut zu bezeichnen. Aber wer 100 Euro ausgibt, bekommt dafür bei der Konkurrenz mehr als bei Apple.

Sprachsteuerung mit Apple Music hat Probleme

Sowohl der Homepod als auch der Homepod Mini setzen voraus, dass ein iPhone oder iPad vorhanden ist. Ansonsten kann der Lautsprecher weder in Betrieb gesetzt noch konfiguriert werden. Auch bei der alltäglichen Nutzung wird ein iPhone oder iPad immer wieder benötigt, weil sich wichtige Einstellungen nur damit vornehmen lassen. Der Homepod kann weniger eigenständig genutzt werden als ein Alexa- oder Google-Assistant-Lautsprecher.

Der neue Echo (4. Generation) - Mit herausragendem Klang, Smart Home-Hub und Alexa - Anthrazit

Sowohl der Homepod als auch der Homepod Mini können nur mit Apple Music als Musikstreamingdienst auf Zuruf genutzt werden. Andere Anbieter werden in Deutschland nicht unterstützt. Bei der Sprachsuche hat Apple Music sowohl auf den Homepod-Modellen als auch auf Echo-Geräten viele Probleme.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed

Mehr dazu:



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Koalitionsvertrag
Was bedeuten die Ampel-Pläne für die Elektromobilität?

Nach dem Willen der Ampelkoalition sollen 15 Millionen Elektroautos bis 2030 auf deutschen Straßen unterwegs sein. Wir haben uns angeschaut, wie das genau umgesetzt werden soll.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

Koalitionsvertrag: Was bedeuten die Ampel-Pläne für die Elektromobilität?
Artikel
  1. Zu wenig Triebwerke: Musk warnt vor SpaceX-Pleite
    Zu wenig Triebwerke
    Musk warnt vor SpaceX-Pleite

    Elon Musk sieht sich der nächsten "Produktionshölle" ausgesetzt. Dieses Mal stockt die Fertigung im Raumfahrtunternehmen SpaceX.

  2. CD Projekt: Große Erweiterung und Fortsetzung für Cyberpunk 2077 geplant
    CD Projekt
    Große Erweiterung und Fortsetzung für Cyberpunk 2077 geplant

    Ein neues Witcher und mehr Cyberpunk 2077: Vertreter von CD Projekt haben die Firmenpläne vorgestellt. Der Onlineshop Gog.com hat Probleme.

  3. K|Lens One: Erstes Lichtfeldobjektiv für Spiegelreflexkameras entwickelt
    K|Lens One
    Erstes Lichtfeldobjektiv für Spiegelreflexkameras entwickelt

    Das Spin-off eines Max-Planck-Instituts hat ein Lichtfeldobjektiv für herkömmliche DSLRs entwickelt. Auf Kickstarter kann es unterstützt werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Crucial-SSDs zu Bestpreisen • Nur noch heute: Bis 75% auf Switch-Spiele • Gaming-Sale bei MM • G.Skill 64GB Kit 3800MHz 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug auf TVs, Laptops uvm. • WD MyBook ext. HDD 18TB 329€ • Alternate (u. a. Biostar Mainboard 64,90€) • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /