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Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.

Ein Test von veröffentlicht am
Lenovos Smart Clock und Amazons Echo Show 5 im Test (Video) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Amazon hat nach dem Echo Spot mit dem Echo Show 5 einen neuen smarten Wecker im Sortiment. Und Lenovo betritt diesen Markt mit der Smart Clock. Beide Geräte werden mit der Stimme oder über den Touchscreen bedient. Im Echo-Gerät kommt Amazons digitaler Assistent Alexa zum Einsatz, die Smart Clock läuft mit dem Google Assistant und setzt auf die Smart-Display-Plattform von Google - allerdings mit vielen Funktionseinschränkungen.

Seit der Markteinführung des Echo Spot ist viel passiert. Amazon hat die Oberfläche aller Alexa-Display-Geräte bereits mehrfach umfangreich überarbeitet, so dass einer unserer Hauptkritikpunkte zum Teil ausgeräumt ist: Wecker ließen sich anfangs nur mit einem Sprachbefehl anlegen oder konfigurieren, mittlerweile ist das auch über den Bildschirm möglich.

Amazons Echo Show 5 ist ein Alexa-Gerät mit Display

Der Echo Show 5 ist vor allem als smarter Wecker konzipiert und ist eine kleine Variante des Echo Show 10, also ein Alexa-Lautsprecher mit Display - und das sorgt für mehr Komfort bei der Sprachsteuerung.

Beim neuen Echo Show 5 hat sich Amazon erfreulicherweise vom runden Display des Echo Spot verabschiedet. Ein rechteckiges Display eignet sich einfach besser, um auch mal Videos oder Fotos anzuschauen. Das neue Modell hat einen 5,5 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 960 x 480 Pixeln. Die Auflösung klingt im Vergleich zu modernen Smartphones gering, aber das Gerät wird auch eher aus größerem Abstand genutzt, so dass es in der Praxis keine Probleme gibt und sich die Inhalte trotz spiegelndem Display gut ablesen lassen.

  • Links die Smart Clock, in der Mitte Amazons Echo Spot und daneben der Echo Show 5 - jeweils von hinten. (Bild: Martin Wolf)
  • Smart Clock und Echo Show 5 von hinten (Bild: Martin Wolf)
  • Echo Show 5 hat oben zwei Lautstärketasten und eine zur Stummschaltung des Mikrofons. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Show 5 hat hinten eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Smart Clock hat hinten einen USB-Anschluss, dort befindet sich auch die Taste zur Stummschaltung des Mikrofons. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die beiden Lautstärketasten der Smart Clock befinden sich auf der Oberseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Smart Clock, daneben Amazons Echo Show 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Show 5, daneben Lenovos Smart Clock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Smart Clock, daneben Amazons Echo Show 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Show 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Echo Show 5 hat oben ein Menü für wichtige Einstellungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einstellungsmenü des Echo Show 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Alexa-Funktionen sind über das Display erreichbar.  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Smart-Home-Steuerung auf dem Echo Show 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gestellter Wecker auf dem Echo Show 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Startbildschirm der Smart Clock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Smart Clock lassen sich Alarme deaktivieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Wetterbericht zeigt die Smart Clock etwas auf dem Display an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einstellungsmenü auf der Smart Clock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einstellungen der Smart Clock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Echo Show 5, in der Mitte Smart Clock, rechts Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hinten Echo Show der ersten Generation, davor von links nach rechts: Echo Show 5, Smart Clock und Echo Spot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Show 5, daneben Lenovos Smart Clock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Show 5, daneben Lenovos Smart Clock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Amazons Echo Show 5, daneben Lenovos Smart Clock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Bei dunkler Umgebung verringert sich die Displayhelligkeit auf eine sehr geringe Stufe, so dass hier nichts unangenehm blendet. Anders als bei den übrigen Echo-Show-Modellen geht das Display nur aus, wenn wir den Sprachbefehl "Display aus" nutzen. Es gibt am Gerät keinen Schalter, um das Display manuell auszuschalten.

Echo Show 5 hat eine Kamera mit Abdeckung

Auf der Vorderseite gibt es eine 1-Megapixel-Kamera für Videotelefonate, die mit einem Schieber verdeckt ist, wenn sie deaktiviert wird. Es ist das erste Amazon-Gerät mit einem solchen Schiebeschalter, ansonsten hatte Lenovo den mit seinen Smart Displays bereits eingeführt. Den praktischen Schiebeschalter zum Abdecken der Kameralinse wünschen wir uns auch bei allen anderen Echo-Show-Geräten. Nutzer können sich dann ganz sicher sein, dass die Kamera ausgeschaltet ist. Vor allem bei einem Gerät, das im Schlafzimmer steht, eine gute Entscheidung.

Die Kamera ermöglicht qualitativ passable Videotelefonate zu anderen Alexa-Geräten oder mittels Skype auch zu Geräten außerhalb des Alexa-Ökosystems. Wie auch mit anderen Echo-Displaygeräten sind Videoanrufe sehr bequem möglich. Wir können etwa auf Geschäftsreisen vom Smartphone aus daheim bei der Familie anrufen. Google erlaubt in seinem Ökosystem keine Anrufe innerhalb eines Google-Kontos, was den Nutzen einer solchen Videotelefonfunktion unnötig einschränkt.

Mit dem Echo Show 5 ist die Bildqualität deutlich besser als mit einem Echo Spot, der nur eine VGA-Kamera besitzt und ein entsprechend verpixeltes Bild liefert. Leider bietet Amazon nach wie vor keine Möglichkeit, die Kameras in den Smart Displays auch mal als reine Kamera zu nutzen. Das Potenzial der Kamera wird hier vergeudet.

Das Display hat auf der Rückseite eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, um bei Bedarf größere Lautsprecher anschließen zu können. Die Buchse kann aber auch für Kopfhörer verwendet werden, falls jemand auf dem Gerät noch ein Video anschauen oder Musik hören möchte, während jemand anderes im Raum bereits schläft. Wie auch beim Echo Spot fehlt ein USB-Anschluss, um damit bequem ein Smartphone-Akku direkt aufladen zu können, wenn der smarte Wecker auf dem Nachttisch liegt.

Lenovo setzt bei der Smart Clock auf eine andere Ausstattung.

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Smart Clock erlaubt Aufladen des Smartphone-Akkus 
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falkoh 23. Aug 2019

Was schlucken diese Geräte? Denn 10W nonstop sind schon ungefähr 26.50¤ pro Jahr.

DerHeinzi 22. Aug 2019

Ja bitte Golem, schreibt: Unter visuell Herausgeforderten haben Sehende Vorteile Ist doch...

Urbautz 19. Aug 2019

Ich lasse mich morgens von einem relativ teuren (inzwischen ca. 2 Jahre alten) DAB...

ip (Golem.de) 15. Aug 2019

darauf ein klares Jein. Es hängt hierbei davon ab, was damit vor allem gemacht werden...

ip (Golem.de) 15. Aug 2019

nein, das kann keines der beiden Wecker.


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