Multiroom-Betrieb funktioniert auf vielen Google-Assistant-Geräten

Bei der Multiroom-Funktion sieht die Lage bei Google allerdings besser aus als bei Amazon: Die meisten smarten Lautsprecher mit Google Assistant unterstützen die Multiroom-Fuktion des Systems, aber nicht alle: Auf den Modellen von Sonos und Bose steht der Google Assistant nur mit vielen Einschränkungen zur Verfügung.

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Google nutzt für die Multiroom-Funktionen das Cast-Protokoll, mit dem auch Inhalte drahtlos vom Smartphone auf dem Lautsprecher abgespielt werden. Den Geräten von Sonos und Bose fehlt aber das Cast-Protokoll, so dass auch diese Möglichkeit auf diesen Geräten nicht zur Verfügung steht. Da Sonos im Grunde jeden Musikstreamingdienst unterstützt, lässt sich das Fehlen von Google Cast für die meisten Anwendungsfälle umgehen.

Unpraktisch ist die Beschränkung, wenn Inhalte von Youtube abgespielt werden sollen, zumal ein Ausweichen auf Bluetooth bei den meisten Sonos-Lautsprechern nicht möglich ist, weil diese keine Bluetooth-Zuspielung erlauben. Hier ist der Sonos Move eine Ausnahme, allerdings bindet sich die Bluetooth-Wiedergabe nicht in das Multiroom-System ein.

Bei Bose kann Bluetooth helfen

Bose liegt bei der Unterstützung von Musikstreamingdiensten weit hinter Sonos, das derzeit mit rund 100 unterstützten Diensten führend ist. So gesehen ist das Fehlen des Cast-Protokolls für Bose-Kunden ein größeres Problem als bei Sonos. Zum Ausgleich können Bose-Kunden auf Bluetooth als drahtloses Zuspielprotokoll ausweichen, allerdings mit den typischen Reichweitenbegrenzungen von Bluetooth.

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Fast alle Google-Assistant-Geräte können alle vom digitalen Assistenten unterstützten Musikstreamingdienste nutzen. Die Ausnahme ist Bose: Spotify ist der einzige Musikstreamingdienst im Abo, der mit Sprachbefehlen über Google Assistant verwendet werden kann.

Alexa und Google Assistant teilweise Musikwecker

Eine weitere Beschränkung gibt es bei beiden digitalen Assistenten bei Musikweckern. Alexa beherrscht die Funktion seit Anfang 2018, Google Assistant zog ein Jahr später nach, doch sie steht nicht auf allen smarten Lautsprechern mit den digitalen Assistenten zur Verfügung - auch hier trifft es vor allem Geräte von Drittherstellern.

Ungewöhnlicherweise ist aber auch ein Google-Gerät dabei: Das smarte Display Nest Hub läuft mit dem Google Assistant und stammt von Google selbst, kann aber keine Musikwecker stellen. Die smarten Displays von Lenovo sind hingegen dazu in der Lage.

Hersteller schweigen sich aus

Auf die Einschränkungen weisen weder Amazon noch Google noch die Hersteller von Alexa- und Google-Assistant-Geräten ihre Kunden hin. So enttäuschen sie sicher manche Kunden und riskieren, dass sie ihre Geräte künftig meiden.

Was wir uns wünschen: Eine Datenbank für Kunden, in der alle Alexa- und Google-Assistant-Geräte aufgeführt sind und erklärt wird, welche Funktionen der jeweiligen digitalen Assistenten auf welchem smarten Lautsprecher verfügbar sind beziehungsweise fehlen.

Hier würde das Ergebnis bei Google Assistant deutlich besser ausfallen, weil es - bis auf die Ausnahmen von Sonos und Bose - keine gravierenden Funktionseinschränkungen gibt. Hinsichtlich Alexa würde eine solche Liste klar zeigen: Wer alle Funktionen des digitalen Assistenten möchte, muss zu einem der vielen Geräte von Amazon greifen - kein Dritthersteller kann alle Alexa-Funktionen bieten, die ein Amazon-Gerät hat.

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 Smarte Lautsprecher: Wenn bei Alexa oder Google Assistant Funktionen fehlen
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