Echo, Homepod und Co.: Käufer wollen nicht viel für smarte Lautsprecher bezahlen

Das Ergebnis dürfte Apple nicht gefallen: Für die meisten Interessenten eines smarten Lautsprechers zählt vor allem der Preis. Die Klangqualität spielt bei der Kaufentscheidung nur eine untergeordnete Rolle.

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Käufer sind eher nicht bereit, den hohen Preis für Apples Homepod zu bezahlen.
Käufer sind eher nicht bereit, den hohen Preis für Apples Homepod zu bezahlen. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Bei smarten Lautsprechern kommt es den meisten Interessenten vor allem auf einen günstigen Preis an. Demnach wird es für Apple nicht leicht, Kunden zum Kauf eines Homepod zu bewegen. Apples erster smarter Lautsprecher ist nämlich deutlich teurer als die Konkurrenzgeräte von Amazon und Google. In einer aktuellen Umfrage wurden Kaufinteressenten danach befragt, welche Eigenschaften smarter Lautsprecher besonders wichtig für eine Kaufentscheidung sind.

Klangqualität beeinflusst die Kaufentscheidung kaum

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Dabei kam heraus, dass die Klangqualität der Lautsprecher für Käufer keine große Rolle spielt. Apple selbst betont, dass es Kunden für den Homepod vor allem mit einem besonders guten Klang gewinnen will. Der Apple-Lautsprecher soll trotz kompakter Bauweise besonders gut klingen. Er misst die Raumbeschaffenheit und stellt die dazu passenden Eigenheiten für den Klang ein. Der Klang soll damit optimal auf den jeweiligen Raum abgestimmt werden.

Bei der Wahl eines smarten Lautsprechers ist der Preis mit einem Anteil von um die 30 Prozent der entscheidende Faktor für einen Kauf. Apple will mit einem vergleichsweise teuren Produkt in den Markt smarter Lautsprecher einsteigen. Der Homepod soll Ende Dezember 2017 in den USA für 350 US-Dollar erscheinen. Damit kostet der Apple-Lautsprecher fast dreimal so viel wie Google Home und ist fast doppelt so teuer wie Amazons Echo. Amazon hat sich bereits zu Apples Homepod geäußert und betont, dass Amazon vor allem erschwingliche smarte Lautsprecher anbieten will.

Qualität der Spracherkennung ist wichtiger als Klangqualität

Relativ gleichauf sind die beiden Faktoren, Kompatibilität mit eigenen Geräten und Qualität der Spracherkennung, die beide jeweils einen Anteil von ungefähr 15 Prozent ausmachen. Erst danach interessieren sich die Käufer für die Klangqualität des Lautsprechers. Diese ist Käufern genauso wichtig wie das Zusammenspiel mit Diensten anderer Anbieter. Diese Aspekte machen jeweils etwa 7 Prozent einer Kaufentscheidung aus.

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Die Marke des Geräts spielt mit einem Anteil von 5 Prozent eine eher untergeordnete Rolle. Noch unwichtiger ist den Käufern das Aussehen des Lautsprechers. Dieser Aspekt wirkt sich nach den Befragten nur zu 2 Prozent auf die Kaufentscheidung aus.

Die Umfrage führte Morning Consult kurz nach der Vorstellung des Homepod durch: Vom 8. bis 12. Juni 2017 wurden 2.200 Erwachsene in den USA befragt.

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/mecki78 19. Jun 2017

Hier wird nicht der Raum akustisch vermessen, zumindest nicht direkt, hier wird der...

Anonymer Nutzer 19. Jun 2017

Hmm...

Dwalinn 19. Jun 2017

Da magst du recht haben aber unter umständen kann es sein das die Stoffe von Hugo Boss...

Lumumba 17. Jun 2017

Ja und genau das klingt immer schlecht, diese Miniwoover die auch noch die ganzen Mitten...



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