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Unterschiede zwischen den digitalen Assistenten

Amazon bevorzugt weiterhin die eigenen Echo-Lautsprecher und bietet nur für diese den vollen Alexa-Funktionsumfang an. Wer sich als Hersteller für Amazons digitalen Assistenten entscheidet, muss sich damit abfinden, dass die Kunden nicht alle Alexa-Möglichkeiten nutzen können. Amazon hat bisher nicht bekannt gegeben, wann diese Zweiteilung aufgehoben wird. Diese Beschränkungen gibt es für Google-Assistant-Lautsprecher nicht. Alle Funktionen, die es für die Plattform gibt, stehen auch auf Lautsprechern anderer Hersteller bereit.

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Auch bei der Unterstützung von Musikstreamingdiensten gibt es Unterschiede. So gehört Spotify weiterhin nicht zum Funktionsumfang von Alexa selbst. Wenn ein Dritthersteller einen Alexa-Lautsprecher verkauft, muss dieser sich selbst darum kümmern, Spotify für seine Lautsprecher anzubieten. Das ist bei Google Assistant anders, dort ist Spotify auch vorhanden, wenn der Lautsprecher nicht von Google stammt. Außerdem kann Spotify auch in der kostenlosen Version mit einem Google-Assistant-Lautsprecher verwendet werden, bei Alexa-Geräten muss es das Premium-Abo sein.

Seit Anfang März 2018 unterstützt Alexa auch den Musikstreamingdienst Deezer und hat damit mit dem Google Assistant gleichgezogen. Sowohl Amazon als auch Google unterstützen bei ihren digitalen Assistenten ansonsten ihre eigenen Musikabodienste, also Amazon Music und Google Play Music sowie TuneIn zum Radio hören. Apple schneidet hier besonders schlecht ab, weil Siri auf dem Homepod nur mit Apple Music per Sprachsteuerung verwendet werden kann - nicht einmal TuneIn wird geboten.

  • Die fünf Lautsprecher aus diesem Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die fünf Lautsprecher aus diesem Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die fünf Lautsprecher aus diesem Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • JBL Link 300 mit Google Assistant (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 300 hat oben alle wichtigen Tasten, ein Ausschalter fehlt aber. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Link 300 ist die Bassmembran deutlich zu sehen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon stummgeschaltet ist, leuchten diese LEDs. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tasten am Link 300 lassen sich angenehm drücken. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Unterseite hat der Link 300 einen Stromanschluss und einen USB-Anschluss für Wartungszwecke.  (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 300 von der Seite (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Kabellängen am Link-300-Netzteil sind nicht optimal. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 mit Google Assistant (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 300 hat oben alle wichtigen Tasten, ein Ausschalter fehlt aber. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das große Link-500-Gehäuse sorgt für einen vollen Klang. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Link 500 ist die Bassmembran deutlich zu sehen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon stummgeschaltet ist, leuchten diese LEDs. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die wuchtige Bassmembran sorgt für ordentlichen Druck. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Unterseite hat der Link 500 einen Stromanschluss und einen USB-Anschluss für Wartungszwecke.  (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 von der Seite (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Größenvergleich: links der Link 500, rechts der Link 300 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Größenvergleich: links der Link 500, rechts der  Link 300 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • oben der Link 300, unten der Link 500 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Größenvergleich: links der Link 500, rechts der Link 300 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Onkyos P3 mit Alexa (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der P3 hat vier Stationstasten. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der Leuchtring am P3 ist vorbildlich zu erkennen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind Klinken-Eingang und -Ausgang. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Viele Buchsen sind nur für Wartungszwecke nutzbar. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tasten am P3 sind nicht sonderlich gut lesbar. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon stumm ist, leuchtet der LED-Ring in einem auffälligen Rot. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des P3 befindet sich der Ein-Ausschalter. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Onkyos P3 von der Seite (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Apples Homepod mit Siri (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Stromkabel am Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinterlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Panasonics GA10 mit Google Assistant (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die LEDs am GA10 sind aus der Ferne nicht mehr gut zu erkennen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der obere Bereich des GA10 besteht aus Sensorfeldern. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon aus ist, wird das mit LEDs angezeigt. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat der GA10 einen Klinkeneingang. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Panasonics GA10 in Säulenform (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Kabellängen am GA10-Netzteil sind zu kurz geraten. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Größenvergleich: links der Link 500, rechts der Link 300 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Ausschließlich für Echo-Geräte bietet Amazon ein vergünstigtes Music-Unlimited-Abo an, das dann auch nur auf einem Gerät verwendet werden kann. Statt 9,99 Euro zahlen Kunden dann nur 3,99 Euro im Monat. Ein vergleichbares Angebot gibt es von Google nicht. Wer einen Alexa-Lautsprecher kauft, der nicht von Amazon stammt, kann das vergünstigte Music-Unlimited-Abo nicht nutzen.

An den grundlegenden Unterschieden zwischen Alexa und Google Assistant hat sich seit unserem Vergleichstest Ende Januar 2018 nichts Fundamentales geändert. Alexa klingt in der deutschen Version etwas natürlicher als der Google Assistant, weil Amazons digitaler Assistent mit besserer Betonung spricht als Siri und der Google Assistant. Sowohl Apple als auch Google müssen noch daran arbeiten, die Aussprache natürlicher hinzubekommen.

Funktionen kommen oft erst verspätet nach Deutschland

Sowohl bei Alexa als auch beim Google Assistant haben deutsche Nutzer oftmals das Nachsehen. Denn Amazon und Google schalten immer wieder mal neue Funktionen frei, die dann aber oft zunächst nur für US-Kunden angeboten werden. Deutsche Kunden müssen meist mehrere Monate warten, bis die Funktionen auch in Deutschland angeboten werden. Auf viele Neuerungen warten deutsche Nutzer noch immer.

  • Die fünf Lautsprecher aus diesem Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die fünf Lautsprecher aus diesem Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die fünf Lautsprecher aus diesem Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • JBL Link 300 mit Google Assistant (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 300 hat oben alle wichtigen Tasten, ein Ausschalter fehlt aber. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Link 300 ist die Bassmembran deutlich zu sehen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon stummgeschaltet ist, leuchten diese LEDs. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tasten am Link 300 lassen sich angenehm drücken. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Unterseite hat der Link 300 einen Stromanschluss und einen USB-Anschluss für Wartungszwecke.  (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 300 von der Seite (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Kabellängen am Link-300-Netzteil sind nicht optimal. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 mit Google Assistant (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 300 hat oben alle wichtigen Tasten, ein Ausschalter fehlt aber. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das große Link-500-Gehäuse sorgt für einen vollen Klang. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Link 500 ist die Bassmembran deutlich zu sehen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon stummgeschaltet ist, leuchten diese LEDs. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die wuchtige Bassmembran sorgt für ordentlichen Druck. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Unterseite hat der Link 500 einen Stromanschluss und einen USB-Anschluss für Wartungszwecke.  (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 von der Seite (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Größenvergleich: links der Link 500, rechts der Link 300 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Größenvergleich: links der Link 500, rechts der  Link 300 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • oben der Link 300, unten der Link 500 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Größenvergleich: links der Link 500, rechts der Link 300 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Onkyos P3 mit Alexa (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der P3 hat vier Stationstasten. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der Leuchtring am P3 ist vorbildlich zu erkennen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind Klinken-Eingang und -Ausgang. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Viele Buchsen sind nur für Wartungszwecke nutzbar. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tasten am P3 sind nicht sonderlich gut lesbar. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon stumm ist, leuchtet der LED-Ring in einem auffälligen Rot. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des P3 befindet sich der Ein-Ausschalter. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Onkyos P3 von der Seite (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Apples Homepod mit Siri (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Stromkabel am Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinterlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Panasonics GA10 mit Google Assistant (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die LEDs am GA10 sind aus der Ferne nicht mehr gut zu erkennen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der obere Bereich des GA10 besteht aus Sensorfeldern. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon aus ist, wird das mit LEDs angezeigt. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat der GA10 einen Klinkeneingang. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Panasonics GA10 in Säulenform (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Kabellängen am GA10-Netzteil sind zu kurz geraten. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Die fünf Lautsprecher aus diesem Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Seit Ende Februar 2018 lassen sich Fire-TV-Geräte auch in Deutschland mit einem Alexa-Lautsprecher mit der Stimme steuern. Diese Funktion konnten US-Kunden bereits seit August 2017 nutzen. Damit hat Alexa in dieser Disziplin nachgezogen, mit einem Google-Assistant-Lautsprecher kann der Chromecast schon länger mit der Stimme gesteuert werden, kürzlich wurde Unterstützung für die ZDF-Inhalte hinzugefügt. Nutzer sind immer auf das jeweilige Ökosystem festgelegt. Für den Homepod bietet Apple bislang keine Möglichkeit, damit ein Apple TV zu steuern, obwohl das ungemein praktisch wäre.

Smart-Home-Geräte mit dem Lautsprecher steuern

Alle drei digitalen Assistenten beherrschen die Steuerung von Smart-Home-Komponenten. Bei Siri müssen diese den Homekit-Standard vollständig unterstützen. Das kann zu Problemen führen. Wir betreiben eine Hue-Bridge von Philips mit Osram-Steckdosen. Die Steckdosen können problemlos mit Alexa und Google Assistant gesteuert werden, nicht aber mit Siri. Denn Philips reicht nur die eigenen Produkte als Homekit-kompatibel weiter, aber keine Fremdprodukte.

Sobald also Smart-Home-Komponenten verschiedener Hersteller gemischt werden, gibt es mit Siri schon Probleme. Generell lassen sich keine Smart-Home-Geräte steuern, wenn sie nicht den Homekit-Standard von Apple erfüllen. So pingelig sind weder Amazon noch Google, sodass sich der Nutzer eines smarten Lautsprechers eher darauf verlassen kann, dass sich die Smart-Home-Geräte mit Alexa oder Google Assistant steuern lassen. Bei der Konfiguration der Smart-Home-Geräte ist Siri ebenfalls unkomfortabler als Alexa und Google Assistant.

Bei Timern gibt es bei Siri eine besonders lästige und für uns nicht nachvollziehbare Beschränkung: Wenn bereits einer läuft, kann kein weiterer Timer gestellt werden. Sowohl Alexa als auch Google Assistant können beliebig viele parallel ausführen. Timer können etwa bei der Küchenarbeit ein praktisches Werkzeug sein, weil diese bequem auf Zuruf funktionieren. Für uns ist es nicht ersichtlich, warum Apple seinen Kunden diese unnötige Komfortbeschränkung auferlegt. Eine Erinnerung ist kein würdiger Ersatz für die Timer, denn diese ertönt nie über den Homepod. Außerdem sind Erinnerungen nicht mehr möglich, wenn das mit dem Homepod verknüpfte iOS-Gerät weg ist - ein absolutes Unding für einen Mehrpersonenhaushalt.

Nur Alexa kann mit Musik wecken

Alle drei digitalen Assistenten können auf smarten Lautsprechern auch als Wecker verwendet werden. Allerdings bietet derzeit nur Alexa die Möglichkeit, sich mit Musik wecken zu lassen. Weder Google Assistant noch Siri beherrschen das Wecken mit Musik. Wer diese Systeme zum Aufwachen nutzt, muss sich mit einem einfachen Signalton begnügen. Siri fehlt ein Kalenderzugriff, Anruffunktionen wie bei Alexa sind auch nicht vorhanden, und an Übersetzungsaufgaben scheitert Apples Assistent ebenfalls.

Auch mit dem deutschen Marktstart des Homepod und der Verfügbarkeit der deutschen Siri-Version hat sich nichts daran geändert, dass alle digitalen Assistenten noch weit davon entfernt sind, was diese einmal leisten sollen. Denn eigentlich sollten Kunden Sätze wie "Das weiß ich leider nicht" gar nicht hören. Noch immer müssen sich Kunden an die Geräte anpassen. Wenn ein Befehl zu stark von dem abweicht, was der Assistent erwartet, kommen keine passenden Antworten oder er macht irgendwas ganz anderes. Keiner der drei Assistenten fragt zumindest nach oder gibt Ratschläge, falls er ein Kommando nicht versteht. Es ist ungewiss, wie lange es noch dauern wird, bis Alexa, Google Assistant oder Siri so agieren, wie es die sprachgesteuerten Vorbilder aus Filmen und Serien vormachen.

Mit der Google-Home-App zur Einrichtung der Lautsprecher sind wir wesentlich zufriedener als mit der Alexa-App. Die Home-App reagiert schneller und Ergebnisse erscheinen, sobald sie benötigt werden. Hier zeigt Google Amazon, wie es auch mit der Alexa-App laufen sollte, die zwar in den vergangenen Monaten etwas besser geworden ist, aber bei bestimmten Einstellungen noch immer negativ mit langen Wartezeiten auffällt. Sowohl Alexa als auch Google Home gibt es für iOS und Android, während sich der Siri-Lautsprecher Homepod nur mit einem Apple-Gerät einrichten und konfigurieren lässt.

Weniger schön ist der Datenhunger von Google: Google-Assistant-Lautsprecher können nur dann eingebunden werden, wenn Nutzer Google den Zugriff auf alle Daten im jeweiligen Google-Konto gewähren. Wer das nicht möchte, muss ein Alibi-Konto speziell für Google-Assistant-Geräte anlegen. Vergleichbares verlangt Amazon nur bei der Telefonfunktion: Dabei will Amazon vollen Zugriff auf das Adressbuch.

Alexa-Signalwort kann nur bei Echo-Geräten geändert werden

Google und Apple erlauben generell keine Änderung des Signalwortes durch Anwender. Siri muss immer mit "Hey, Siri" angesprochen werden, beim Google Assistant hat der Nutzer immerhin die Wahl zwischen "Hey, Google" und "Ok, Google". Alexa erlaubt zwar auch die Aktivierungswörter "Amazon", "Echo" und "Computer", allerdings nur für die eigenen Echo-Geräte. Auf Geräten anderer Hersteller kann der Alexa-Zuruf nicht geändert werden.

An der Geschwätzigkeit des Google Assistant hat sich seit unserem Vergleichstest nichts geändert. Schalten wir bei einem Alexa-Gerät das Mikrofon stumm, gibt es nur einen kurzen Signalton. Der Google Assistant teilt mit: "Das Mikrofon wird ausgeschaltet" und beim Aktivieren tönt es: "Das Mikrofon wird eingeschaltet." Das finden wir zu viel des Guten. Auch bei Siri finden wir die Nachfragen lästig, wenn wir nur mal eben das Mikrofon abschalten wollen. Erst nach einer nochmaligen Bestätigung sind die Mikrofone aus. Beim Einschalten über den Homepod mit einem Sprachbefehl gibt es ebenfalls zu viel Siri-Gelaber.

Bei der Smart-Home-Steuerung genügt uns ein einfaches "Ok" wie bei Alexa. Der Befehl muss nicht jedesmal komplett nachgesprochen werden, wie es beim Google Assistant der Fall ist. Apples Siri nimmt eine Zwischenposition ein und spricht mehr als Alexa, ist aber nicht so nervig wie der Google Assistent. Dabei variiert der Apple-Assistent mit den Antworten und zeigt immer mal wieder andere Reaktionen, wenn eine Aktion durchgeführt wurde. Das ist gerade noch so tolerabel, wir ziehen aber kurz und knackig eindeutig vor.

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narfomat 03. Jul 2018

JBL baut ganz grossartige LS, sogar solche die günstig sind. auch wenn ich sie nicht...

Ronnie K. 20. Jun 2018

Hmmm... Adapter gesucht: 2x XLR auf 1x Mini-Klinke. Oder besser eine DI-Box? Oder besser...

jo-1 20. Jun 2018

Nachdem heir viele Sagen und Legenden gerne gehütet werden ein paar Fakten und Eindrücke...

mwo (Golem.de) 19. Jun 2018

Diese Antwort ist streng Költzsch... ähh.. geheim!

WeitWeitWeg 18. Jun 2018

Ich wuerde mir wuenschen, dass im Artikel mehr auf die vom Hersteller gedachte Szenarien...


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