Abo
  • Services:

Smarte Lautsprecher sind die Smartphones von morgen

Der Echo ist nur der Anfang einer Entwicklung. Andere Hersteller ziehen bereits nach. Google bietet seit einigen Monaten Home an, das Anfang 2017 auch nach Deutschland kommen soll. Microsoft will seinen Sprachassistenten Cortana zum Alexa-Konkurrenten weiterentwickeln - in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Harman Kardon, der bereits einen smarten Lautsprecher angekündigt hat.

  • Amazons Echo (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo-Lautsprecher hat einen guten Klang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben einem Aktivierungsknopf gibt es noch einen Knopf zum Stummschalten des Mikrofons. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Empfang von Sprachbefehlen ist der blaue Leuchtring gut sichtbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Leuchtring erstrahlt rot, wenn die Mikrofone stummgeschaltet sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo hat nur einen Anschluss für das Netzteil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lautstärke wird am Drehring eingestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Alexa-App finden sich verschiedene Einstelloptionen für Echo. (Screenshot: Golem.de)
  • Für die Tageszusammenfassungen stehen verschiedene Quellen zur Wahl. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Listen-Dienste werden von Alexa unterstützt. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit diesen Diensten kann Musik gehört werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein gesetzter Timer erscheint auf dem Hauptbildschirm der Alexa-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Über den Skills-Shop kann Alexa erweitert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Verschiedene Skills-Kategorien stehen zur Wahl. (Screenshot: Golem.de)
  • Über Smart-Home-Skills kann entsprechendes Zubehör eingebunden werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einstellungen für erkanntes Smart-Home-Zubehör (Screenshot: Golem.de)
  • Der von Alexa gesprochene Wetterbericht erscheint auch in der Alexa-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Bahn-Auskünfte in der Alexa-App (Screenshot: Golem.de)
  • Mit einem dieser drei Signalwörter wird Echo aktiviert. (Screenshot: Golem.de)
  • Milch wurde mittels Sprache zur Einkaufsliste hinzugefügt. In den Details kann der Nutzer angeben, ob alles korrekt verstanden wurde. (Screenshot: Golem.de)
  • Im detaillierten Verlauf tauchen alle Sprachkommandos auf und können bei Bedarf einzeln gelöscht werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Bestellen der DVD "Die glorreichen Sieben" war nicht ganz einfach. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach Eingabe der Sicherungs-PIN wurde die Bestellung durchgeführt - alles mit der Sprache. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einkaufseinstellungen kann eine Sicherungs-PIN vergeben werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Einkauf bei Amazon kann komplett abgeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einkaufsliste ist Bestandteil der Alexa-App. (Screenshot: Golem.de)
Der Leuchtring erstrahlt rot, wenn die Mikrofone stummgeschaltet sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. OEDIV Oetker Daten- und Informationsverarbeitung KG, Bielefeld
  2. Conductix-Wampfler GmbH, Weil am Rhein

Immer wieder gibt es Berichte, dass auch Apple in den Markt smarter Lautsprecher einsteigen will. Für den chinesischen Markt hat das Unternehmen Dingdong ein Produkt namens Linglong angekündigt, das allerdings noch weit weniger Funktionen als Amazons Echo hat.

Reden mit der Maschine

Smarte Lautsprecher könnten in einigen Jahren den Stellenwert heutiger Smartphones erreichen. Auch diese profitieren davon, dass sie mit Apps neue Funktionen dazubekommen, um einen möglichst großen Funktionsumfang abdecken zu können. Zwar erscheint es zunächst sonderbar, im Alltag mit einer Maschine zu reden. Aber je mehr das Gerät im Alltag helfen kann und je natürlicher der Assistent klingt, desto schneller gewöhnt man sich daran.

Und die Steuerung mit der Sprache ist an sich wesentlich einfacher als viele andere derzeit gängigen Bedienungsmethoden. Die Suche nach passenden Icons oder Menüpunkten entfällt und bei einer Sprachsteuerung bleiben immer die Hände frei. Die Grenzen einer Interaktion mit Sprache sehen wir derzeit vor allem bei der Länge der Antworten.

Wie Spracheingabe funktionieren muss

Wenn wir uns beispielsweise mehrere Zugverbindungen der Deutschen Bahn ansagen lassen, wird es schnell anstrengend. Spätestens nach der dritten Zugverbindung haben wir die erste bereits wieder vergessen. Hier halten wir eine schriftliche Übersicht für deutlich komfortabler, auf einen Blick können sofort mehrere Verbindungen geprüft werden und es fällt leichter, die passende ausfindig zu machen. Prinzipiell stoßen smarte Lautsprecher also dann an ihre Grenzen, wenn sie dem Nutzer viele komplexe Informationen bereitstellen.

Womöglich hat auch Amazon diese Probleme schon erkannt. Der Echo-Hersteller soll bereits an einer Variante mit eingebautem Display arbeiten. Dann würden komplexe Informationen auf dem Display erscheinen und nicht mehr vorgelesen werden. Der prinzipielle Vorzug einer Sprachbedienung bliebe erhalten, weiterhin müssten keine Icons oder Menüpunkte auf einem Display gesucht und angetippt werden. Offiziell angekündigt hat Amazon ein solches Gerät aber bislang nicht.

  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Für den deutschen Markt wird 2017 bezüglich smarter Lautsprecher entscheidend sein. Denn dann erhalten die Echo-Geräte von Google Konkurrenz und Kunden die Wahl. Eine Chance werden beide Hersteller bei den Kunden jedoch nur haben, wenn ihre Assistenzsysteme Sprachbefehle auch in Variationen erkennen. Wer im Smart Home das Licht einschalten möchte, will nicht darüber nachdenken, mit welchem Befehl das möglich ist. Das System sollte "Mach mal Licht im Wohnzimmer an" genau so verstehen wie "Schalte im Wohnzimmer das Licht an" oder: "Licht an im Wohnzimmer!"

 Skills, Skills, Skills
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. G29 Lenkrad 199,99€, G430 Kopfhörer 34,99€)
  2. 299,99€
  3. 299,99€
  4. (u. a. Hisense 65 Zoll 699,99€)

ChrisMS 10. Jan 2017

Hi, ich war zunächst absolut gegen dieses NSA-Mikro in meinen vier Wänden, aber als ich...

Fotobar 07. Jan 2017

Mal ganz doof gefragt: Du hast doch bestimmt ein Smartphone. Oder? Weist du deinen...

Fotobar 07. Jan 2017

Wow, ganze 3, DREI Sekunden werden beim Echo gespeichert. Und das auch nur, wenn Du...

Fotobar 07. Jan 2017

Bitte kommentiere soetwas nicht, wenn Du es zu Hause noch nicht getestet hast. Und damit...

Neuro-Chef 04. Jan 2017

a) werden natürliche Sprache und generell der Kontext nur schlecht erkannt b) hat das auf...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Show (2018) - Test

Wir haben den neuen Echo Show getestet. Der smarte Lautsprecher mit Display profitiert enorm von dem größeren Touchscreen - im Vergleich zum Vorgängermodell. Die Bereitstellung von Browsern erweitert den Funktionsumfang des smarten Displays.

Amazons Echo Show (2018) - Test Video aufrufen
Aufbruch zum Mond: Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten
Aufbruch zum Mond
Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Hollywood-Romantiker Damien Chazelle (La La Land) möchte sich mit Aufbruch zum Mond der Person Neil Armstrong annähern, fördert dabei aber kaum Spannendes zutage. Atemberaubend sind wie im wahren Leben dagegen Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, für die alleine sich ein Kinobesuch sehr lohnt - der Film startet am Donnerstag.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Solo - A Star Wars Story Gar nicht so solo, dieser Han
  2. The Cleaners Wie soziale Netzwerke ihre Verantwortung outsourcen
  3. Filmkritik Ready Player One Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

Serverless Computing: Mehr Zeit für den Code
Serverless Computing
Mehr Zeit für den Code

Weniger Verwaltungsaufwand und mehr Automatisierung: Viele Entwickler bauen auf fertige Komponenten aus der Cloud, um die eigenen Anwendungen aufzubauen. Beim Serverless Computing verschwinden die benötigten Server unter einer dicken Abstraktionsschicht, was mehr Zeit für den eigenen Code lässt.
Von Valentin Höbel

  1. Kubernetes Cloud Discovery inventarisiert vergessene Cloud-Native-Apps
  2. T-Systems Deutsche Telekom will Cloud-Firmen kaufen
  3. Trotz hoher Gewinne Wieder Stellenabbau bei Microsoft

Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

    •  /