• IT-Karriere:
  • Services:

Smarte Lautsprecher: Apple Music für Alexa-Geräte in Deutschland verfügbar

Amazons Alexa-Plattform unterstützt einen vierten Musikstreamingdienst in Deutschland: Apple Music. Apples Angebot lässt sich wie Amazon Music, Spotify oder Deezer umfangreich mit der Stimme bedienen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple Music steht für Alexa-Lautsprecher bereit.
Apple Music steht für Alexa-Lautsprecher bereit. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Besitzer Alexa-fähiger Geräte können künftig aus vier unterschiedlichen Musikstreamingdiensten wählen. Als Neuzugang kann das Musikstreamingabo Apple Music mittels Alexa mit der Stimme gesteuert werden. Die Apple-Music-Integration wurde direkt in das Alexa-Ökosystem implementiert, so dass die Neuerung auch für alle Alexa-fähigen Lautsprecher anderer Hersteller zur Verfügung stehen sollte, etwa die von Sonos oder Bose.

Stellenmarkt
  1. Stadt Ingolstadt, Ingolstadt
  2. Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim

Zur Nutzung über Alexa wird ein kostenpflichtiges Abo von Apple Music benötigt. Dieses kostet 9,99 Euro monatlich und für Studenten 4,99 Euro im Monat. Ergänzend dazu gibt es für 14,99 Euro monatlich einen Familientarif, bei dem bis zu sechs Personen parallel Musik hören können. Einen speziellen Alexa-Tarif gibt es von Apple Music nicht.

Damit Apple Music auf einem Alexa-Lautsprecher Musik auf Zuruf abspielt, muss sich der Nutzer in der Alexa-App mit seinem Deezer-Konto anmelden. Dazu muss ein passendes Skill aktiviert werden, das zur Auswahl gestellt wird, sobald ein weiterer Musikstreamingdienst zu Alexa hinzugefügt wird. Für eine möglichst bequeme Nutzung sollte Apple Music in den Alexa-Einstellungen für Musikdienste als Standarddienst aktiviert werden. Apple Music umfasst nach eigener Aussage derzeit 50 Millionen Lieder.

Apple Music startete auf Alexa Ende 2018

In den USA ist Apple Music bereits seit Mitte Dezember 2018 für die Alexa-Plattform verfügbar. Es ist nicht bekannt, warum deutsche Alexa-Nutzer ein dreiviertel Jahr lang warten mussten, bis der Dienst auf ihren Lautsprechern nutzbar ist.

Anwender können sich über Apples Dienst einzelne Songs, Alben, Playlisten oder auch Musik nach Genres oder abhängig von bestimmten Stimmungen mittels Sprachbefehl abspielen lassen. Zudem kann laufende Musik auf Zuruf angehalten und wieder fortgesetzt werden. Auch das Überspringen von Titeln ist mittels Sprachbefehl möglich.

Neben Amazon Music und Deezer ist Apple Music ein weiterer Musikstreamingdienst für Alexa, der komplett in den Amazon-Dienst implementiert wurde. Bei der Spotify-Integration müssen die jeweiligen Hersteller selbst dafür sorgen, dass der Dienst unterstützt wird. Viele Drittanbieter von Alexa-Lautsprechern bieten das bereits an.

Mehr Auswahl bei Alexa als bei Google Assistant

Mit der Integration von Apple Music stehen für das Alexa-Ökosystem in Deutschland mit Amazon Music, Deezer und Spotify vier Musikstreamingabos zur Wahl. Damit können mit Alexa-Geräten Dienste von mehr Anbietern als auf Google-Assistant-Geräten für die Sprachsteuerung genutzt werden. Google Assistant bietet derzeit neben Play Musik alias Youtube Music noch Spotify sowie Deezer.

Nutzer von Google Assistant können auch die werbefinanzierte Variante Spotify Free nutzen, während Alexa-Kunden für Spotify ein kostenpflichtiges Abo benötigen. Im Gegenzug können Alexa-Nutzer zwischen zwei Musikstreamingabos wählen, ohne dafür Geld bezahlen zu müssen: Neben der neuen werbefinanzierten Version von Amazon Music ist das Deezer Free.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Eisklaue 21. Aug 2019

Keine Ahnung wo die Probleme bei Deezer liegen aber ich habs jetzt 2 h am laufen und...

nightmar17 21. Aug 2019

Amazon und Apple sind in den letzten 2 Jahren ja immer weiter aufeinander zugegangen...


Folgen Sie uns
       


Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test

Der Samsung CRG9 ist nicht nur durch sein 32:9-Format beeindruckend. Auch die hohe Bildfrequenz und sehr gute Helligkeit ermöglichen ein sehr immersives Gaming und viel Platz für Multitasking.

Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test Video aufrufen
Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

    •  /