Abo
  • Services:

Smarte Lautsprecher: Amazon und Google setzen Standards

Bei smarten Lautsprechern hat sich 2017 ein Duell zwischen Amazon und Google entwickelt. Beide haben einiges aufgeboten, um mit ihren digitalen Assistenten Alexa und Google Assistant Käufer anzuziehen. Und bald kommt noch Apple mit dem Homepod als Konkurrent dazu.

Artikel von veröffentlicht am
Alexa und Google Assistant unterscheiden sich nur in Details voneinander, die grundsätzlichen Einsatzmöglichkeiten sind ähnlich.
Alexa und Google Assistant unterscheiden sich nur in Details voneinander, die grundsätzlichen Einsatzmöglichkeiten sind ähnlich. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

"Das weiß ich leider nicht." Solche oder ähnliche Sätze hören Nutzer von Amazons Alexa oder dem Google Assistent noch immer viel zu häufig. Obwohl sich beide Systeme in diesem Jahr deutlich verbessert haben, sind sie noch weit davon entfernt, perfekte digitale Assistenten zu sein, die umfassend auf Sprachbefehle reagieren und Nutzern alle Fragen beantworten können. Auf dem richtigen Weg sind sie aber: Seit Beginn 2017 sind viele Verbesserungen und jede Menge neue Geräte mit Sprachsteuerung vorgestellt worden, die ganz unterschiedliche Möglichkeiten bieten. Fürs nächste Jahr sind nicht nur bereits viele weitere Geräte mehrerer Hersteller angekündigt, es wird auch eine große Änderung auf dem Markt geben, wenn Apple und die Deutsche Telekom als Teilnehmer hinzukommen.

Über ein halbes Jahr hatte Amazon den deutschen Markt noch für sich alleine und nutzte die Zeit, um seine Echo-Lautsprecher zu etablieren und seinen Sprachassistenten Alexa zu verbessern. Mit dem Verkaufsstart des Google-Home-Lautsprecher im August änderte sich die Lage grundlegend: Kunden hierzulande konnten erstmals bei smarten Lautsprechern zwischen zwei digitalen Assistenten wählen: Alexa oder Google Assistant. Der Funktionsumfang beider Assistenten ist recht ähnlich und die beiden Konkurrenten beäugen sich sehr genau.

Google Assistant ist schlauer

Die starke Konkurrenzsituation zwischen Amazon und Google hat auch die Entwicklung weiter beschleunigt: Oft dauert es nicht lange, bis eine neue Funktion etwa von Google Assistant in Amazons Alexa eingebaut wird - und umgekehrt. Beide Assistenten sind Cloud-Dienste und die betreffenden Lautsprecher verwenden diese - ohne die Cloud-Anbindung ist mit den Geräten nicht viel anzufangen.

Alexa und Google Assistant unterscheiden sich nur in Details voneinander, die grundsätzlichen Einsatzmöglichkeiten sind ähnlich. Allerdings haben sie jeweils bei anderen Funktionen ihre Stärken. Lautsprecher, die mit ihnen ausgestattet sind, können genutzt werden, um Musik aus dem Internet zu hören und Smart-Home-Komponenten auf Zuruf zu steuern. Zudem sind Timer und Alarme möglich und es lassen sich Einkaufs- und Aufgabenlisten auf Zuruf mit neuen Einträgen füllen. Beide sollen Antworten auf alle möglichen Fragen liefern. Dabei ist der Google Assistant durch den Zugriff auf die Google-Suche tendenziell etwas schlauer als Alexa.

Alexa klingt besser

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Ilmenau
  2. BWI GmbH, verschiedene Standorte

Alexa liegt dafür in einer anderen wichtigen Disziplin vorne: Sie klingt besser. Seit vor etwas mehr als einem Jahr die ersten smarten Lautsprecher auf den deutschen Markt kamen, hat Amazon nicht nur neue Funktionen veröffentlicht. So kamen Anrufe sowie Benachrichtigungen zwischen Besitzern von Echo-Lautsprechern, Erinnerungen und die Multiroom-Musiknutzung für Echo-Geräte dazu. Außerdem können Anwender Routinen erstellen, um mehrere Aufgaben in einem Rutsch mit einem selbst definierten Sprachbefehl auszuführen.

Vor allem wurde aber die Aussprache der Alexa-Stimme deutlich verbessert. Aussprachefehler werden immer seltener, die Betonung stimmt fast immer und Alexa hört sich richtig menschlich an. Sogar das Aufsagen von Gedichten klappt und es macht Freude, dem zu lauschen. Damit ist Amazon einen ganzen Schritt weitergekommen, Anwender an smarte Lautsprecher zu gewöhnen.

Davon ist Google in Deutschland noch weit entfernt.

Google hat noch viel aufzuholen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 249€ + Versand
  2. 199€ + Versand
  3. für 229,99€ vorbestellbar
  4. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Labbm 21. Dez 2017

Nicht falsch verstehen, ich mag smarte Lautsprecher und nutze sie selbst fleißig. Genauso...

Labbm 21. Dez 2017

Ich denke du solltest eine derartige Steuerung und deren Möglichkeiten erstmal...

Sicaine 21. Dez 2017

Richtig, das ist schweine teuer. Aber: 1. Ich hab nicht alles sofort umgestellt 2. Ich...

Flasher 21. Dez 2017

Nämlich der Datenschutz. Wieso muss ein Gerät welches für mich bspw. einfache Schalter im...

Pinguin 21. Dez 2017

Immerhin verhinderst Du nicht, dass es noch mehr Besserwisser gibt. https://www...


Folgen Sie uns
       


Shadow Ghost - Test

Wir testen die Streamingbox Shadow Ghost und finden Bildartefakte und andere unschöne Fehler. Der Streamingdienst hat mit der richtigen Hardware aber Potenzial.

Shadow Ghost - Test Video aufrufen
TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Anno 1800 im Test: Super aufgebaut
Anno 1800 im Test
Super aufgebaut

Ach, ist das schön: In Anno 1800 sind wir endlich wieder in einer heimelig-historischen Welt unterwegs - zumindest anfangs. Das neue Werk von Blue Byte fesselt dank des toll umgesetzten und unverwüstlichen Spielprinzips. Auch neue Elemente wie die Klassengesellschaft funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Ubisoft Blue Byte Anno 1800 erhält Koop-Modus und mehr Statistiken
  2. Ubisoft Blue Byte Preload der offenen Beta von Anno 1800 eröffnet
  3. Systemanforderungen Anno 1800 braucht schnelle CPU

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

    •  /