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Smarte Lautsprecher mit Display sind schon da

Bis Apple und die Deutsche Telekom ihre smarten Lautsprecher in Deutschland in den Verkauf bringen, kann sich eine Menge geändert haben. Denn Amazon hat dieses Jahr eine weitere neue Produktkategorie geschaffen: smarte Lautsprecher mit Display. Das erste Gerät dieser Klasse ist der Echo Show. In unserem Test hat uns die Umsetzung gut gefallen. Viele Alexa-Ansagen erscheinen bei Bedarf nur auf dem Display und manche Informationen sind angenehmer abzulesen als anzuhören.

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Anders als etwa beim Fire HD 10 kann die Oberfläche des Echo Show mit der Stimme gesteuert werden. Der Nutzer blättert mittels Zuruf auf dem 7-Zoll-Display durch Inhalte und sucht sich dann bequem das Passende aus. Das Display kann ansonsten derzeit vor allem für Amazons eigenen Videostreamingdienst genutzt werden. Auf dem Echo Show fehlt ein Browser und ob deutsche Kunden jemals eine Youtube-Unterstützung erhalten, nachdem Google Youtube ein zweites Mal hintereinander auf dem Echo Show blockiert hat, ist mehr als ungewiss.

Google plant Echo-Show-Konkurrenten

Dem Treiben Amazons schaut Google nicht tatenlos zu und soll bereits an einem Konkurrenzprodukt zum Echo Show arbeiten, also einem Google-Assistant-Gerät mit Display, das wohl nächstes Jahr erscheint. Damit könnten Kunden wieder zwischen mindestens zwei Plattformen auswählen, wenn sie Wert auf einen smarten Lautsprecher mit Display legen. Das Google-Gerät wird dann garantiert eine Youtube-Integration erhalten, während die Amazon-Geräte hier dauerhaft das Nachsehen haben könnten.

Amazon wird Google aber an anderer Stelle bereits wieder voraus sein: Denn bis Google seinen ersten smarten Lautsprecher mit Display fertig hat, wird es schon das zweite Alexa-Gerät dieser Art geben. Am 19. Dezember 2017 erscheint der Echo Spot mit seinem 2,5 Zoll großen Touchscreen zumindest in den USA. Anfang des Jahres soll das 130 US-Dollar teure Gerät auch nach Deutschland kommen. Das kleine Display wird nicht so gut für das Anschauen von Videos geeignet sein, aber für den Zugriff auf Kamerabilder oder für die Videotelefonate wohl ausreichen.

Die Auswahl an smarten Lautsprechern steigt

Auch bei den puren Lautsprechern ist absehbar, dass es abseits von den Aktivitäten von Apple und der Deutschen Telekom viel Neues geben wird und Kunden noch mehr Auswahl erhalten werden. Bereits Ende dieses Jahres erschienen viele neue smarte Lautsprecher und Kunden müssen nicht länger auf einen knackigen Bass bei diesen Geräten verzichten. Für Anfang kommenden Jahres sind weitere Geräte geplant, die zum Teil auf der Ifa (Internationale Funkausstellung) im September 2017 vorgestellt wurden.

Dann wollen auch Panasonic sowie Harman Kardon im Markt mitmischen - sie gehen davon aus, dass Kunden bereit sind, 300 bis 500 Euro für einen smarten Lautsprecher auszugeben. Auch JBL will dann Geräte im Preisbereich von 300 bis 400 Euro auf den Markt bringen. Damit könnte es für Apple schwierig werden, sich nur über das Argument des guten Klangs zu verkaufen.

Darüber hinaus werden Anfang Januar 2018 vermutlich weitere smarte Lautsprecher auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas vorgestellt, die dann im Laufe des Jahres auf den Markt kommen werden. Und auch Amazon und Google werden nicht untätig bleiben. Bisher hat Amazon noch keinen Lautsprecher im Echo-Sortiment, der mit einem besonders guten Klang punkten soll. Ein solcher würde dann sicherlich deutlich mehr als 150 Euro kosten - wenn das Unternehmen so etwas denn vorhat.

Amazon und Google bleiben Markttreiber

Die Markttreiber bei digitalen Assistenten werden wohl auch im nächsten Jahr Amazon und Google bleiben. Nach aktuellem Stand gibt es kein Indiz dafür, dass andere Hersteller bezüglich der Möglichkeiten und des Funktionsumfangs gegen die beiden Hersteller bestehen können. Und je größer der Vorsprung wird, desto schwieriger wird es für Konkurrenten hier aufzuholen.

Amazon-Chef Jeff Bezos hat ein klares Ziel vor Augen: Alexa soll einmal so funktionieren wie der Bordcomputer auf dem Raumschiff Enterprise aus der gleichnamigen Fernsehserie. Der Assistent soll auf alle erdenklichen Fragen eine Antwort haben. Aber Amazon selbst wagt es nicht, dafür einen Zeitplan zu nennen. Ohne dies je gesagt zu haben, wird Google ein ähnliches Ziel verfolgen. Allerdings ist unklar, wann es soweit ist, bis wir von Alexa oder Google Assistant nie wieder hören werden: "Das weiß ich leider nicht."

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 Die Telekom hat eigene Pläne
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Labbm 21. Dez 2017

Nicht falsch verstehen, ich mag smarte Lautsprecher und nutze sie selbst fleißig. Genauso...

Labbm 21. Dez 2017

Ich denke du solltest eine derartige Steuerung und deren Möglichkeiten erstmal...

Anonymer Nutzer 21. Dez 2017

Richtig, das ist schweine teuer. Aber: 1. Ich hab nicht alles sofort umgestellt 2. Ich...

Flasher 21. Dez 2017

Nämlich der Datenschutz. Wieso muss ein Gerät welches für mich bspw. einfache Schalter im...

Pinguin 21. Dez 2017

Immerhin verhinderst Du nicht, dass es noch mehr Besserwisser gibt. https://www...


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