• IT-Karriere:
  • Services:

Alexa kämpft mit Plattform-Einschränkungen

Seit die ersten Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller verfügbar sind, zeigen sich ärgerliche Einschränkungen an Amazons Plattform. Viele nützliche Funktionen bleiben derzeit den Echo-Lautsprechern vorbehalten. Besonders schmerzlich vermissen wir die praktische Anruffunktion und die Multiroom-Musiknutzung.

Stellenmarkt
  1. Marc Cain GmbH, Bodelshausen
  2. über grinnberg GmbH, Frankfurt am Main

Eine weitere auf Alexa-Geräten anderer Hersteller fehlende Funktion betrifft die Integration alternativer Musik-Streamingdienste. Die Nutzung von Amazon Music ist mit Alexa möglich, die von Spotify hingegen nicht unbedingt. Denn die Spotify-Integration ist keinesfalls Bestandteil von Alexa, das ist für Käufer der Geräte aber kaum ersichtlich. Um die Spotify-Nutzung muss sich der jeweilige Hersteller selbst kümmern. Im Fall des One-Lautsprechers hat Sonos das bereits erledigt, Ultimate Ears will eine Spotify-Integration für seine Lautsprecher anbieten, muss dazu aber erst noch die passenden Verhandlungen führen.

Amazon verspricht Besserung - aber wann?

Langfristig will Amazon auf allen Alexa-Geräten den gleichen Funktionsumfang anbieten. Wie lange es aber noch dauern wird, bis dieses Ziel erreicht ist, ist unklar. Hier zeigt Google Amazon, wie es besser geht: Wer sich einen Google-Assistant-Lautsprecher kauft, muss sich nicht darum kümmern, von welchem Hersteller er ist. Alle Geräte haben den gleichen Funktionsumfang und auch die Multiroom-Funktionen stehen für alle eingebundenen Lautsprecher selbstverständlich zur Verfügung. Gleiches gilt für die Spotify-Integration, um die sich der jeweilige Hersteller nicht extra kümmern muss.

Wir sind gespannt, wie viel mit smarten Lautsprechern in einem Jahr möglich sein wird. Es wird deutlich, dass sowohl Amazon als auch Google hier noch am Anfang stehen. Wenn das Tempo bei der Entwicklung so bleibt, sind für das kommende Jahr viele Verbesserungen zu erwarten. Vielleicht wird etwa die sinnvolle Verzahnung mehrerer smarter Lautsprecher in einem Haushalt weiter vorangetrieben.

Amazon und Google haben noch viel zu tun

Wünschenswert wäre es auch, wenn beliebig viele Befehle in einem Zuruf zusammengefasst werden könnten. Bisher muss der smarte Lautsprecher für jede einzelne Befehlssequenz aktiviert werden. Bei der Unterstützung anderer Musikstreamingdienste sind weder Amazon noch Google vorbildlich: Es werden nur wenige relevante Dienste unterstützt - vor allem der eigene. Darin unterscheiden sich Amazon und Google kein Stück. Amazon bietet ergänzend zum eigenen Dienst nur Spotify Premium an. Google schneidet hier mit der Integration von Deezer Premium und der Gratisversion von Spotify minimal besser ab.

Für Nutzer könnte hilfreich sein, dass der Wettbewerbsdruck im nächsten Jahr weiter steigen dürfte, wenn sowohl Apple als auch die Telekom mit eigenen Systemen an den Start gehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Google hat noch viel aufzuholenDie Telekom hat eigene Pläne 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,33€
  2. 4,99€
  3. (u. a. Standard Edition PC für 44,99€, Xbox One / Series S/X für 62,99€, Deluxe Edition PC...

Labbm 21. Dez 2017

Nicht falsch verstehen, ich mag smarte Lautsprecher und nutze sie selbst fleißig. Genauso...

Labbm 21. Dez 2017

Ich denke du solltest eine derartige Steuerung und deren Möglichkeiten erstmal...

Anonymer Nutzer 21. Dez 2017

Richtig, das ist schweine teuer. Aber: 1. Ich hab nicht alles sofort umgestellt 2. Ich...

Flasher 21. Dez 2017

Nämlich der Datenschutz. Wieso muss ein Gerät welches für mich bspw. einfache Schalter im...

Pinguin 21. Dez 2017

Immerhin verhinderst Du nicht, dass es noch mehr Besserwisser gibt. https://www...


Folgen Sie uns
       


Mercedes EQA Probe gefahren

Wir sind mit dem EQA von Mercedes-Benz für ein paar Stunden unterwegs gewesen.

Mercedes EQA Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /