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Alexa kämpft mit Plattform-Einschränkungen

Seit die ersten Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller verfügbar sind, zeigen sich ärgerliche Einschränkungen an Amazons Plattform. Viele nützliche Funktionen bleiben derzeit den Echo-Lautsprechern vorbehalten. Besonders schmerzlich vermissen wir die praktische Anruffunktion und die Multiroom-Musiknutzung.

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Eine weitere auf Alexa-Geräten anderer Hersteller fehlende Funktion betrifft die Integration alternativer Musik-Streamingdienste. Die Nutzung von Amazon Music ist mit Alexa möglich, die von Spotify hingegen nicht unbedingt. Denn die Spotify-Integration ist keinesfalls Bestandteil von Alexa, das ist für Käufer der Geräte aber kaum ersichtlich. Um die Spotify-Nutzung muss sich der jeweilige Hersteller selbst kümmern. Im Fall des One-Lautsprechers hat Sonos das bereits erledigt, Ultimate Ears will eine Spotify-Integration für seine Lautsprecher anbieten, muss dazu aber erst noch die passenden Verhandlungen führen.

Amazon verspricht Besserung - aber wann?

Langfristig will Amazon auf allen Alexa-Geräten den gleichen Funktionsumfang anbieten. Wie lange es aber noch dauern wird, bis dieses Ziel erreicht ist, ist unklar. Hier zeigt Google Amazon, wie es besser geht: Wer sich einen Google-Assistant-Lautsprecher kauft, muss sich nicht darum kümmern, von welchem Hersteller er ist. Alle Geräte haben den gleichen Funktionsumfang und auch die Multiroom-Funktionen stehen für alle eingebundenen Lautsprecher selbstverständlich zur Verfügung. Gleiches gilt für die Spotify-Integration, um die sich der jeweilige Hersteller nicht extra kümmern muss.

Wir sind gespannt, wie viel mit smarten Lautsprechern in einem Jahr möglich sein wird. Es wird deutlich, dass sowohl Amazon als auch Google hier noch am Anfang stehen. Wenn das Tempo bei der Entwicklung so bleibt, sind für das kommende Jahr viele Verbesserungen zu erwarten. Vielleicht wird etwa die sinnvolle Verzahnung mehrerer smarter Lautsprecher in einem Haushalt weiter vorangetrieben.

Amazon und Google haben noch viel zu tun

Wünschenswert wäre es auch, wenn beliebig viele Befehle in einem Zuruf zusammengefasst werden könnten. Bisher muss der smarte Lautsprecher für jede einzelne Befehlssequenz aktiviert werden. Bei der Unterstützung anderer Musikstreamingdienste sind weder Amazon noch Google vorbildlich: Es werden nur wenige relevante Dienste unterstützt - vor allem der eigene. Darin unterscheiden sich Amazon und Google kein Stück. Amazon bietet ergänzend zum eigenen Dienst nur Spotify Premium an. Google schneidet hier mit der Integration von Deezer Premium und der Gratisversion von Spotify minimal besser ab.

Für Nutzer könnte hilfreich sein, dass der Wettbewerbsdruck im nächsten Jahr weiter steigen dürfte, wenn sowohl Apple als auch die Telekom mit eigenen Systemen an den Start gehen.

 Google hat noch viel aufzuholenDie Telekom hat eigene Pläne 
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Labbm 21. Dez 2017

Nicht falsch verstehen, ich mag smarte Lautsprecher und nutze sie selbst fleißig. Genauso...

Labbm 21. Dez 2017

Ich denke du solltest eine derartige Steuerung und deren Möglichkeiten erstmal...

Sicaine 21. Dez 2017

Richtig, das ist schweine teuer. Aber: 1. Ich hab nicht alles sofort umgestellt 2. Ich...

Flasher 21. Dez 2017

Nämlich der Datenschutz. Wieso muss ein Gerät welches für mich bspw. einfache Schalter im...

Pinguin 21. Dez 2017

Immerhin verhinderst Du nicht, dass es noch mehr Besserwisser gibt. https://www...


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