Abo
  • IT-Karriere:

Smarte Lautsprecher: Amazon sieht anderen Ansatz bei Apples Homepod

Amazon äußert sich erstmals zur Apple-Ankündigung eines eigenen smarten Lautsprechers. Der Hersteller der Echo-Lautsprecher geht nicht davon aus, dass die Kunden Ende des Jahres in Scharen zum Homepod wechseln werden. Die jeweilige Kundengruppe unterscheide sich dafür zu stark.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazons SVP für Geräte, David Limp, auf der Wired-Konferenz
Amazons SVP für Geräte, David Limp, auf der Wired-Konferenz (Bild: Brian Ach/Getty Images for Wired)

Erschwingliche smarte Lautsprecher - dieses Ziel hat sich Amazon mit den Echo-Lautsprechern gesetzt, erklärte David Limp, Senior Vice President für die Gerätesparte bei Amazon, auf einer von Wired durchgeführten Konferenz. Unter anderem berichten Cnet und PCMag darüber.

Smarter Lautsprecher in jedem Raum

Stellenmarkt
  1. KVV Kassel, Kassel
  2. SOLCOM GmbH, Reutlingen

Damit unterscheide sich Amazons Ansatz deutlich von dem von Apple. Apple hat diese Woche mit dem Homepod den ersten smarten Lautsprecher des Unternehmens vorgestellt. Der Lautsprecher soll besonders gut klingen und kostet mit 350 US-Dollar deutlich mehr als die Konkurrenzmodelle von Google und Amazon. Der Homepod soll Ende des Jahres erscheinen - allerdings erstmal nicht in Deutschland.

Das Ziel von Amazon ist es, solche smarten Lautsprecher zu einem möglichst günstigen Preis anbieten zu können, damit diese möglichst in jedem Raum eingesetzt werden können. Das sei der Grund gewesen, den Echo Dot für 50 US-Dollar auf den Markt zu bringen. Der Echo Dot wird in den USA auch als Paket günstiger verkauft. Er rechnet vor, dass Amazon-Kunden so für die 350 US-Dollar für den Homepod acht Echo Dots für eine Acht-Zimmer-Wohnung anschaffen könnten.

Limp geht davon aus, dass es für die meisten Kunden zu teuer sei, in jeden Raum einen Homepod zu stellen. Homepod unterstützt Multiroom-Übertragungen und kann die gleiche Musik auf mehreren Lautsprechern abspielen, die in verschiedenen Räumen stehen können. Das ist eine Funktion, die bei den Echo-Lautsprechern nicht vorhanden ist.

Amazon erlaubt freie Wahl des Lautsprechers

Der Echo Dot kann über Bluetooth oder Kabel mit höherwertigen Lautsprechern verbunden werden. Beim normalen Echo ist seit einiger Zeit zumindest die Anbindung anderer Lautsprecher über Bluetooth ebenfalls möglich. Für Limp ist der Echo Dot die beste Lösung für Kunden, weil der Käufer damit das Lautsprechersystem wählen kann, das er verwenden möchte. Nach Beobachtung von Amazon wollen Nutzer zwar einen digitalen Assistenten, aber dann selbst wählen können, welche Lautsprecher damit verwendet werden.

Während die Echo-Lautsprecher mit Amazons digitalem Assistenten Alexa samt Skill-Unterstützung laufen, kommt in den Homepod-Lautsprechern Apples digitaler Assistent Siri zum Einsatz. Beide Systeme sollen den Alltag des Anwenders vereinfachen, indem sie Fragen beantworten und das Smart Home bedienen. Außerdem kann damit Musik aus der Cloud abgespielt werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 369€ + Versand
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 239,00€

myxter 08. Jun 2017

Ein Freund von Apples allgemeiner Preispolitik bin ich gewiss nicht, jedoch halte ich den...

Dwalinn 08. Jun 2017

Aber dafür kann man ja en Dot an eine Anlage Anschließen... klar ist das nur die Halbe...

Dwalinn 08. Jun 2017

Also 350¤ ist wirklich nicht gerade günstig da überlegen sich viele ob es nicht 60¤ für...


Folgen Sie uns
       


Bose Frames im Test

Die Sonnenbrille Frames von Bose hat integrierte Lautsprecher, die den Träger mit Musik beschallen können. Besonders im Straßenverkehr ist das offene Konzept praktisch.

Bose Frames im Test Video aufrufen
Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Forschung: Mehr Elektronen sollen Photovoltaik effizienter machen
Forschung
Mehr Elektronen sollen Photovoltaik effizienter machen

Zwei dünne Schichten auf einer Silizium-Solarzelle könnten ihre Effizienz erhöhen. Grünes und blaues Licht kann darin gleich zwei Elektronen statt nur eines freisetzen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. ISS Tierbeobachtungssystem Icarus startet
  2. Sun To Liquid Solaranlage erzeugt Kerosin aus Sonnenlicht, Wasser und CO2
  3. Shell Ocean Discovery X Prize X-Prize für unbemannte Systeme zur Meereskartierung vergeben

    •  /