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Smarte Lautsprecher: Amazon deaktiviert Aux-Sprachsteuerung auf Echo-Lautsprechern

Smart-Home-Geräte verlieren erneut Funktionen, für die Kunden bezahlt haben. Kunden können sich nicht dagegen wehren.
/ Ingo Pakalski
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Auch die erste Generation des teuren Echo Studio ist davon betroffen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch die erste Generation des teuren Echo Studio ist davon betroffen. Bild: Martin Wolf/Golem

Amazon wird in Kürze den Funktionsumfang einiger Echo-Lautsprecher verringern. Dann wird es nicht mehr möglich sein, Geräte am Aux-Eingang mittels Alexa-Sprachbefehlen zu bedienen. Künftig kann nicht mehr auf Zuruf zum Aux-Eingang gewechselt werden. Auch eine Trennung der Aux-Verbindung auf Zuruf funktioniert nicht mehr.

Wer also einen Echo-Lautsprecher verwendet, um darüber kabelgebunden Musik zu hören, muss sich auf Komforteinbußen einstellen. Weiterhin kann die Musikwiedergabe einer Aux-Kabelverbindung genutzt werden. Die Umschaltung geht dann nur durch Umstecken des Kabels oder durch eine Softwareumschaltung in der Alexa-App. Das ist weniger praktisch als eine Sprachsteuerung.

Wer weiterhin eine Sprachsteuerung für externe Wiedergabegeräte wünscht, müsste diese mittels Bluetooth mit dem Echo-Produkt verbinden. Das ist aber nur dann eine Option, wenn das Zuspielgerät mit Bluetooth ausgestattet ist.

Diese Echo-Produkte sind betroffen

Von dieser Einschränkung sind auch die teuersten Echo-Produkte der Studio-Baureihe betroffen. Auf dem Echo Studio der ersten Generation (g+) und der zweiten Generation aus dem Jahr 2019 verschwindet die Sprachsteuerung dann.

Das gilt außerdem nach Unternehmensangaben für den Echo der vierten Generation sowie den Echo Plus der zweiten Generation. Auch ein Echo Plus der dritten Generation wird genannt, allerdings gab es dieses Produkt nie. Amazon korrigierte die eigene Angabe und tatsächlich war nicht das Plus-Modell gemeint, sondern der Echo der dritten Generation. Nach Herstellerangaben sollen nur wenige Kunden davon betroffen sein. Genaue Zahlen liegen allerdings nicht vor.

Kunden haben kaum eine Handhabe

Betroffene Kunden müssen solche Funktionsreduzierungen meist hinnehmen und können sich kaum dagegen wehren. Denn in einer solchen Situation greift ausschließlich das Gewährleistungsrecht. Falls das Gerät vor weniger als zwei Jahren gekauft wurde, können sich Kunden mit ihrer Beschwerde an den Händler wenden und um Korrektur bitten.

Sobald das Gerät mit den Funktionsstreichungen vor mehr als zwei Jahren gekauft wurde, existieren keine rechtlichen Möglichkeiten, sich als Kunde dagegen zu wehren. Mehr dazu in unserem gesonderten Artikel zur Rechtssituation in solchen Konflikten.

Nachtrag vom 22. September 2026

Amazon bestätigte, dass die Liste der betroffenen Geräte einen Fehler enthielt. Statt des nie erschienenen Echo Plus der dritten Generation ist der Echo der dritten Generation gemeint. Wir haben die Passage im Artikel angepasst. Außerdem wies uns Amazon darauf hin, dass er Echo Studio der zweiten Generation bereits 2019 erschienen ist. Auch hier haben wir die Textpassage angepasst. Wir bitten für den Fehler um Entschuldigung.


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