Smarte Lautsprecher: 6,5 Millionen Google-Home-Geräte in 2,5 Monaten verkauft

Google hat erstmals halbwegs konkrete Verkaufszahlen zu smarten Lautsprechern genannt. In 2,5 Monaten wurden etwa 6,5 Millionen Home-Lautsprecher an Kunden ausgeliefert. Amazon gibt sich bei Verkaufszahlen weiterhin sehr zugeknöpft.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Home Mini von Google dürfte schon in einigen Haushalten stehen.
Der Home Mini von Google dürfte schon in einigen Haushalten stehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Seit der Auslieferung des Google Home Mini hat Google nach Hochrechnung 6,5 Millionen Home-Lautsprecher verkauft. Die genaue Zahl nennt Google nicht, aber es heißt, dass seit Mitte Oktober 2017 jede Sekunde mehr als ein Google-Home-Lautsprecher verkauft worden sei. Die Verkaufszahl lässt sich damit zwar nur grob berechnen, aber da Google sonst solche Zahlen nicht preisgibt, ist das ein wichtiger Anhaltspunkt.

Teilweise wurde der Home Mini sogar verschenkt

Stellenmarkt
  1. Webentwickler (m/w/d)
    TREND Service GmbH, Wuppertal
  2. Experte / Inhouse Consultant Cyber Security Product Governance (m/w/d)
    DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
Detailsuche

Google macht keine Angaben dazu, wie hoch der Anteil an Google-Home-Lautsprechern und wie viele Google Home Mini verkauft wurden, die generell deutlich günstiger zu haben sind und als Einstieg in die Welt smarter Lautsprecher dienen. Seit Mitte August 2017 gibt es auch den Home Max von Google zumindest in den USA. Wann der 400-US-Dollar-Lautsprecher nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt. Alle Home-Lautsprecher laufen mit dem Google Assistant.

Im Weihnachtsgeschäft wurde der Home-Mini-Lautsprecher auch in Deutschland oftmals als Paket zusammen mit anderen Produkten zu einen stark reduzierten Preis angeboten. Teilweise gab es den smarten Lautsprecher auch kostenlos dazu, wie etwa bei einer Neukundenaktion von Otto.de. Wer als Neukunde ein beliebiges Produkt mit mindestens einem Kaufpreis von 40 Euro bei Otto bestellt hatte, bekam einen Google Home Mini gratis.

Google Home Mini klingt überraschend gut

Im großen Golem.de-Vergleichstest smarter Lautsprecher waren wir von der Klangqualität des Home Mini sehr angetan. Er klingt wesentlich klarer als der gleich teure Echo Dot von Amazon. Google zeigt, dass trotz eines kleinen Gehäuses ein ordentlicher Klang möglich ist. Höhen und Mitten werden beim Home Mini ordentlich wiedergegeben, so dass er sogar zur Musikberieselung verwendet werden kann, ohne sich mit dem muffigen Klang des Echo Dot abgeben zu müssen. Auf einen knalligen Bass muss der Käufer bei beiden verzichten - in der Preisklasse kann das den Lautsprechern aber nicht angelastet werden.

Golem Akademie
  1. Data Engineering mit Apache Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    25.–26. April 2022, Virtuell
  2. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    7.–8. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Sowohl Google als auch Amazon verkaufen ihre smarten Lautsprecher zu Preisen, mit denen kaum Geld verdient werden kann. Die Produktionskosten sind fast so hoch wie die Verkaufspreise. Beide Hersteller sind derzeit darum bemüht, Marktanteile für sich zu gewinnen. Während die Google-Geräte mit dem Google Assistant versehen sind, laufen die Echo-Geräte von Amazon mit dem hauseigenen digitalen Assistenten Alexa.

Echo Show gab es kurzzeitig für 95 Euro

Amazon hatte jüngst auch davon gesprochen, dass besonders viele Echo-Geräte im Weihnachtsgeschäft verkauft worden seien. Konkrete Zahlen blieb Amazon allerdings schuldig. Auch bei Amazon ist es unüblich, genaue Verkaufszahlen zu nennen. Auch bei Amazon überraschen die hohen Verkaufszahlen kaum, schließlich wurde alles unternommen, um dieses Ziel zu erreichen. Über längere Zeiträume waren Echo-Lautsprecher zu reduzierten Preisen zu haben. Für einige Stunden wurde der 220 Euro teure Echo Show sogar zum Stückpreis von 95 Euro verkauft - und damit für weniger als den Listenpreis des normalen Echo-Lautsprechers. Der Echo Show ist Amazons erster Alexa-Lautsprecher mit Display, um darauf relevante Informationen von Alexa anzeigen zu können.

Nachdem Amazon den Echo Show Mitte Dezember 2017 erstmals in Deutschland zum reduzierten Preis von 145 Euro statt 220 Euro angeboten hatte, war für einige Stunden auch der zuvor verfügbare Doppelpack-Rabatt aktiv. Wer zwei Echo Show für zusammen 290 Euro bestellte, konnte diesen Preis mit einem Gutschein-Code nochmals um 100 Euro reduzieren und bekam zwei Echo Show für 190 Euro. Im Vergleich zum regulären Preis ergab sich eine Ersparnis von 125 Euro.

Im Test war Golem.de mit dem Echo Show zufrieden, er bietet derzeit den besten Klang aller Echo-Lautsprecher. Auch die Integration des Displays ist ein Gewinn für die Nutzung von Alexa und die Sprachnavigation auf dem Display ist vorbildlich. Allerdings fehlt uns ein Browser, denn generell kann das Display für zu wenige Dinge genutzt werden. Hier wird Potenzial vergeudet, aber das ließe sich mit Firmware-Upgrades nachbessern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
"Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
Artikel
  1. Kryptowährung im Fall: Bitcoin legt rasante Talfahrt hin
    Kryptowährung im Fall
    Bitcoin legt rasante Talfahrt hin

    Am Samstag setzte sich der Absturz des Bitcoin fort. Ein Bitcoin ist nur noch 34.200 US-Dollar wert. Auch andere Kryptowährungen machen Verluste.

  2. eStream: Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb
    eStream
    Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb

    Der Wohnwagen Airstream eStream besitzt einen eigenen Elektroantrieb nebst Akku. Das entlastet das Zugfahrzeug und eröffnet weitere Möglichkeiten.

  3. Andromeda: Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie
    Andromeda
    Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie

    Erstmals ist ein Blick auf Andromeda möglich - das Smartphone-Betriebssystem, das Microsoft bereits vor einigen Jahren eingestellt hat.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /