Smarte Kühlschränke: Hersteller verschweigen Kundschaft Support-Dauer

Eine Verbraucherschutzorganisation hat bei Herstellern nachgefragt, aber nur von wenigen Angaben zur Support-Dauer von smarten Kühlschränken erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Von sich aus geben die Hersteller smarter Kühlschränke keine Support-Zeiten an.
Von sich aus geben die Hersteller smarter Kühlschränke keine Support-Zeiten an. (Bild: Michele Tantussi/Getty Images)

Eine britische Verbraucherschutzorganisation kritisiert Hersteller smarter Kühlschränke für eine unzureichende Informationspolitik. Nach Angaben der Verbraucherschutzorganisation Which? liefert kein einziger Hersteller von sich aus Informationen dazu, wie lange der garantierte Software-Support für seine smarten Kühlschränke sein wird. So sind etwa auf den Herstellerseiten keine Angaben dazu zu finden.

Stellenmarkt
  1. Datenbank-Entwickler (m/w/d) für innovative Versicherungslösungen
    Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G., Stuttgart
  2. Data Scientist für Recommender Systems (w/m/d) in der Abteilung Basis- und Metadatensysteme
    SWR Südwestrundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Stuttgart
Detailsuche

Which? hat bei vielen großen Herstellern von Kühlschränken nachgefragt, darunter Beko, BSH (Bosch, Neff und Siemens), Hoover/Cancy, LG, Miele, Samsung und Whirlpool. Die meisten Hersteller gaben an, dass es Software-Updates bis zum Ende der Lebensdauer der Geräte geben werde. Allerdings bleibt unklar, was Hersteller darunter verstehen.

Die Verbraucherschützer fragten nach, aber nur drei Hersteller gaben eine Antwort darauf. Samsung nannte einen Support-Zeitraum von mindestens zwei Jahren. Bei Beko wird es für smarte Kühlschränke maximal zehn Jahre Updates geben. Miele sichert als einziger Hersteller eine Versorgung mit Software-Updates für zehn Jahre zu.

Wenn der Kühlschrank nicht mehr smart ist

Nach Angaben von Which? würden Kühlschränke normalerweise elf Jahre halten, bevor sie ausgetauscht werden müssen. So könnte es passieren, dass ein voll funktionsfähiger smarter Kühlschrank keine Updates mehr bekommt.

Golem Karrierewelt
  1. Data Engineering mit Python und Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    18./19.01.2023, Virtuell
  2. Apache Kafka Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Es wäre sogar denkbar, dass die Software-Funktionen nicht mehr bereitstehen. Wer also einen smarten Kühlschrank kauft, muss damit rechnen, dass alle smarten Funktionen nach einigen Jahren nicht mehr zur Verfügung stehen, obwohl dafür vom Hersteller ein entsprechender Preisaufschlag verlangt wurde.

Which? rät aus diesem Grund vom Kauf smarter Kühlschränke ab. Wer sich derzeit einen neuen Kühlschrank anschaffen möchte, solle normale Geräte nutzen, die üblicherweise auch preisgünstiger sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


raphaelo00 09. Jun 2020

Warts nur ab bis du deinen smarten Thermomix anstecken kannst.

bplhkp 09. Jun 2020

Genau das ist der Punkt. Wenn man die Kaufkraft der EU nimmt kommt man objektiv nur...

bplhkp 09. Jun 2020

Woher soll das der Bürger auch so im Detail wissenjedes Kind weiß dass Zigaretten...

ChrisE 09. Jun 2020

Weil auch jede Software, die bisher ausgeliefert wurde, fehlerfrei war - oder sei es...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
e.Go Life getestet
Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen

Der e.Go Life aus Aachen sollte Elektromobilität erschwinglich machen. Doch nach 1.500 ausgelieferten Exemplaren ist nun Schluss. Was nachvollziehbar ist.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

e.Go Life getestet: Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen
Artikel
  1. Unbound: Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti
    Unbound
    Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti

    Veröffentlichung im Dezember 2022 nur für PC und die neuen Konsolen: Electronic Arts hat ein sehr buntes Need for Speed vorgestellt.

  2. Google: Pixel 7 und 7 Pro kosten so viel wie die Vorgänger
    Google
    Pixel 7 und 7 Pro kosten so viel wie die Vorgänger

    Googles Pixel-7-Smartphones kommen mit neuem Tensor-Chip, ansonsten ist die Hardware vertraut. Neuigkeiten gibt es bei der Software.

  3. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, RTX 3070 539€) • Alternate (Team Group DDR4/DDR5-RAM u. SSD) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /