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Smarte Hülle: Android unter dem iPhone

Bastler Nick Lee hat ein Android-Gerät mit einer Hülle unter ein iPhone gesteckt - so nutzt er die Apple-Hardware als Bildschirm und als Eingabegerät für Android.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Das iPhone-Android-Gespann in einem selbstgedruckten Gehäuse.
Das iPhone-Android-Gespann in einem selbstgedruckten Gehäuse. (Bild: Nick Lee)

Nick Lee überraschte schon mit Windows 95 auf der Apple Watch und hat nun ein Android-Gerät an Apples Smartphone angeschlossen. Dabei wurde mit dem 3D-Drucker eine Hülle für das Android-Gerät erstellt, die eine Platine sowie die Stromversorgung in Form eines Akkus und einige Schnittstellen beinhaltet. Als Deckel wird das iPhone verwendet.

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Die technische Basis für das Android-Gerät bietet laut Lees Bericht der Einplatinen-Rechner Lemaker Hikey mit dem achtkernigen ARM Cortex-A53. Es handelt sich dabei um das offizielle Referenzboard für das Android Open Source Project, weshalb der Bastler es auch auswählte, um möglichst wenige Schwierigkeiten zu bekommen. Denn schließlich musste er einige Komponenten erstellen, um mit der Hardware des iPhones kommunizieren zu können. Das Projekt war nur realisierbar, weil das Android Open Source Project quelloffen ist.

Dabei nutzte Lee einen Klon des iOS-Daemons usbmuxd, der es ihm erlaubt, mit dem iPhone über dessen Lightning-Anschluss vom Android-Gerät aus über USB kommunizieren. Wenn das nicht funktioniert hätte, wäre ein Ausweichen auf WLAN erforderlich geworden, doch die Kabelverbindung ist natürlich deutlich zuverlässiger. Mit einem Daemon wird auch der Bildschirminhalt des Android-Geräts ans iPhone in Form von Screenshots übertragen, die mit Hilfe des Surfaceflinger-Dienstes erzeugt wurden. Mit den Tools der Suite libimobiledevice realisierte er die Kommunikation mit dem iOS-Gerät. Die auf dem Touchscreen des iPhones eingegebenen Fingereingaben werden an Android zurückgeliefert. Für iOS wurde eine App entwickelt, die den Netzwerkverkehr mit dem Android-Gerät ermöglicht.

Die Stromversorgung übernimmt ein Lithium-Polymer-Akku mit 650 mAh. Anpassungen waren erforderlich, um die elektrische Spannung für das Hikey-Board anzugleichen und das Laden des iPhones über die Lightning-Schnittstelle zu ermöglichen.

Die Bastelei ist natürlich nur eine Machbarkeitsstudie und hat keinen kommerziellen Hintergrund.



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Anonymer Nutzer 10. Jun 2016

Wozu auch? Unten rechts ist ein bequem zu erreichender Zurück-Button. Verschmiert auch...

Anonymer Nutzer 09. Jun 2016

Stimmt. Beide kosten das gleiche aber der LKW hat einen tatsächlichen Nutzwert während...

Kondom 09. Jun 2016

Ich find solche Bastelprojekte cool!

Kaito 09. Jun 2016

Er wird bestimmt irgendwann durch sowas den Betriebssystem Krieg von Android und IOS...


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