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Vier verschiedene Hersteller, vier verschiedene Benutzeroberflächen
Vier verschiedene Hersteller, vier verschiedene Benutzeroberflächen (Bild: Golem.de)

Sony mischt altes und neues System

Die Fernbedienung hat einen separaten Netflix-Knopf, über den die Streaming-App direkt gestartet werden kann - auf einen anderen Dienst lässt sie sich nicht umprogrammieren. Um die vier für die Navigation wichtigen Richtungstasten und die Bestätigungstaste in der Mitte sind sechs weitere Tasten für die Bedienung des Smart-TVs angeordnet. Die Home-Taste bringt den Nutzer stets zum Android-TV-Hauptbildschirm, die Back-Taste immer einen einzelnen Schritt zurück.

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  • Android TV (Bild: Google)
  • Android TV (Bild: Google)
  • Auf Firefox basierender Live-Plus-Screen (Bild: Mozilla)
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  • Samsungs Tizen-basiertes System (Bild: Samsung)
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  • LGs WebOS-2.0-Oberfläche (Bild: LG)
  • LGs WebOS-2.0-Oberfläche (Bild: LG)
Android TV (Bild: Google)

Mit der Guide-Taste ruft der Nutzer den Programmführer auf. Dieser ist übersichtlich und ermöglicht einen guten Überblick über das Fernsehprogramm. Die Schaltfläche "Action Menu" ruft eine Einstellungs- und Informationsleiste am oberen Bildschirm auf, wenn der Nutzer fernsieht - im Hauptmenü von Android TV ist die Taste nicht verfügbar, da Sony wohl annimmt, dass hier kein Zugriff auf die Menüs erforderlich sei. Über das Action Menu kann der Nutzer das Fernsehbild und die Audioausgabe einstellen und erhält eine knappe Information zur Sendung. Auch vermeintlich passende Hashtags werden hier angezeigt - mit meist sehr bescheidenem Ergebnis.

Gemischte Menüs bei Sony

Das Action Menu gehört zur von Sony stammenden Systemebene. Dementsprechend ist das Design komplett anders als bei den Einstellungen von Android TV - wo der Nutzer unter anderem sein Konto verwaltet, WLAN- und Bluetooth-Einstellungen vornimmt, seine Apps einsehen kann und weitere auf Android bezogene Optionen vorfindet. Die Sony-Menüs betreffen die Bild- und Audioeinstellungen; wählt der Nutzer diese in den Android-Einstellungen an, wird er auf die Sony-Menüs umgeleitet, die er auch über das Action Menu erreicht. Wir finden es schade, dass Sony hier keine einheitliche Gestaltung gewählt hat; auf uns wirkt diese Zweiteilung zusammengewürfelt, sie könnte unerfahrene Nutzer verwirren.

Ebenfalls nichts mit Android TV hat die Discover-Funktion zu tun: Diese blendet am unteren Rand des Bildschirms eine Leiste ein, in der verschiedene Informationen angezeigt werden. In der Grundeinstellung ist die Leiste hoffnungslos überfrachtet: Unter anderem werden alle Sender der aktuellen Empfangsart angezeigt, zusätzlich die Sender der anderen verfügbaren Empfangsarten, dann noch einmal alle empfangbaren Kanäle zusammengefasst, alle Radiosender, bis zu fünf Favoritengruppen, Bilder des Fotodienstes 500px, eine vom Nutzer festlegbare Übersicht installierter Apps, vorgestellte Inhalte sowie ein Einstellungsmenü. Zwischen den Ebenen wechseln wir mit den Oben- und Unten-Schaltflächen, die einzelnen Kanäle beziehungsweise Apps oder Inhalte werden auf einer horizontalen Leiste durchgescrollt.

Das Einstellungsmenü der Discover-Funktion sollte der Nutzer als Erstes ansteuern, um die nicht benötigten Informationen auszublenden. Anschließend wirkt das Menü viel übersichtlicher - die Anordnung der einzelnen Rubriken können wir allerdings nicht ändern. Praktisch finden wir die Rubrik "Meine Apps", die einen schnellen Zugriff auf favorisierte Anwendungen ermöglicht. Die hier angezeigten Apps kann der Nutzer komplett selbst aussuchen, allerdings deren Reihenfolge nicht ändern.

Nützlich ist auch die Einblendung der Inhalte externer Speichermedien, sobald sie angeschlossen wurden. Videos lassen sich mit dem nachinstallierten Medienplayer Kodi schneller laden als mit dem proprietären Videoabspielprogramm, das einige Zeit länger zum Starten benötigt, die von uns getesteten Videoformate aber auch alle problemlos abspielt.

On-Screen-Menüs weniger überzeugend

Insgesamt finden wir die Möglichkeiten, die uns das Sony-Smart-TV während des Fernsehens gibt, weniger gut als bei den anderen getesteten Fernsehern. Wir müssen zu oft auf den Tasten herumdrücken, um etwa an unsere Lieblings-Apps zu kommen. Das Action Menu wirkt in der Gestaltung lieblos, die zur Sendung gezeigten Informationen sind arg knapp. Für mehr Infos muss der Nutzer die separate Infotaste drücken. Zusammen mit dem fehlenden Bedienungskomfort der Oldschool-Fernbedienung kommt uns der Sony-Fernseher beim Fernsehen selbst kaum vor wie ein Smart-TV der aktuellen Generation.

 Sony setzt auf Android TVViele Möglichkeiten dank Android TV 

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as (Golem.de) 06. Sep 2015

Hallo, Sowas findet man vor allem im Digital-Signage-Bereich. Das sind meist sehr...

stuempel 05. Sep 2015

Wurde vor ein paar Wochen auf meinem 2014-er auch mit deren Werbebotschaften beglückt.

exxo 04. Sep 2015

Wer den unbedingt Geräte sammeln möchte kann gerne das Sideboard unter der Glotze mit set...

exxo 04. Sep 2015

Na wenn sowas nicht off topic ist... :-D

der_wahre_hannes 04. Sep 2015

Heißt also auch: Keine Krankheit oder sonstige Vorfälle, die ein Erscheinen verhindern...



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