Die App-Leiste bei LG ist clever aufgebaut

Die App-Leiste befindet sich bei LGs Betriebssystem am unteren Bildschirmrand und erscheint, wenn der Nutzer die Home-Taste auf der Fernbedienung drückt. Anders als etwa bei Samsungs Tizen-System ist sie voll konfigurierbar - die neun Anwendungen im Hauptteil der Leiste können Nutzer komplett selbst bestimmen. Das finden wir deutlich praktischer. Bewegt sich der Nutzer auf der Leiste nach links, findet er die Übersicht der aktuell genutzten Apps. Angenehmerweise bleiben die Apps unter WebOS deutlich länger im Speicher, wenn der Nutzer zu einer anderen App wechselt. Wer also etwa zwischen Netflix und Amazon Instant Video hin- und herschaltet, landet immer sofort in den Diensten und muss die sonst übliche Ladezeit nicht abwarten. Nur falls zu viele Apps im Speicher sind, fliegt die älteste raus und beim erneuten Aufruf wird diese dann komplett neu gestartet. Dadurch wirkt das System weniger behäbig als das von Samsung.

  • Android TV (Bild: Google)
  • Android TV (Bild: Google)
  • Auf Firefox basierender Live-Plus-Screen (Bild: Mozilla)
  • Auf Firefox basierender Live-Plus-Screen (Bild: Mozilla)
  • Auf Firefox basierender Live-Plus-Screen (Bild: Mozilla)
  • Auf Firefox basierender Live-Plus-Screen (Bild: Mozilla)
  • Samsungs Tizen-basiertes System (Bild: Samsung)
  • Samsungs Tizen-basiertes System (Bild: Samsung)
  • LGs WebOS-2.0-Oberfläche (Bild: LG)
  • LGs WebOS-2.0-Oberfläche (Bild: LG)
LGs WebOS-2.0-Oberfläche (Bild: LG)

Rechts vom Hauptteil der Leiste findet sich die Übersicht über alle installierten Apps. Die ersten neun Positionen entsprechen dabei denen des Startbildschirms der Leiste. Durch einen längeren Klick können die einzelnen Icons bearbeitet werden - dann lassen sie sich verschieben oder auch löschen. Dank des Verschiebens können Nutzer ihre favorisierten Anwendungen weiter vorne platzieren.

Schneller Wechsel zwischen zwei Apps

Im Hauptteil der App-Leiste wird auf einer Extraposition zusätzlich zu den Favoriten immer die zuletzt verwendete App beziehungsweise der zuletzt geschaute Sender angezeigt. So lässt sich schnell zwischen zwei Anwendungen wechseln. Ebenfalls im Hauptteil werden zuletzt verwendete externe Anschlüsse angezeigt, etwa HDMI-Anschlüsse. Diese können zudem auch als Favorit fest integriert werden.

So gut uns der Umgang mit den installierten Anwendungen gefällt, die magere Auswahl an verfügbaren Apps trübt dieses Bild wieder etwas. So stehen im LG Content Store etwa bis auf die von Arte keine Mediatheken als Apps zum Download bereit. Allerdings können Nutzer dank HbbTV etwa bei der ARD dennoch auf Mediatheken-Inhalte zugreifen; dafür muss der rote Knopf auf der Fernbedienung gedrückt werden. Dies funktioniert natürlich nur, wenn der Smart TV über Fernsehempfang verfügt. Bei den Streaming-Abo-Anbietern finden sich mit Amazon Instant Video, Netflix, Watchever und Maxdome fast alle wichtigen Anbieter; eine Sky-App gibt es allerdings nicht.

Die App-Auswahl ist klein

Auch sonst ist die App-Auswahl deutlich geringer als die bei Samsung. Hauptsächlich finden sich bei LG Anwendungen, die im weitesten Sinne etwas mit Videoinhalten zu tun haben - allerdings deutlich weniger als bei Samsung. Nutzer finden etwa eine Youtube-App, Vevo oder eine App mit einer Auswahl an Gopro-Filmen. Auch eine Facebook-App gibt es, die gar nicht mal schlecht ist - anders als die bei Samsungs Tizen-System. Was beim aktuellen LG-System vernachlässigt wird, ist der Spielebereich. Der eingebaute Videoplayer hatte mit den verschiedenen Formaten unserer Videos keine Probleme und reagiert recht flink.

Ebenfalls im Content Store verfügbar sind Filme, in Kooperation mit Maxdome. Bezogen werden diese allerdings direkt über das LG-Konto, das der Nutzer bei der Einrichtung des Fernsehers einrichten muss. Filme anderer Anbieter finden wir im hauseigenen Store nicht, hier müssen Nutzer dann über die jeweiligen Apps gehen. Ebenso wenig finden wir Serien im Angebot. Obwohl es nur relativ wenige Apps gibt, finden wir den Appstore der neuen LG-Smart-TVs unübersichtlich und unstrukturiert; LG sollte die Auswahl an verfügbaren Anwendungen verbessern.

Auch bei seinen Smart-TVs mit WebOS 2.0 hat LG wieder eine Sprachsteuerung eingebaut. Diese ist über eine separate Schaltfläche auf der Fernbedienung erreichbar und funktioniert in unseren Tests sehr gut. Die Spracherkennung ist auch bei englischen Begriffen zuverlässig, manchmal dauert die Erkennung aber etwas.

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 LG kommt mit WebOS-UnterbauLG hat die beste Sprachsteuerung 
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as (Golem.de) 06. Sep 2015

Hallo, Sowas findet man vor allem im Digital-Signage-Bereich. Das sind meist sehr...

stuempel 05. Sep 2015

Wurde vor ein paar Wochen auf meinem 2014-er auch mit deren Werbebotschaften beglückt.

exxo 04. Sep 2015

Wer den unbedingt Geräte sammeln möchte kann gerne das Sideboard unter der Glotze mit set...

exxo 04. Sep 2015

Na wenn sowas nicht off topic ist... :-D



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