LG kommt mit WebOS-Unterbau

Die Benutzeroberfläche von LGs neuen Smart-TVs basiert auf WebOS. LG hat das Betriebssystem Anfang 2013 explizit für die Verwendung in seinen künftigen Smart-TVs gekauft, auf der CES 2014 knapp ein Jahr später wurde dann der erste Fernseher mit dem neuen System vorgestellt. LG hat das System kontinuierlich weiterentwickelt, die aktuellen Smart-TVs des südkoreanischen Herstellers laufen mit der Version 2.0. Diese soll schneller als die Vorgängerversion sein und dem Nutzer einen einfachen Zugriff auf Apps und Funktionen bieten.

  • Android TV (Bild: Google)
  • Android TV (Bild: Google)
  • Auf Firefox basierender Live-Plus-Screen (Bild: Mozilla)
  • Auf Firefox basierender Live-Plus-Screen (Bild: Mozilla)
  • Auf Firefox basierender Live-Plus-Screen (Bild: Mozilla)
  • Auf Firefox basierender Live-Plus-Screen (Bild: Mozilla)
  • Samsungs Tizen-basiertes System (Bild: Samsung)
  • Samsungs Tizen-basiertes System (Bild: Samsung)
  • LGs WebOS-2.0-Oberfläche (Bild: LG)
  • LGs WebOS-2.0-Oberfläche (Bild: LG)
LGs WebOS-2.0-Oberfläche (Bild: LG)

Ähnlichkeit mit Samsungs Tizen-Oberfläche

Stellenmarkt
  1. Portfolio Demand & Roadmap Manager (m/w/d)
    Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. SAP ABAP Senior Entwickler (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Hamburg
Detailsuche

Die aktuelle Smart-TV-Generation von LG ähnelt in der Bedienung in einigen Punkten Samsungs Tizen-Fernsehern. So gibt es auch hier eine Bluetooth-Fernbedienung mit Pointer-Steuerung, die wie beim Samsung-Fernseher nicht auf das TV-Gerät gerichtet werden muss. Die App-Anwahl erfolgt über eine Leiste am unteren Rand des Displays, der Nutzer kann auch hier Sprachbefehle verwenden. In den Details finden sich aber deutliche Unterschiede zwischen den beiden Systemen - und in puncto Bedienungskomfort auch eine merkliche Abstufung zu den Smart-TVs von Panasonic und Sony.

Nach einem kurzen Tutorial fällt uns als Erstes auf, dass LGs Oberfläche etwas schneller und flüssiger reagiert als die von Samsung und deutlich schneller als die von Panasonic und Sony. Der zweite auffällige Unterschied ist die Pointer-Steuerung: Anders als bei Samsungs neuen Fernsehern erscheint der Steuerungspunkt bei LG nicht erst, nachdem wir einen bestimmten Knopf gedrückt beziehungsweise den Finger darauf gelegt haben. Stattdessen wird er eingeblendet, sobald die Fernbedienung in die Hand genommen wird.

Das ist einerseits praktisch, da der Pointer unmittelbar verfügbar ist. Andererseits fanden wir es stellenweise nervig, darauf zu warten, dass der Anzeiger wieder verschwindet: Das dauert in etwa zehn Sekunden, einstellen kann der Nutzer diese Zeit nicht. Das könnte die Eingewöhnung für ungeübte Nutzer etwas erschweren: Wir haben den Zeiger häufig absichtlich an den Bildrand manövriert, damit er nicht mitten im Bild ist und stört. Bei Samsungs Gerät ist der Zeiger sofort weg. Ein großes Plus des LG-Fernsehers gegenüber der Konkurrenz von Samsung: Eine zweite Fernbedienung benötigt der Nutzer für den LG-Fernseher nicht, alles läuft über die gut in der Hand liegende eine Fernbedienung.

Eine komplette Fernbedienung, weniger On-Screen-Menüs

Golem Akademie
  1. SAMBA Datei- und Domänendienste einrichten: virtueller Drei-Tage-Workshop
    7.–9. März 2022, Virtuell
  2. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    26.–28. Oktober 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Daher ist auch das On-Screen-Menü weniger detailreich als bei Samsungs Tizen-Fernsehern, da dem Nutzer viele Optionen auf der Fernbedienung direkt per Knopfdruck zur Verfügung stehen. Dadurch sind manche Optionen deutlich schneller zu erreichen; der Nutzer muss nicht erst auf dem Bildschirm danach suchen.

Mit dem Pointer können während des Fernsehens am oberen Rand Informationen zum Sender und der aktuellen Sendung eingesehen werden. Bewegt der Nutzer den Pointer zum rechten Rand, findet er dort eine Senderübersicht, Programmempfehlungen und die Möglichkeit, eine Aufnahme zu starten. Dafür muss wie bei den meisten aktuellen Fernsehern ein externes Speichermedium angeschlossen sein, da die TV-Geräte nicht über eingebaute Speichermöglichkeiten verfügen.

Über die Senderübersicht ist auch der übersichtliche Programmführer erreichbar. Dieser verfügt über eine Reihe von Filteroptionen, seine Schaltfläche ist aber recht klein und mit dem Pointer mitunter mühsam zu treffen - ein Problem, das uns während des Tests häufiger bei LGs Oberfläche auffällt. Auch nach einiger Übung treffen wir manche Schaltflächen nicht auf Anhieb. Das nervt auf Dauer etwas.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Gute Auswahl in Samsungs AppstoreDie App-Leiste bei LG ist clever aufgebaut 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11. 10
  12. 11
  13. 12
  14. 13
  15.  


as (Golem.de) 06. Sep 2015

Hallo, Sowas findet man vor allem im Digital-Signage-Bereich. Das sind meist sehr...

stuempel 05. Sep 2015

Wurde vor ein paar Wochen auf meinem 2014-er auch mit deren Werbebotschaften beglückt.

exxo 04. Sep 2015

Wer den unbedingt Geräte sammeln möchte kann gerne das Sideboard unter der Glotze mit set...

exxo 04. Sep 2015

Na wenn sowas nicht off topic ist... :-D

der_wahre_hannes 04. Sep 2015

Heißt also auch: Keine Krankheit oder sonstige Vorfälle, die ein Erscheinen verhindern...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Snapdragon 8 Gen1
Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da

Neuer Name, neue Kerne: Der Snapdragon 8 Gen1 nutzt ARMv9-Technik, auch das 5G-Modem und die künstliche Intelligenz sind viel besser.

Snapdragon 8 Gen1: Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da
Artikel
  1. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  2. Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
    Prozessoren
    Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

    Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

  3. Factorial Energy: Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien
    Factorial Energy
    Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien

    Durch Festkörperakkus sollen Elektroautos sicherer werden und schneller laden. Doch mit einer schnellen Serienproduktion ist nicht zu rechnen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /