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Vier verschiedene Hersteller, vier verschiedene Benutzeroberflächen
Vier verschiedene Hersteller, vier verschiedene Benutzeroberflächen (Bild: Golem.de)

Gute Auswahl in Samsungs Appstore

Im Appstore finden sich neben Spielen viele Nachrichten-, Video- und Musik-Apps sowie zahlreiche Mediatheken - unter anderem von ARD, ZDF und der Pro7Sat.1-Gruppe. Auch Streaming-Abo-Dienste sind mit eigenen Apps vertreten: Als einziger Fernseher in unserem Test finden Nutzer mit Netflix, Amazon Instant Video, Maxdome, Watchever, Videoload, Sky und Spotify alle wichtigen in Deutschland verfügbaren Dienste. Auch eine Facebook-App gibt es, die wir allerdings nutzlos finden: Sie ermöglicht uns nicht, Kommentare zu schreiben. Der eingebaute Videoplayer spielte in unserem Test verschiedene Formate problemlos ab.

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  • Android TV (Bild: Google)
  • Android TV (Bild: Google)
  • Auf Firefox basierender Live-Plus-Screen (Bild: Mozilla)
  • Auf Firefox basierender Live-Plus-Screen (Bild: Mozilla)
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  • Samsungs Tizen-basiertes System (Bild: Samsung)
  • Samsungs Tizen-basiertes System (Bild: Samsung)
  • LGs WebOS-2.0-Oberfläche (Bild: LG)
  • LGs WebOS-2.0-Oberfläche (Bild: LG)
Samsungs Tizen-basiertes System (Bild: Samsung)

Stellenweise lange Ladezeiten

Aus dem Appstore nachinstallierte Apps benötigen stellenweise deutlich länger zum Laden als vorinstallierte Anwendungen. Außerdem nervt es uns, dass Apps bereits nach wenigen Sekunden geschlossen werden, wenn wir sie verlassen. Wechseln wir etwa kurz von der Facebook-App zu einem Fernsehsender, muss die App bei der Rückkehr wieder neu geladen werden - was unter Umständen lange dauert. Der Wechsel zu einem Fernsehsender sollte unserer Meinung nach nicht dazu führen, dass eine App aus dem Speicher gekickt wird.

Witzig hingegen ist die Möglichkeit, während des Fernsehens nach Twitter-Hashtags zu suchen. Drücken wir auf einer der Fernbedienungen auf "Extra", wird das Fernsehbild etwas verkleinert und am rechten Rand ein Suchfenster eingeblendet. Hier kann nach Twitter-Hashtags gesucht werden, um beispielsweise Kommentare zur laufenden Sendung zu finden. Sportereignisse, der Tatort oder Veranstaltungen wie etwa der Eurovision Song Contest haben mittlerweile feste Hashtags, unter denen sich zahlreiche Kommentare zu den Sendungen finden.

Ebenfalls hilfreich finden wir den geteilten Bildschirm, der es dem Zuschauer ermöglicht, Inhalte gleichzeitig anzuschauen. Ein praktisches Szenario ist etwa die Suche im Browser, während wir Fernsehen oder Netflix schauen. Auf dem Bildschirm können immer nur zwei Apps beziehungsweise Quellen gleichzeitig angezeigt werden, mehr halten wir allerdings auch für unsinnig.

Die Sprachsteuerung ist umfangreich, aber inkonsistent

Samsungs neue Smart-TV-Oberfläche unterstützt auch die Steuerung mit der Stimme. Nach einem längeren Druck auf die Menü-Taste der Smart Remote können Befehle in die Fernbedienung diktiert werden. Diese reichen von einfachen Aktionen wie dem Kanalwechsel oder der Stummschaltung des Tons hin zu komplexeren Suchanfragen.

Die Spracherkennung läuft dabei zuverlässig und schnell, die Steuerung mit der Stimme ist insgesamt aber äußerst inkonsistent und unlogisch. So werden uns etwa nach der vom System vorgeschlagenen Suchanfrage "Kevin Kostner auf Youtube" Clips mit dem Schauspieler gezeigt, die Anfrage "Taylor Swift auf Youtube" oder "Lady Gaga auf Youtube" ergibt hingegen - trotz korrekter Erkennung unseres Befehls - kein Ergebnis. Sagen wir "Suche Taylor Swift auf Youtube", bekommen wir hingegen Ergebnisse angezeigt; diese stehen allerdings nicht im Zusammenhang mit der US-Sängerin.

Zu den störenden Lücken der Sprachsteuerung gehört auch, dass wir keine Sender mit Namen ansteuern können. Der Befehl "Umschalten auf ZDF" sowie ähnlich gestrickte Suchanfragen erkennt der Samsung-Fernseher nicht. Auch können wir keine Apps mit einem Sprachbefehl starten, weder vorinstallierte noch neu aufgespielte. Innerhalb von zusätzlich installierten Apps steht die Sprachsteuerung ebenfalls nicht zur Verfügung. Gerade ein System wie Samsungs mit einem großen App-Angebot würde von einer derartigen Möglichkeit profitieren. Auch Textfelder können wir nicht per Spracheingabe ausfüllen, was zum Beispiel die Suche in Apps betrifft.

Die Oberfläche reagiert schnell

Insgesamt ist Samsungs neue Benutzeroberfläche übersichtlich, wer an die Bedienung einer Wii-Konsole gewöhnt ist, wird mit dem System keine Probleme haben. Andere Nutzer benötigen möglicherweise eine Eingewöhnungsphase. Wer sich mit der Pointer-Steuerung partout nicht anfreunden kann, kann den Fernseher auch mit den Pfeiltasten der zweiten Fernbedienung steuern. Die On-Screen-Menüs während des Fernsehens finden wir hilfreich und gut erreichbar. Die Benutzeroberfläche reagiert schnell auf Eingaben.

Apps können dank der Smart-Hub-Leiste schnell erreicht werden, als Einschränkung empfinden wir allerdings, dass wir bei häufigen App-Wechseln nicht einfach und schnell auf eine Gesamtübersicht zugreifen können. Dass uns immer nur die zuletzt angezeigten Apps in der Leiste angezeigt werden, finden wir nicht gut; besser wäre eine frei wählbare Konfiguration.

Die Smart-Hub-Leiste kann nur begrenzt konfiguriert werden

Das Pinnen von Apps lindert dieses Problem zwar etwas, da die Anzahl der fixierten Anwendungen aber beschränkt ist, ist auch das keine dauerhafte Lösung. Auch der Umstand, dass Apps schnell nach dem Verlassen geschlossen werden, nervt uns öfter. Dadurch entstehen lästige Wartezeiten, auch wenn wir nur kurz zwischen zwei Apps hin- und herschalten.

Zwischenfazit zu Samsungs Betriebssystem für Smart-TVs

Was den allgemeinen Aufbau der Benutzeroberfläche betrifft, gehört der Samsung-Fernseher zu den Spitzenreitern in unserem Test. Die Menüs sind übersichtlich gestaltet und bieten beim Fernsehen einen Mehrwert.

Die Sprachsteuerung empfinden wir als nicht zu Ende gedacht: Zwar erkennt sie unsere eingesprochenen Befehle gut, es hapert aber zu oft an der Umsetzung. Bestimmte sinnvolle Befehle versteht das Smart-TV einfach nicht, bei anderen gibt es Inkonsistenzen. Positiv ist, dass die Sprachsteuerung schnell über die Fernbedienung erreichbar ist - anders als bei Sonys und Panasonics Fernsehern. Von der Qualität her kann sie allerdings nicht mit der von LGs neuen Modellen mithalten.

Was die Verwendung von Apps betrifft, scheint uns Samsungs neues Smart-TV-System eher für Nutzer geeignet, die nur wenige Apps verwenden. Hier ist der Zugriff über den Smart Hub schnell und bequem. Bei nicht so oft genutzten Anwendungen müssen wir hingegen in die Systemeinstellungen gehen. Wer das Potenzial des Smart-TVs ausschöpfen will und daher viele Apps installiert, dürfte mit dem Konzept nicht glücklich werden. Das ist besonders vor dem Hintergrund schade, dass Samsung das beste App-Angebot der Testgeräte in unserem Vergleich bietet. Wie eine Vielzahl von Apps besser verwaltet wird, zeigt LG mit seinen neuen Smart-TVs.

 Samsung hat auf Tizen umgestelltLG kommt mit WebOS-Unterbau 

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as (Golem.de) 06. Sep 2015

Hallo, Sowas findet man vor allem im Digital-Signage-Bereich. Das sind meist sehr...

stuempel 05. Sep 2015

Wurde vor ein paar Wochen auf meinem 2014-er auch mit deren Werbebotschaften beglückt.

exxo 04. Sep 2015

Wer den unbedingt Geräte sammeln möchte kann gerne das Sideboard unter der Glotze mit set...

exxo 04. Sep 2015

Na wenn sowas nicht off topic ist... :-D

der_wahre_hannes 04. Sep 2015

Heißt also auch: Keine Krankheit oder sonstige Vorfälle, die ein Erscheinen verhindern...



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