Verfügbarkeit und Fazit

Der preislich günstigste Einstieg in die moderne Smart-TV-Welt ist mit WebOS 2.0 möglich. Bei LG gibt es solche Fernseher bereits ab einem Preis von 450 Euro. Danach folgen mit gehörigem Abstand Samsungs Tizen-Geräte: Im Sortiment des Herstellers tauchen Tizen-Fernseher ab etwa 600 Euro auf. Für Sony-Fernseher mit Android TV zahlt der Käufer mindestens um die 650 Euro und am teuersten ist der Smart-TV-Einstieg bei Panosonic. Für einen Fernseher mit Firefox OS werden mindestens rund 750 Euro fällig.

Fazit

Stellenmarkt
  1. Fullstack-PHP-Entwickler (m/w/d)
    SHD System-Haus-Dresden GmbH, Dresden
  2. Cloud Engineer / Cloud Architect mit Fokus auf Google Cloud Platform (m/f/x)
    Wabion GmbH, Stuttgart, Köln, deutschlandweit (Home-Office)
Detailsuche

Schnell ist uns während des Tests klargeworden: Samsungs und LGs Benutzeroberflächen sind deutlich besser als die von Sony und Panasonic, insbesondere was den für uns so wichtigen Punkt der komfortablen Bedienung während des Schauens von Fernsehprogrammen und Streaminginhalten angeht. Das liegt zum großen Teil an der Konsequenz des Menüdesigns und der Benutzerführung: Die Menüs empfinden wir als Teil des Systems und nicht als schlecht eingebundenen Aufsatz.

Die unausgegoren Menüs der Benutzeroberflächen von Sonys und Panasonics neuen Smart-TVs frustrieren uns dagegen bei der Bedienung. Hauptproblem ist die schlechte Mischung aus neuem und altem System - Sony schafft die Verbindung von Android TV und seinem eigenen Smart-TV-System nicht, Panasonic hat zu viele alte Elemente übernommen, die nicht zum neuen Home-Screen passen.

Pointer-Bedienung schlägt Tastengetippe

Auch bei der Bedienung setzen sich die beiden südkoreanischen Hersteller von der japanischen Konkurrenz ab: Die Pointer-Bedienung ist um einiges komfortabler als das Herumgetippe auf den teils archaisch wirkenden Fernbedienungen. Auch was die Spracheingabe betrifft, liegen Samsung und LG vor den anderen beiden Herstellern - Panasonic ermöglicht immerhin über die Begleit-App eine gute Sprachsteuerung.

Golem Akademie
  1. Cloud Transformation Roadmap: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    7.–8. März 2022, Virtuell
  2. Data Engineering mit Apache Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    25.–26. April 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Tatsächlich brauchen wir bei Sonys und Panasonics Fernseher die Begleit-App. Von den Apps erfährt der Nutzer eher beiläufig, explizit darauf hingewiesen wird er nicht. Bei den Smart-TVs von LG und Samsung hingegen haben wir nicht das Bedürfnis, eine Alternative zur Fernbedienung zu verwenden.

LG und Samsung liegen an der Spitze

Den Gesamtsieger zwischen Samsung und LG auszumachen, ist schwierig, da beide Systeme kleine Nachteile haben. Bei Samsung ist es die nur bis zu einem gewissen Grad beeinflussbare App-Anzeige der Smart-Hub-Leiste, bei LG die aktuell noch magere Auswahl an Anwendungen. LG hat von den von uns getesteten Systemen die beste Benutzeroberfläche: Die Sprachsteuerung, der Pointer, die gute Fernbedienung, die sinnvollen Menüs und die gut aufgebaute und äußert flink agierende Oberfläche gefallen uns gut. Die App-Auswahl hingegen finden wir zu mager - sie ist bei Samsung deutlich besser.

Samsung bietet als einziger Hersteller im Test alle wichtigen in Deutschland verfügbaren Streaming-Abo-Anbieter als Apps an. Die Sprachsteuerung kann allerdings mit der von LG nicht mithalten. Wer mit den bei LG angebotenen Streaminganbietern und der allgemein magereren App-Auswahl leben kann, sollte unserer Meinung nach zu einem dieser Smart-TVs greifen. Wer auf alle Streaminganbieter und Mediatheken als Apps Wert legt und dafür eine unübersichtliche App-Verwaltung in Kauf nimmt, ist bei Samsung besser aufgehoben.

Panasonic und Sony sind nicht zu empfehlen

Den letzten Platz in unserem Test zu vergeben, ist ebenfalls schwierig, da auch die Smart-TVs von Sony und Panasonic nah beieinander sind. Sony hat es sich mit Android TV denkbar einfach gemacht und auch nicht viel unternommen, Googles Fernsehsystem vernünftig um eigene Funktionen zu erweitern. Anzunehmen ist, dass die bereits verbesserte App-Auswahl für Android TV zukünftig ausgeweitet wird - und als Spieleplattform hat Android TV von allen getesteten Systemen wohl das größte Potenzial.

Panasonic bietet zwar eine gute Auswahl an Streaming-Apps an, was die restliche App-Auswahl betrifft, liegt das Gerät aber auf dem letzten Platz. Zudem hat Panasonic seiner neuen Oberfläche alte Menüs und Funktionen untergeschoben, die vom Design und dem Bedienungskomfort her nicht zum neuen Home-Screen passen.

Die Entscheidung zwischen Sony und Panasonic ist knapp, empfehlen können wir letztlich keines der beiden Modelle - auch im Hinblick auf die Preise verglichen mit den Smart-TVs von Samsung und LG.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Schlechte Auswahl im Panasonic-Store
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11. 10
  12. 11
  13. 12
  14. 13


as (Golem.de) 06. Sep 2015

Hallo, Sowas findet man vor allem im Digital-Signage-Bereich. Das sind meist sehr...

stuempel 05. Sep 2015

Wurde vor ein paar Wochen auf meinem 2014-er auch mit deren Werbebotschaften beglückt.

exxo 04. Sep 2015

Wer den unbedingt Geräte sammeln möchte kann gerne das Sideboard unter der Glotze mit set...

exxo 04. Sep 2015

Na wenn sowas nicht off topic ist... :-D

der_wahre_hannes 04. Sep 2015

Heißt also auch: Keine Krankheit oder sonstige Vorfälle, die ein Erscheinen verhindern...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sam Zeloof
Student baut Chip mit 1.200 Transistoren

In seiner Garage hat Sam Zeloof den Z2 fertiggestellt und merkt scherzhaft an, Moore's Law schneller umgesetzt zu haben als Intel selbst.

Sam Zeloof: Student baut Chip mit 1.200 Transistoren
Artikel
  1. Elektrotransporter: Volkswagen zeigt künftigen ID. Buzz
    Elektrotransporter
    Volkswagen zeigt künftigen ID. Buzz

    Volkswagens Elektrobus ID.Buzz wird im März 2022 vorgestellt, doch einen ersten Blick gewährt VW schon jetzt.

  2. Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
    Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
    "Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

    Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
    Ein Praxistest von Oliver Nickel

  3. Project Titan: Technischer Leiter für Apples Autoprojekt wirft hin
    Project Titan
    Technischer Leiter für Apples Autoprojekt wirft hin

    Der Leiter des Software-Engineering-Programms für Apples Autoteam hat das Unternehmen nach sieben Jahren verlassen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /