• IT-Karriere:
  • Services:

Smart Tab: Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show

Lenovo hat mit dem Smart Tab ein spezielles Tablet-Konzept vorgestellt. Zum Android-Tablet gehört eine Dockingstation mit eingebauten Lautsprechern, das Amazons Show-Modus unterstützt. Damit mutiert das Tablet zu einem Echo Show mit Alexa-Steuerung.

Artikel veröffentlicht am ,
Zum Smart Tab gehört eine passende Dockingstation.
Zum Smart Tab gehört eine passende Dockingstation. (Bild: Lenovo)

Lenovo verfeinert Amazons Ansatz des Show-Modus auf Fire-Tablets und zeigt auf der Elektronikmesse CES 2019 zwei Smart Tabs. Den Fire-Tablets und auch dem Show-Modus-Ladedock fehlt ein leistungsfähiger Lautsprecher. Genau diesen Nachteil will Lenovo mit seinen Smart Tabs ausgleichen und greift damit die Idee des Home Assistants auf, die auf der Ifa 2017 gezeigt wurde. Zum Lieferumfang der Smart Tabs gehört eine Dockingstation mit eingebauten Lautsprechern, um so klanglich mit smarten Lautsprechern mithalten zu können.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main

Lenovo bietet zwei unterschiedlich ausgestattete Smart Tabs an. Beide haben ein 10,1 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Die Tablets können im Querformat auf die Dockingstation gesetzt werden, dann wird der Tabletakku geladen und alle Tonausgaben erfolgen über die im Dock enthaltenen Stereolautsprecher. Damit sollte ein wesentlich besserer Klang möglich sein als mit den im Tablet verbauten Lautsprechern. Im Dock befinden sich zudem drei Fernfeldmikrofone, um die Alexa-Fähigkeiten auf Zuruf nutzen zu können. Außerdem ist Bluetooth 4.2 vorhanden, so dass sich der Dock-Lautsprecher möglicherweise auch mit anderen Geräten nutzen lässt.

Im Unterschied zu einem Echo Show kann also das Lenovo-Gerät auch mal problemlos in anderen Räumen verwendet werden, indem es einfach aus der Dockingstation entnommen wird. Neben den Android-Funktionen stehen die Alexa-Möglichkeiten auf dem Tablet bereit. Ob der volle Funktionsumfang eines Echo-Lautsprechers abgedeckt wird, ist noch nicht bekannt. Bisher sind Anrufe über Alexa auf Zuruf nur mit Echo-Geräten möglich und die Alexa-Multiroom-Einbindung setzt ebenfalls ein Gerät direkt von Amazon voraus, so dass beides vermutlich nicht mit den Smart Tabs funktionieren wird. Bei den von Alexa unterstützten Musikdiensten ist Spotify nicht aufgelistet, möglicherweise werden nur Amazon Music und Tune-In unterstützt.

Befindet sich das Tablet in der Dockingstation, kann der Show-Modus genutzt werden, den es sonst nur auf Fire-Tablets gibt, nicht aber auf klassischen Android-Tablets. Im Show-Modus ahmt das Tablet einen Echo Show nach, um möglichst viele Alexa-Funktionen mit Unterstützung des Displays zu verwenden. Ein digitaler Assistent wie Alexa ist mit Display etwa auf einem Echo Show komfortabler als auf einem reinen smarten Lautsprecher ohne Bildschirm.

Denn manche Information lässt sich schneller ablesen, als einer entsprechenden Ansage zu lauschen. Im Show-Modus werden Informationen in entsprechend großer Schrift auf dem Display angezeigt, damit der Nutzer diese auch aus größerer Entfernung gut lesen kann.

  • Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)
  • Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)
  • Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)
  • Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)
  • Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)
  • Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)
  • Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)
  • Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)
  • Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)
  • Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)
  • Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)
  • Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)
  • Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)
Smart Tab P10 (Bild: Lenovo)

Das Smart Tab P10 ist das besser ausgestattete Modell. Das Tablet selbst hat vier Lautsprecher, einen Fingerabdrucksensor und das Display soll 400 Nits hell erstrahlen. Es gibt 3 GByte Arbeitsspeicher sowie 32 GByte Flash-Speicher und einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. Der eingebaute Akku hat eine Kapazität von 7.000 mAh, so dass sich damit 720p-Videos bis zu 15 Stunden abspielen lassen sollen. In beiden Tablets kommt Qualcomms Octa-Core-Prozessor Snapdragon 450 mit einer Taktrate von 1,8 GHz zum Einsatz.

Das preisgünstigere Smart Tab M10 hat nur zwei Lautsprecher, verzichtet auf einen Fingerabdrucksensor und die maximale Displayhelligkeit beträgt 320 Nits. Außerdem fällt der Akku mit 4.850 mAh deutlich kleiner aus, die maximale Zeit für die Wiedergabe eines 720p-Videos wird allerdings ebenfalls mit 15 Stunden angegeben. Der eingebaute Speicher ist kleiner: Es gibt 2 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte Flash-Speicher - einen Micro-SD-Karten-Steckplatz gibt es ebenfalls.

Auch bei der Kamera zeigen sich Unterschiede in der Ausstattung: Das Smart Tab P10 hat vorne eine 5-Megapixel-Kamera und hinten eine 8-Megapixel-Kamera. Beim Smart Tab M10 ist es vorne nur noch eine 2-Megapixel-Kamera und hinten nur noch eine 5-Megapixel-Ausführung.

Beide Tablets laufen mit Android 8.0 alias Oreo. Es gibt demnach nicht die aktuelle Android-Version auf den Tablets. Beide Tablets haben eine USB-C-Buchse und es gibt eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für den Anschluss von Kopfhörern. Beide Tablets unterstützen WLAN-ac sowie Bluetooth 4.2.

Lenovo will beide Smart Tabs Ende Januar 2019 auf den deutschen Markt bringen. Das Smart Tab P10 wird 280 Euro kosten, das Smart Tab M10 soll es für 200 Euro geben.

Nachtrag vom 30. Januar 2019

Lenovo hat sich kurzfristig dazu entschieden, beide Smart-Tab-Modelle mit weniger Speicher auf den Markt zu bringen, als es auf der CES 2019 angekündigt wurde. Das Smart Tab P10 hat also nicht 4 GByte Arbeitsspeicher und 64 GByte Flash-Speicher, sondern nur 3 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Flash-Speicher. Beim Smart Tab M10 verringert sie sich von 3 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Flash-Speicher auf 2 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte Flash-Speicher. Wir haben die Angaben zur Speicherausstattung im Artikel aktualisiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. gratis
  2. 24,99€

Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 3070 - Test

Die Grafikkarte liegt etwa gleichauf mit der Geforce RTX 2080 Ti.

Geforce RTX 3070 - Test Video aufrufen
Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb: Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension
Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb
Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension

Eine Schwebebahn für die Stadt, die jeden Passagier zum Wunschziel bringt - bequem, grün, ohne Stau und vielleicht sogar kostenlos. Ist das realistisch?
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. ÖPNV Infraserv Höchst baut Wasserstofftankstelle für Züge

Radeon RX 6800 (XT) im Test: Die Rückkehr der Radeon-Ritter
Radeon RX 6800 (XT) im Test
Die Rückkehr der Radeon-Ritter

Lange hatte AMD bei Highend-Grafikkarten nichts zu melden, mit den Radeon RX 6800 (XT) kehrt die Gaming-Konkurrenz zurück.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Radeon RX 6800 (XT) Das Unboxing als Gelegenheit
  2. Radeon RX 6000 AMD sieht sich in Benchmarks vor Nvidia
  3. Big Navi (RDNA2) Radeon RX 6900 XT holt Geforce RTX 3090 ein

Demon's Souls im Test: Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops
Demon's Souls im Test
Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops

Das Remake von Demon's Souls ist das einzige PS5-Spiel von Sony, das nicht für die PS4 erscheint - und ein toller Einstieg in die Serie!
Von Peter Steinlechner


      •  /