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Eine Lehrerin nutzt ein interaktives Whiteboard.
Eine Lehrerin nutzt ein interaktives Whiteboard. (Bild: Jeff Pachoud/AFP/Getty Images)

Mit dem richtigen Farbspektrum zur Smart School

Und auch eine gute technische Ausstattung wird benötigt. Auch hier werde nicht immer ausreichend Geld von den Schulträgern zur Verfügung gestellt, sagt Hoffmann. Deswegen suche er auch bei solchen Investitionen in der Wirtschaft nach Sponsoren, oft mit Erfolg: "Die verschiedenen Betriebe und Unternehmen sind durchaus bereit, uns zu unterstützen, immerhin werden die Schüler unserer Schule irgendwann mal Lehrlinge bei denen sein."

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Durch digitale Bildung muss auch Schularchitektur neu gedacht werden

So habe er etwa viel Unterstützung beim letzten großen Umbau der Schule bekommen. Mit dem Einsatz der digitalen Lehrmittel verändere sich der Unterricht stark, weg vom klassischen Frontalunterricht. "Wir haben bei uns an der Schule die Architektur infrage gestellt. Ob sie denn noch zeitgemäß ist und nicht vielleicht für das, was wir machen, hinderlich ist", sagte Hoffmann. Im Zuge der Umstellung in den Ganztagsunterricht musste die Schule nämlich umgebaut werden. "Wir haben dem Schulträger gesagt: Lasst uns den Rohbau stehen und wir machen den Rest fertig, wie wir es für unseren Unterricht für richtig halten - die haben uns ausgelacht. Dass wir Lehrer den restlichen Umbau organisiert bekommen, hat der Schulträger erst nicht geglaubt."

Hoffmann hatte aber bereits von zahlreichen Unternehmen Unterstützung zugesichert bekommen, so dass die Schule nach den Ideen der Lehrer umgebaut werden konnte. So kamen in zahlreiche Räume speziell angefertigte Tische in Wabenform. "Wir sind besonders bei Gruppenarbeiten dadurch deutlich flexibler und können die Tische einfach zu Gruppen zusammenstellen. Oder wenn wir zusammen diskutieren, werden die Tische im Kreis aufgestellt."

Und auch bei den Wänden ist die Gesamtschule Bellevue eher ungewöhnliche Wege gegangen: In Zusammenarbeit mit Farbforschern wurden die Wände in ein paar Räumen in verschiedenen Farbspektren gestrichen, die beruhigend auf die Augen beim Arbeiten an Bildschirmen wirken. Solche Details seien wichtig, um die Akzeptanz für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht zu erhöhen.

Die Gesamtschule wird zur Smart School

Unter anderem solche Ideen seien der Grund gewesen, die Gesamtschule Bellevue im Zuge des IT-Gipfels zu einem Pilotprojekt einer Smart School werden zu lassen, sagt Hoffmann. Und die Lehrer hätten sich immer wieder selbst verpflichtet, auf Schulungen zur digitalen Bildung zu gehen und sich immer wieder weiterzubilden - das sei nicht selbstverständlich.

In den kommenden fünf Jahren - im Zuge des Pilotprojekts - solle empirisch untersucht werden, ob die Schule mit der digitalen Bildung überhaupt auf dem richtigen Weg sei. "Vielleicht sind wir ja ein wenig zu überambitioniert mit unseren Vorstößen oder machen sogar noch zu wenig in diesem Bereich", sagt Hoffmann. Auf jeden Fall sollten die Erkenntnisse mit anderen Schulen in Deutschland geteilt werden.

 Das Sharepoint-Learning-Kit als Herz des Systems

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FattyPatty 16. Nov 2016

Den Tätowierer, der nur auf Tablets gemalt und geschrieben hat, würde ich besser nicht...

Surry 16. Nov 2016

Klar, in IT-Forschung sind die vielleicht ganz gut. Und die Schulen werden nach und nach...

theonlyone 16. Nov 2016

DAS würde ich als Nachteil ansehen. Was du als "Stress" beschreibst ist an sich schon...

TrollNo1 16. Nov 2016

Tja, 80% der Lehrer über 50 werden da eh nicht mitmachen. Ich muss grade stark an den...

sw (Golem.de) 16. Nov 2016

Hallo NobodZ, zuerst einmal: Bei Golem.de gibt es prinzipiell keine als Artikel getarnten...



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