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Smart Road Gotland: Straße in Schweden lädt drahtlos E-Auto-Akkus

Eine Oberleitung für elektrische Lkw gibt es schon in Schweden. Jetzt wird die nächste Ladetechnik getestet: Auf der Insel Gotland werden in eine Straße Spulen für induktives Laden während der Fahrt eingebaut.

Artikel veröffentlicht am ,
Straße mit Ladespur für Elektroautos (Symbolbild): Vor allem Busse und Lkw profitieren davon.
Straße mit Ladespur für Elektroautos (Symbolbild): Vor allem Busse und Lkw profitieren davon. (Bild: Talga)

Laden beim Fahren: Auf der schwedischen Insel Gotland will ein Unternehmen eine Straße mit Technik für induktives Laden ausrüsten. Ziel ist es, die Machbarkeit dieser Technik im Alltag zu testen.

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Die Strecke ist ein 1,6 Kilometer langes Steilstück der Straße vom Flughafen nach Visby, dem Hauptort der Insel in der gleichnamigen Region Gotland. Als Testfahrzeuge sollen ein Lkw und ein Bus eingesetzt werden. Der Bus soll im Pendelverkehr zwischen Stadt und Flughafen unterwegs sein.

Die Technik für das induktive Laden stammt von dem israelischen Unternehmen Electreon. In der Mitte der Fahrbahn werden etwa zehn Zentimeter unter dem Asphalt Kupferspulen ausgelegt, die mit dem Stromnetz verbunden werden.

Um die Infrastruktur nutzen zu können, müssen die Elektroautos mit einer Spule ausgestattet werden. Die gibt es außer für Lkw und Busse auch für Pkw. Die Spulen in der Straßen werden nur aktiviert, wenn ein Fahrzeug darüberfährt. Von so einem System sollen laut Electreon vor allem Lkw und Busse profitieren, weil diese dann mit deutlich kleineren Akkus ausgestattet werden können.

Schweden plant 2.000 Kilometer Straße zu elektrischen Highways auszubauen. Dazu gehören aber nicht nur Straßen mit induktivem Ladesystem: Seit 2016 wird in der Nähe der Hauptstadt Stockholm eine Oberleitung für Elektro-Lkw getestet.

Electreon ist nicht das einzige Unternehmen, das ein System für induktives Laden in die Straße integrieren will. Das US-Unternehmen Qualcomm hat vor einiger Zeit in Versailles in Frankreich eine Teststrecke aufgebaut, wo das ursprünglich stationäre induktive Ladesystem Halo zu einem dynamischen System weiterentwickelt wurde.

Forscher der Stanford Universität haben vor einigen Jahren das Konzept eines mit Spulen ausgestatteten elektrischen Highways vorgestellt, um die mangelnde Reichweite der Elektroautos wettzumachen.

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Anonymer Nutzer 17. Apr 2019

Der Beweis der jegliche Naturgesetze aushebelt. Damit wäre geklärt wie viel Ahnung Du...

thinksimple 16. Apr 2019

Macht aber nix da er ja unterm Fahrzeug hängt. Ich denke mal derjenige wird wohl im...

Kay_Ahnung 16. Apr 2019

Naja Verbrenner sind einfach total ineffizient genauso wie Wasserstofffahrzeuge und auch...

tomatentee 16. Apr 2019

Naja, Schweden, Norwegen und die Niederlande sind politisch sehr viel liberaler...

WalterVonDerVog... 15. Apr 2019

Aber nur der Motor selber, im ganzen System - well to wheel - liegt man unter 12%


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