Abo
  • Services:

Smart Reply: E-Mail-Antworten aus dem neuronalen Netzwerk

Neuronale Netzwerke werden aktuell bei mehr und mehr Projekten eingesetzt - jetzt sind E-Mails dran. Google bietet ab dieser Woche für Inbox automatisierte Antworten an, die auf einer Analyse eines neuronalen Netzwerks basieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Für Inbox gibt es jetzt vom neuronalen Netzwerk vorgefertigte Antworten.
Für Inbox gibt es jetzt vom neuronalen Netzwerk vorgefertigte Antworten. (Bild: Google)

Google führt in dieser Woche eine neue Funktion namens Smart Reply für seinen E-Mail-Dienst Inbox ein. Nutzer können damit über Inbox' mobile Apps für Android und iOS E-Mails mit Hilfe von vorgefertigten Texten beantworten. Diese werden nicht aus programmierten Textbausteinen zusammengebaut, sondern basierend auf der Analyse eines neuronalen Netzwerks erstellt.

  • Das neuronale Netzwerk stellt eine Auswahl an Antworten zur Verfügung. (Bild: Google)
Das neuronale Netzwerk stellt eine Auswahl an Antworten zur Verfügung. (Bild: Google)
Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Dieses neuronale Netzwerk wertet die E-Mail aus und erstellt darauf basierend eine Auswahl an Antworten, die sowohl inhaltlich passen sollen als auch in einem ähnlichen Duktus des Nutzers geschrieben sind. Die Antworten beschränken sich dabei aktuell noch auf nur einen Satz, zu längeren Abhandlungen ist das System noch nicht fähig.

Bessere Antwortauswahl dank neuronalem Netzwerk

Anders als bei der herkömmlichen Herangehensweise, dass ein Satz an Antworten vorgefertigt wird und diese je nach Antwortsituation ausgewählt werden, soll Smart Reply persönlichere Antworten verfassen können. Laut Google ist das System in der Lage, verschiedene Situationen, Schreibstile und Stimmungen zu erkennen.

Google verwendet für Smart Reply eine Variante eines "Long Short Term Memory"-Netzwerks, das bei längeren Texten besonders gut die wichtigen Zusammenhänge erkennen und unwichtige Teile vernachlässigen soll. Die Analyse der E-Mails erfolgt ohne Zutun von Personen - die E-Mails des Nutzers werden also nicht von Menschen gelesen.

Einbindung in Inbox-Apps noch in dieser Woche

Mit der Inbox-App können Nutzer entweder Smart Reply verwenden oder wie gehabt selbst einen Text schreiben. Die vorgefertigten Antworten können - sofern sie tatsächlich passen - besonders unterwegs praktisch sein. Die neue Funktion soll noch in dieser Woche in die App eingebunden werden, Google erwähnt in seinem Blogpost keine Beschränkungen auf bestimmte Regionen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. 19€ für Prime-Mitglieder
  3. (u. a. HP 27xq WQHD-Monitor mit 144 Hz für 285€ + Versand - Bestpreis!)
  4. 288€

amk 05. Nov 2015

Inbox fasst in der Hauptübersicht E-Mail in Kategorien zusammen. Eine direkte...

User_x 05. Nov 2015

jap. Zielgruppe und so. Brigt das tatsächlich was??? wohl kaum!

lordguck 04. Nov 2015

Als ich die Meldung gelesen habe, musste ich sofort an Avogadro Corp von William Hertling...

tibrob 04. Nov 2015

Was gibt es denn da zu vermuten? Wenn du erst die Kiste anwerfen musst, dann kannst du...


Folgen Sie uns
       


Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich

Sonys neuer ANC-Kopfhörer aus der WH-1000 Serie bringt eine nochmals verbesserte Geräuschunterdrückung. Wir haben das neue Modell WH-1000XM3 gegen das Vorgängermodell WH-1000XM2 antreten lassen. In leisen Umgebungen hat der WH-1000XM2 noch ein recht stark vernehmbares Grundrauschen, beim WH-1000XM3 gibt es das nicht mehr.

Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich Video aufrufen
Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe
Elektroauto
Eine Branche vor der Zerreißprobe

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Monowheel Z-One One Die Elektro-Vespa auf einem Rad
  2. 2nd Life Ausgemusterte Bus-Akkus speichern jetzt Solarenergie
  3. Weniger Aufwand Elektroautos sollen in Deutschland 114.000 Jobs kosten

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

    •  /