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Smart Paper: Lenovo stellt digitales Notizbuch mit E-Ink-Display vor

Das Smart Paper von Lenovo lässt Nutzer digitale Notizen auf E-Paper machen und ähnelt eher dem Remarkable 2 als dem Kindle Scribe.

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Das Lenovo Smart Paper (Bild: Lenovo)

Mit dem Smart Paper hat Lenovo auf der CES 2023 ein digitales Notizbuch mit E-Ink-Display vorgestellt. Das Tablet hat einen 10,3 Zoll großen, matten E-Paper-Bildschirm, auf dem mit einem mitgelieferten Stift handschriftliche Notizen und Zeichnungen angefertigt werden können.

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Der Stift hat eine austauschbare Filzspitze, wie sie auch die Stifte der Konkurrenzgeräte Remarkable 2 und Kindle Scribe verwenden. Anders als beim Kindle Scribe ist der Stift von Lenovos Smart Paper allerdings in 4.096 Stufen druckempfindlich und erkennt den Schreibwinkel - damit entspricht er eher dem Stift des Remarkable 2.

Der Bildschirm hat eine Auflösung von 1.872 x 1.404 Pixeln und bietet eine Hintergrundbeleuchtung, die sowohl in 24 Helligkeitsstufen als auch in 24 Farbtemperaturen einstellbar ist. Dank der anpassbaren Farbtemperatur können Nutzer die Beleuchtung an das Umgebungslicht anpassen. Dies erfolgt allerdings manuell, im Gegensatz zur Intensität der Beleuchtung, die automatisch reguliert werden kann.

Übersichtliche Benutzeroberfläche auf Android-Basis

Die Benutzeroberfläche des Smart Paper basiert auf der AOSP-Version von Android 11, das Android-System ist aber nicht offen zugänglich. Stattdessen ähneln die Menüs der Oberfläche des Remarkable 2. Nutzer können verschiedene Notizbücher anlegen und beim Schreiben über eine seitliche Leiste auf die verschiedenen Stiftfunktionen zugreifen.

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Das Smart Paper von Lenovo ist ein E-Paper-Notizbuch, das auch als E-Reader verwendet werden kann. (Bild: Lenovo) [1/6]

Im Lieferumfang sind ein Stift und eine Hülle enthalten. (Bild: Lenovo) [2/6]

Die Hülle umschließt den Stift beim Zusammenklappen komplett. (Bild: Lenovo) [3/6]

Nutzern stehen eine Reihe von Schreibwerkzeugen zur Verfügung. (Bild: Lenovo) [4/6]

Das Lenovo Smart Paper hat eine Hintergrundbeleuchtung, die sich in der Helligkeit und der Farbtemperatur regeln lässt. (Bild: Lenovo) [5/6]

Das Smart Paper von Lenovo im Einsatz (Bild: Lenovo) [6/6]

Das Smart Paper bietet wie das Remarkable 2 eine große Auswahl an verschiedenen Stiftwerkzeugen - unter anderem einem Kugelschreiber, verschiedenen Bleistiften und einer Kalligraphiefeder. Dazu gibt es insgesamt 74 Notizbuchvorlagen, darunter zahlreiche linierte und karierte Optionen. Die Auswahl bei den Vorlagen und Schreibwerkzeugen ist wesentlich größer als beim Kindle Scribe.

Der mitgelieferte Stift hat Lenovo zufolge eine Latenz von 23 Millisekunden. Er braucht keinen Akku und wird magnetisch am Smart Paper befestigt. Eine Klapphülle ist im Lieferumfang inbegriffen. Diese schließt den Stift beim Zuklappen automatisch mit ein, damit er nicht verloren werden kann.

Im Inneren des Smart Paper steckt ein Rockchip RK3566. Der Akku hat eine Nennladung von 3.550 mAh; eine Ladung soll für das Beschreiben von 170 Seiten und das Lesen von 7.000 Seiten ausreichen. Der verfügbare Speicherplatz misst 50 GByte und soll für 50.000 Seiten genügen.

Unterstützung für Epub-, PDF- und Office-Dateien

Das Smart Paper unterstützt E-Books im Epub-Format sowie PDFs und Microsoft-Office-Dateien, ein Zugang zu Ebooks.com ist vorinstalliert. Außerdem können Nutzer während des Mitschreibens Audioaufnahmen machen und so beispielsweise eine Sitzung beim Protokollieren mitschneiden. Wird eine Stelle in den Notizen angetippt, werden die zum Notizzeitpunkt aufgenommenen Audioinhalte wiedergegeben.

Mit einer optionalen App können Nutzer auf die auf dem Smart Paper gespeicherten Notizen auch ohne das E-Paper-Tablet zugreifen. Das Smart Paper kostet mit Stift und Hülle 480 Euro und soll noch im Januar 2023 in den Handel kommen.