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Smart Home:
Zigbee, runderneuert

Der Zigbee-Standard ist in der Hausautomation eine feste Größe. Nun gibt es Version 4.0 davon, sie löst einige Probleme des Standards.
/ Erik Bärwaldt
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Zigbee 4.0 ermöglicht unter anderem eine bessere Reichweite, auch mit Blick auf Smart Citys. (Bild: geralt/Pixabay)
Zigbee 4.0 ermöglicht unter anderem eine bessere Reichweite, auch mit Blick auf Smart Citys. Bild: geralt/Pixabay

Der Zigbee-Standard(öffnet im neuen Fenster) galt bei seiner offiziellen Einführung 2004 als Revolution in der Hausautomation. Mit ihm war es erstmals möglich, drahtlose Mesh-Netzwerke mit hoher Reichweite bei gleichzeitig sehr niedrigem Energieverbrauch aufzubauen. Dabei basierte Zigbee bereits in der ersten Version auf dem IEEE-802.15.4-Protokoll, das speziell für kostengünstige Hardware bei sehr geringer Leistungsaufnahme konzipiert und daher wesentlich besser zum Aufbau von Sensornetzen geeignet ist als beispielsweise konkurrierende Standards wie Bluetooth oder WLAN. Im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte wurde die Spezifikation stetig weiterentwickelt und dem technologischen Wandel angepasst.

Doch trotz des ausgereiften technologischen Konzepts konnte sich die Zigbee-Spezifikation nur zögerlich am Markt durchsetzen. Hauptgrund waren die unterschiedlichen Zigbee-Profile vor der Einführung von Zigbee 3.0, die manche Komponenten inkompatibel machten. Daneben gibt es weitere Schwachstellen der Norm, von denen einige in Version 4.0 ausgemerzt wurden.

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