In Erfahrung bringen, was die Hersteller nicht verraten

Ein Smart-Home-System mit Zentraleinheit erscheint auf den ersten Blick wie eine geschlossene Gesellschaft. Mancher mag denken, alles müsse von ein- und demselben Hersteller kommen, sonst passe es nicht. Das ist jedoch ein Trugschluss. Die meisten dieser Systeme wie die oben genannten, also etwa Bosch, Philips Hue und Smartfriends verwenden international definierte und weit verbreitete Standards. Das sind in der Regel ZigBee, Z-Wave und EnOcean.

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Nur sagen die Hersteller das nicht so laut, denn sie haben die nicht ganz unberechtigte Angst, sich quasi zu verpflichten, alle anderen Sensoren und Aktoren des gleichen Standards hundertprozentig und auf lange Zeit unterstützen zu müssen.

Philips Hue basiert auf Zigbee. Osram, Paulmann und Ikea auch. Das heißt: Diese Produkte können miteinander verwendet werden. Sie sind kompatibel, nur möchte Hersteller A nicht so gerne, dass Kunden an seine Zentrale die billigeren Leuchten von Hersteller C anschließen. Also findet diese Information keinen Eingang in die Werbung. Der Anwender glaubt dann, dass die Produkte nicht kompatibel sind

Es gibt sogar Systeme, die mehrere Standards unterstützen. Wibutler ist vor Jahren mit einem solchen multilingualen System angetreten - zuerst für EnOcean, dann kam Z-Wave dazu. Der Nutzer muss hier nicht unterscheiden, welches Produkt denn nun mit welchem Protokoll arbeitet. So sollte es eigentlich bei allen Smart-Home-Komponenten sein.

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Bemerkenswert ist auch das Angebot der Smartfriends, einer gemeinsamen Vermarktungsplattform der deutschen Mittelständler Abus, Schellenberg, Steinel und Paulmann. Die einzelnen Hersteller nutzen ZigBee, Z-Wave und zwei proprietäre 868-MHz-Protokolle und haben eine gemeinsame Zentraleinheit entwickelt, die alle vier Funk-Dialekte spricht und versteht.

  • Unter dem Markennamen Smartfriends haben einige mittelständische Unternehmen eine gemeinsame Zentraleinheit für Smart Homes entwickelt. (Bild: Smartfriends)
  • Mit reinen Software-Lösungen wie My Home Control ist vieles möglich, der Nutzer muss aber auch technisch versiert sein. (Bild: BootUp GmbH)
Unter dem Markennamen Smartfriends haben einige mittelständische Unternehmen eine gemeinsame Zentraleinheit für Smart Homes entwickelt. (Bild: Smartfriends)

Es gibt eine App für alles und ohne sichtbaren Unterschied, wie die einzelnen Komponenten intern funktionieren. Für den Anwender wirken die vier technisch völlig inkompatiblen Systeme wie aus einem Guss und sind interoperabel. So kommen mehr als 200 unterschiedliche Sensoren, Aktoren, Leuchten, Bewegungsmelder, Kameras und Türschlösser zusammen. Das ist eine sehr gute Lösung für den Kunden, weil er nicht mit technischen Details belastet wird und eine riesige Auswahl hat.

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maxsb 18. Jun 2019

Sorry für die späte Antwort. Alternative weil: - die Community aktiv und hilfsbereit...

dododo 05. Apr 2019

Nein, das denke ich auch nicht ;). Lediglich die Möglichkeiten auf UI Seite haben erst...

Glitti 29. Mär 2019

Nein, der Fachmann braucht allerdings im Smarthome eine halbe Stunde um die Verbindungen...

EpicLPer 27. Mär 2019

Finde Home Assistant ziemlich interessant, aber noch etwas kompliziert. Man muss das...

tearcatcher 27. Mär 2019

mit Funkzellen meine ich Handyfunkzellen ;)



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