Das Smart Home selbst zusammenstückeln

Nun drängen aber vermehrt sehr preisgünstige Einzelprodukte auf den Markt: eine WLAN-LED-Birne für 9,90 Euro, eine Funksteckdose für 14,95 Euro, eine WLAN-Outdoor-Kamera für 99,95 Euro. All diese IoT(Internet of Things)-Produkte funktionieren für sich genommen einwandfrei. Sie nutzen das lokale Netzwerk und über den Router das Internet, um sich beim Cloudserver des jeweiligen Herstellers anzumelden.

Stellenmarkt
  1. Project Manager & Product Owner MES (m/w/d)
    Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. Data Engineer (d/m/w)
    NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg
Detailsuche

Per Smartphone und App meldet sich der User dort an und innerhalb von Minuten ist die Installation erfolgreich abgeschlossen. Allerdings braucht man mehrere Apps: Mit der einen sieht man das Bild der Kamera, mit der anderen lässt sich die Steckdose schalten und mit der dritten das Licht. Alle diese Produkte nutzen WLAN, Internet und Cloud und sind dennoch - im Sinne des Nutzers - nicht kompatibel. Und wenn die nächste IP-Cam aus dem Sonderangebot beim Discounter dazu kommt, läuft sie sicherlich nicht mit der App der ersten Kamera. Frustrierend.

Dolmetscher für unterschiedliche Produkte nutzen

Die oben genannten IoT-Produkte sind zwar technisch kompatibel, für den Anwender wirken sie aber wie getrennte Welten. Zum Glück gibt es Apps wie Conrad Connect oder IFTTT, die gewissermaßen als Dolmetscher die unterschiedlichen Produkte verstehen und deren Sprache sprechen. Als intelligenter User kann man mit diesen Anwendungen eigene Makros schreiben und so die unterschiedlichsten Produkte zu gemeinsamem Handeln zwingen: "Wenn der Bewegungsalarm der Kamera A ausgelöst wird, schalte die Steckdose des Herstellers B ein." Oder: "Wenn die Indoor-Wetterstation einen CO2-Wert oberhalb von 1.200 ppm erkennt, schalte die LED-Leuchte von Hersteller C ein und ändere die Farbe auf Rot."

Zwischen den Sensoren und Aktoren liegt immer das Internet. Die Informationen gehen über diverse unbekannte Server in unbekannten Clouds, meist außerhalb der Gültigkeit der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Nicht jedem ist wohl bei dem Gedanken, abhängig zu sein von der Funktionsfähigkeit des Internets und von der Hoffnung, dass die meist fernöstlichen Cloud-Betreiber auch übermorgen noch am Markt und die Daten bei ihnen dauerhaft in guten und sicheren Händen sind.

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2021, Virtuell
  2. Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management: virtueller Drei-Tage-Workshop
    6.–8. Dezember 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Zum Thema Data Security und Privacy in Smart Homes ließe sich noch viel mehr sagen. In diesem Artikel konzentrieren wir uns jedoch auf die technischen Aspekte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Smart Home: Wie passen die einzelnen Komponenten zusammen?In Erfahrung bringen, was die Hersteller nicht verraten 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


maxsb 18. Jun 2019

Sorry für die späte Antwort. Alternative weil: - die Community aktiv und hilfsbereit...

dododo 05. Apr 2019

Nein, das denke ich auch nicht ;). Lediglich die Möglichkeiten auf UI Seite haben erst...

Glitti 29. Mär 2019

Nein, der Fachmann braucht allerdings im Smarthome eine halbe Stunde um die Verbindungen...

EpicLPer 27. Mär 2019

Finde Home Assistant ziemlich interessant, aber noch etwas kompliziert. Man muss das...

tearcatcher 27. Mär 2019

mit Funkzellen meine ich Handyfunkzellen ;)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Feldversuch E-Mobility-Chaussee
So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit

Das Laden von Elektroautos stellt Netzbetreiber auf dem Land vor besondere Herausforderungen. Ein Pilotprojekt hat verschiedene Lösungen getestet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Feldversuch E-Mobility-Chaussee: So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit
Artikel
  1. Encrochat-Hack: Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen
    Encrochat-Hack
    "Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen"

    Der Anwalt Johannes Eisenberg hat sich die Daten aus dem Encrochat-Hack genauer angesehen und viel Merkwürdiges entdeckt.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  2. Geforce Now (RTX 3080) im Test: 1440p120 mit Raytracing aus der Cloud
    Geforce Now (RTX 3080) im Test
    1440p120 mit Raytracing aus der Cloud

    Höhere Auflösung, mehr Bilder pro Sekunde, kürzere Latenzen: Geforce Now mit virtueller Geforce RTX 3080 ist Cloud-Gaming par excellence.
    Ein Test von Marc Sauter

  3. SpaceX: Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen
    SpaceX
    Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen

    Bald dürften mehrere Flugesellschaften Starlink-Service anbieten. Laut einem Manager soll es so schnell wie möglich gehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore zu Bestpreisen (u. a. Samsung G9 49" 32:9 Curved QLED 240Hz 1.149€) • Spiele günstiger: PC, PS5, Xbox, Switch • Zurück in die Zukunft Trilogie 4K 31,97€ • be quiet 750W-PC-Netzteil 87,90€ • Cambridge Audio Melomonia Touch 89,95€ • Gaming-Stühle zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /