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Smart Home: Von Openhab gibt es mit Version 4 ein Major Release

Die Geräte und Technologien verbindende Open-Source-Software für ein smartes Home hat Funktionsgleichheit zwischen UI- und Datei-Konfigs erreicht.
/ Boris Mayer
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Openhab gibt es nun in der Version 4. (Bild: the waving cat)
Openhab gibt es nun in der Version 4. Bild: the waving cat / CC-BY 2.0

Mit Openhab 4.0 legen die Entwickler ein Major Release vor, das viele neue Features, Bugfixes, Add-ons und vor allem "endlich Funktionsparität zwischen UI-basierten und dateibasierten Konfigurationen erreicht" , schrieben Florian Hotze und andere auf dem Blog(öffnet im neuen Fenster) des Open-Source-Projekts schrieben. Größtenteils sei die Software rückwärtskompatibel zu den Openhab-Versionen 3.x, aber an manchen Stellen ist doch ein Eingreifen der Nutzer notwendig, möglichst vor einem Upgrade zur neuen Version.

Die komplett in Java geschriebene Software ist nun auf Java 17 aktualisiert, das laut den Kontributoren viele Vorteile für Benutzer und vor allem für Entwickler mit sich bringt, darunter Sicherheitsverbesserungen, Leistungssteigerungen, reduzierten Speicherverbrauch sowie neue Sprachfunktionen und APIs. Allerdings führt dies auch dazu, dass durch die Umstellung von NashornJS zu GraalJS in Java 14 alle UI-basierten JavaScripts inklusive der Blocklies nicht mehr funktionieren. Damit die wieder gehen, müssen das Nashorn-Add-On installiert und der Mime-Typ der Skripte von application/javascript auf application/javascript;version=ECMAScript-5.1 erweitert werden.

Breaking Changes in den Einheiten

Eine Stelle, die in der neuen Version stark von Breaking Changes betroffen ist, sind die Maßeinheiten. Seit der Einführung von Einheiten in Version 2.3 hätten sich einige Einschränkungen offenbart. "Eines dieser Probleme ist die inkonsistente Handhabung von Einheiten, wenn keine Zustandsbeschreibung für das Item definiert ist" , heißt es dazu in den Release Notes in der entsprechenden Sektion(öffnet im neuen Fenster) .

Eine weitere größere Neuigkeit ist dagegen kein Breaking Change, sondern eine Erleichterung in der Migration von Things, wenn deren Binding einen solchen Change erfährt: Bisher mussten solche Dinge gelöscht und neu hinzugefügt werden, mit der Version 4 werden Things Upgrades eingeführt. Und viele dieser Änderungen im Release sind dabei abgedeckt – "aber leider nicht alle" , wie die Entwickler schreiben.


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