Smart Home: Thermostat E soll Nicht-Nerds begeistern
Anstatt eines glänzenden Metallrings mit einem großen, hellen Bildschirm in der Mitte hat das Thermostat E von Nest ein etwas gewöhnlicheres Design erhalten. Es handelt sich schlicht um einen weißen Puck, der an der Wand montiert wird. Das hat durchaus Vorteile. Das Gerät wirkt unaufdringlicher, was die Akzeptanz erhöhen könnte. Zudem ist es dank günstigerer Materialien preiswerter. Das passt zu dem Ziel, die Heizkostenabrechnung zu senken. Nest ist eine Tochter des Google-Konzerns Alphabet.
.jpg)
Das Display des Nest Thermostat E ist hinter Milchglas versteckt. Ein detailliertes Bild ergibt sich so nicht, stattdessen sehen Nutzer große Zahlen und Markierungen, wenn sie am Thermostatring drehen, um die Temperatur einzustellen. Das Nest-Thermostat der ersten Generation hat ein 320 x 320 Pixel großes Display vorzuweisen.
Wie die anderen Nest-Thermostate ist auch das E mit dem Internet verbunden und kann über eine Smartphone-App gesteuert werden. Das Thermostat erkennt über die Geolokalisation des Smartphones, ob der Anwender zu Hause oder unterwegs ist und passt die Temperatur automatisch an, wobei es natürlich ein Mehrnutzermodell gibt, so dass niemand in der kühleren Wohnung zurückgelassen wird. Nach Angaben des Herstellers können Nutzer mit dem Gerät, das aktuell nur in den USA angeboten wird, zwischen 12 und 15 Prozent ihrer Klimatisierungskosten senken. Das Gerät soll mit etwa 85 Prozent der auf dem Markt befindlichen Heiz- und Kühlsysteme kompatibel sein. Mit Einzelregler-Thermostaten an den Heizkörpern, die hierzulande verbreitet sind, funktioniert es nicht.
Wie das teurere Modell kann das Nest E(öffnet im neuen Fenster) mit Diensten von Drittanbietern gesteuert werden. Dazu gehört auch die Unterstützung für Alexa von Amazon und Googles Assistant. Nur für Homekit-Nutzer gibt es noch immer keine Unterstützung. Das Nest E kostet rund 170 US-Dollar, während das Original 250 US-Dollar kostet.
Das alte Thermostat von Nest soll Ende 2017 nach Deutschland kommen. Als Grund für den späten Markteintritt teilte der Hersteller mit, dass das Thermostat an die Anforderungen der in Deutschland gebräuchlichen Heizungsanlagen angepasst werden müsse. Dieser Prozess nehme entsprechend Zeit in Anspruch.
- Anzeige Hier geht es zu Philips Hue Produkten bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.