Abo
  • Services:

Smart Home: Thermostat E soll Nicht-Nerds begeistern

Nest stellt eine neue Version seines smarten Thermostats vor. Dabei handelt es sich um das erste neue Modell seit der Produkteinführung 2011. Das Nest Thermostat E hat einen günstigeren Einstiegspreis und ist einfacher aufgebaut.

Artikel veröffentlicht am ,
Schematischer Aufbau: Thermostat E von Nest
Schematischer Aufbau: Thermostat E von Nest (Bild: Nest)

Anstatt eines glänzenden Metallrings mit einem großen, hellen Bildschirm in der Mitte hat das Thermostat E von Nest ein etwas gewöhnlicheres Design erhalten. Es handelt sich schlicht um einen weißen Puck, der an der Wand montiert wird. Das hat durchaus Vorteile. Das Gerät wirkt unaufdringlicher, was die Akzeptanz erhöhen könnte. Zudem ist es dank günstigerer Materialien preiswerter. Das passt zu dem Ziel, die Heizkostenabrechnung zu senken. Nest ist eine Tochter des Google-Konzerns Alphabet.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Das Display des Nest Thermostat E ist hinter Milchglas versteckt. Ein detailliertes Bild ergibt sich so nicht, stattdessen sehen Nutzer große Zahlen und Markierungen, wenn sie am Thermostatring drehen, um die Temperatur einzustellen. Das Nest-Thermostat der ersten Generation hat ein 320 x 320 Pixel großes Display vorzuweisen.

Wie die anderen Nest-Thermostate ist auch das E mit dem Internet verbunden und kann über eine Smartphone-App gesteuert werden. Das Thermostat erkennt über die Geolokalisation des Smartphones, ob der Anwender zu Hause oder unterwegs ist und passt die Temperatur automatisch an, wobei es natürlich ein Mehrnutzermodell gibt, so dass niemand in der kühleren Wohnung zurückgelassen wird. Nach Angaben des Herstellers können Nutzer mit dem Gerät, das aktuell nur in den USA angeboten wird, zwischen 12 und 15 Prozent ihrer Klimatisierungskosten senken. Das Gerät soll mit etwa 85 Prozent der auf dem Markt befindlichen Heiz- und Kühlsysteme kompatibel sein. Mit Einzelregler-Thermostaten an den Heizkörpern, die hierzulande verbreitet sind, funktioniert es nicht.

Wie das teurere Modell kann das Nest E mit Diensten von Drittanbietern gesteuert werden. Dazu gehört auch die Unterstützung für Alexa von Amazon und Googles Assistant. Nur für Homekit-Nutzer gibt es noch immer keine Unterstützung. Das Nest E kostet rund 170 US-Dollar, während das Original 250 US-Dollar kostet.

Das alte Thermostat von Nest soll Ende 2017 nach Deutschland kommen. Als Grund für den späten Markteintritt teilte der Hersteller mit, dass das Thermostat an die Anforderungen der in Deutschland gebräuchlichen Heizungsanlagen angepasst werden müsse. Dieser Prozess nehme entsprechend Zeit in Anspruch.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung UE-55NU7179 TV 455€)
  2. (u. a. Samsung 31,5 Zoll Curved Monitor 329€)
  3. (reduzierte Grafikkarten, Monitore, Gehäuse und mehr)

jacki 01. Sep 2017

Ich auch. In den USA hat man meistens Luftheizungen, auch mit Klimaanlage integriert...

M.P. 31. Aug 2017

Das ist Quatsch, oder zumindest nicht allgemeingültig !!!!

Schnarchnase 31. Aug 2017

Wenn der kram bei mir zuhause steht, dann kann ich mich über VPN verbinden und darüber...

ve2000 31. Aug 2017

Sehe ich genauso. WAS genau macht das Ding, abgesehen von "messen", wie und wo wird es...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Show (2018) - Test

Wir haben den neuen Echo Show getestet. Der smarte Lautsprecher mit Display profitiert enorm von dem größeren Touchscreen - im Vergleich zum Vorgängermodell. Die Bereitstellung von Browsern erweitert den Funktionsumfang des smarten Displays.

Amazons Echo Show (2018) - Test Video aufrufen
Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

Bootcamps: Programmierer in drei Monaten
Bootcamps
Programmierer in drei Monaten

Um Programmierer zu werden, reichen ein paar Monate Intensiv-Training, sagen die Anbieter von IT-Bootcamps. Die Bewerber müssen nur eines sein: extrem motiviert.
Von Juliane Gringer

  1. Nordkorea Kaum Fehler in der Matrix
  2. Security Forscher können Autoren von Programmiercode identifizieren
  3. Stack Overflow Viele Entwickler wohnen in Bayern und sind männlich

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    •  /