Abo
  • Services:
Anzeige
Ein smartes Türschloss der Marke Yale reagiert auch auf Befehle von Hackern.
Ein smartes Türschloss der Marke Yale reagiert auch auf Befehle von Hackern. (Bild: Hauke Gierow/Golem.de)

Unsicherer Schlüsselaustausch kann forciert werden

Anzeige

Mit der ID gelang es den Sicherheitsforschern, einen Schlüsselaustausch zu forcieren. Der sogenannte "Insecure Rejoin" ist Teil der Zigbee-Spezifikation - um ihn auszulösen, bedarf es nur der Geräte-ID. Alle von den Sicherheitsforschern getesteten Zigbee-Geräte nutzten nur den bekannten TC-Fallback-Schlüssel und waren somit angreifbar.

Nach Aussage des deutschen Zigbee-Herstellers Ubisys soll das Problem mit der kommenden Version 3 des Standards behoben werden - nachprüfbar ist das bislang nicht, weil die Spezifikationen noch nicht veröffentlicht wurden. Es gäbe einen weiteren Weg, einen unsicheren Schlüsselaustausch zu belauschen. "Wenn die Funkverbindung lange genug gestört wird, melden die Geräte sich nach einiger Zeit automatisch neu im Netzwerk an", sagte Zillner. Auch dann kann der Schlüssel ausgelesen werden.

Die Sicherheitsforscher entwickelten für den Angriff die Software Secbee, die bei Github verfügbar ist. Mit Hilfe der Software belauschen sie zunächst den Funkverkehr der Geräte im Netzwerk und lösen dann den unsicheren Schlüsselaustausch aus. Ist das erledigt, kann die Kontrolle über das Türschloss übernommen werden. Pikant: Wird über die Software der Befehl zum Öffnen des Türschlosses gegeben, bekommt die Smartphone-App davon nichts mit. Sie denkt weiterhin, dass die Tür sicher verschlossen ist. Der Angriff soll es auch ermöglichen, die auf dem Türschloss der Marke Yale eingestellte PIN zu ändern, um sich später Zutritt zu verschaffen.

Zigbee wird auch in anderen Bereichen eingesetzt

Zigbee findet nicht nur bei intelligenten Lampen und Türschlössern Verwendung, sondern wird auch genutzt, um Fabriken zu vernetzen. Hier dürften die Sicherheitsimplikationen der gezeigten Lücken noch weitaus gravierender sein als im privaten Umfeld. Auch an Bord von Raumstationen soll das System zum Einsatz kommen.

Die Hersteller sehen in den demonstrierten Angriffen nach Angabe von Zillner kein Problem: Der unverschlüsselt ablaufende Koppelungsprozess würde nur wenig Zeit in Anspruch nehmen, außerdem sei die Reichweite sehr begrenzt. Ein Angriff wäre daher nicht realistisch.

Am Ende ihres Vortrages zeigten die beiden Forscher noch einen weiteren praktischen Angriff. Mittels eines üblichen Lockpicking-Werkzeuges gelang es ihnen, das etwa 300 Euro teure Schloss innerhalb weniger Sekunden zu öffnen - ganz ohne Elektronik.

 Smart Home: Sicherheitslücken im Zigbee-Protokoll demonstriert

eye home zur Startseite
m9898 29. Nov 2015

Sie lassen aber auch erwarten, dass derjenige weder viel Schmuck oder Bargeld(Welche...

M.P. 27. Nov 2015

Ich denke schon, daß eine Raumstation sich dadurch auszeichnet, daß sie die überwiegende...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Dresden
  2. State Street Bank International GmbH, Frankfurt
  3. UWS Business Solutions GmbH, Paderborn
  4. ANSYS Germany GmbH, Otterfing (bei München)


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Resident Evil: Vendetta 12,97€, John Wick: Kapitel 2 9,99€, Fight Club 7,99€ und...

Folgen Sie uns
       


  1. Canon

    Riesiger Bildschirm soll DSLR und Tablet vereinen

  2. Wibotic Powerpad

    Induktions-Drohnenlandeplatz erhöht die Reichweite

  3. Mercedes-Benz Energy

    Elektroauto-Akkus werden zum riesigen Stromnetzspeicher

  4. Unternehmen

    1&1 Versatel bietet Gigabit für Frankfurt

  5. Microsoft

    Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker

  6. DMT Bonding

    Telekom probiert 1 GBit/s ohne Glasfaser aus

  7. Telekom-Software

    Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

  8. Pubg

    Die blaue Zone verursacht künftig viel mehr Schaden

  9. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  10. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Re: Die Latenz sei mit zwei oder drei Sekunden...

    rubberduck09 | 08:00

  2. Und warum nicht einfach ein Pad mit z.B. 100...

    rubberduck09 | 07:58

  3. Re: Problem = Nutzer

    FreiGeistler | 07:56

  4. Da kommen viele Interessenskonflikte zusammen

    ckerazor | 07:51

  5. Re: HA HA, Reactive, Non-blocking am A****

    dice2k | 07:50


  1. 07:34

  2. 07:22

  3. 07:11

  4. 18:46

  5. 17:54

  6. 17:38

  7. 16:38

  8. 16:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel