Smart Home: Osram macht Lightify-Leuchten dumm

Osrams Lightify-Plattform wird am 31. August 2021 abgeschaltet. Es gibt keinen Support mehr für die vernetzte Beleuchtung.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden/
Der Support für Osram Lightify endet.
Der Support für Osram Lightify endet. (Bild: Osram)

Osrams Lightify-Plattform kam zeitlich nach dem Philips-Hue-System auf den Markt und ist damit weitgehend kompatibel. Osram nimmt die Plattform mitsamt dem Serverbetrieb zum 31. August 2021 vom Netz und stellt den Support ein.

Stellenmarkt
  1. IT-Anwender- und Standort Support (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Leipzig
  2. Anforderungsmanager für Produktkonfiguratoren (gn)
    HORNBACH Baumarkt AG, Bornheim bei Landau / Pfalz
Detailsuche

Die Leuchten funktionieren danach grundsätzlich weiter. Allerdings lassen sich dem System laut einer Funktionsübersicht keine neuen Leuchten mehr hinzufügen, bisherige entfernen oder Stimmungen aktivieren. Die Leuchten lassen sich auch nicht mehr über Timer steuern.

Die cloudbasierte Verbindung zu den Sprachassistenten Alexa von Amazon und den Google Assistant wird es dann ebenfalls nicht mehr geben, so dass sich die Leuchten dann nicht mehr per Stimme steuern lassen. Da auch die App nicht mehr weiterentwickelt wird, könnte sie zu neueren mobilen Betriebssystemen inkompatibel werden. Lightify-Geräte stammen nicht mehr direkt von Osram, sondern von dem ausgegliederten Unternehmen Ledvance.

Keine Updates mehr

Sollte es jedoch Sicherheitsprobleme in der Hardware selbst geben, hat der Besitzer Pech: Weder Osram noch Ledvance wollen nach dem 31. August 2021 noch Updates anbieten.

Osram respektive Ledvance nutzt bei seinen Leuchten, Steckdosen und Schaltern den Zigbee-Standard und Nutzer können die Hardware bis auf die Lightify-Bridge weiter nutzen. An einem Zigbee-Hub eines anderen Anbieters können die Osram-Produkte weiter verwendet werden. Wer eines der Echo-Geräte mit eingebautem Zigbee-Hub besitzt, braucht nichts weiter anzuschaffen. Allerdings müssen dann alle Osram-Geräte neu mit dem anderen Zigbee-Hub verbunden werden.

Alternativ kann sich der Osram-Kunde behelfen, indem er sich etwa eine Philips-Hue-Bridge anschafft, die für um die 50 Euro zu haben ist. Auch hier ist es notwendig, alle Osram-Produkte neu mit der Hue-Bride zu verbinden. Je nach Umfang kann das mühsam sein, bei Bedarf kommt noch die Neueinrichtung mit einem digitalen Assistenten dazu.

Risiko für Osram-Nutzer

Ob die Osram-Leuchten und -Steckdosen damit für immer weiter funktionieren, ist nicht sicher - schließlich könnte Philips seine Plattform aktualisieren und den Support für die Osram-Leuchten beenden.

Auch bei Philips Hue gibt es Einschränkungen. So wird die erste, runde Hue-Bridge des Systems ab Mai 2020 nicht mehr mit Updates versorgt. Die Hue-Bridge der ersten Generation verliert die Anbindung an die Hue-Cloud und somit ist keine Steuerung aus der Ferne mehr möglich. Außerdem wird damit auch die Sprachsteuerung über Amazons Alexa oder Google Assistant deaktiviert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Frommer Legal
Große Abmahnwelle wegen Filesharing in Deutschland

Mehrere Zehntausend Menschen suchen derzeit Hilfe bei einer Anwaltskanzlei, weil sie wegen angeblich illegalem Filesharing abgemahnt wurden.

Frommer Legal: Große Abmahnwelle wegen Filesharing in Deutschland
Artikel
  1. Giants Software: Landwirtschafts-Simulator 22 mit neuen Produktionsketten
    Giants Software
    Landwirtschafts-Simulator 22 mit neuen Produktionsketten

    Die Wertschöpfungskette wird tiefer im neuen Landwirtschafts-Simulator. Die Entwickler haben nun den Veröffentlichungstermin bekanntgegeben.

  2. Kriminalität: Dresdnerin wegen Mordauftrag im Darknet angeklagt
    Kriminalität
    Dresdnerin wegen Mordauftrag im Darknet angeklagt

    Eine 41-Jährige aus Dresden ist angeklagt, im Darknet einen Mord in Auftrag gegeben zu haben. Für die Ermordung der neuen Freundin ihres Ex-Mannes soll sie 0,2 Bitcoin geboten haben.

  3. Kim Schmitz' Lebensgeschichte: Die Dotcom-Blase
    Kim Schmitz' Lebensgeschichte
    Die Dotcom-Blase

    Glaubt man seiner Autobiografie, wollte Kim Schmitz als Jugendlicher einfach nur raus aus seinem Leben. Also schuf er sich ein neues: als Kim Dotcom.
    Von Stephan Skrobisch

xAtNight 12. Mär 2020

Eh, ne. Stichwort: Philips Hue Bewegungssensor. Und mein Handy hab ich so oder so immer...

TW1920 11. Mär 2020

Weil es hip ist und man sich schnell was zusammenklickt. Klar, man verliert die Hoheit...

HueHue 11. Mär 2020

Wer jetzt auf Osram schimpft und die Hue hochleben lässt, der verkennt wie sehr man auch...

tomate.salat.inc 11. Mär 2020

Ikea <3

TacticalBush 11. Mär 2020

Über Funk ansteuerbare Lichtschalter und Lampen sind meiner meinung nach alles andere als...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Amazon Prime Day nur noch heute • SSD (u. a. Samsung 980 Pro 1TB PCIe 4.0 140,19€) • Gaming-Laptops von Razer & MSI • Crucial 32GB Kit 4000MHz 269,79€ • 30% auf Warehouse • Surface Pro 7 664,05€ • Monitore (u. a. Acer 27" WQHD 144Hz 259€) • Gaming-Chairs • Gönn dir Dienstag [Werbung]
    •  /