Smart Home: Nest arbeitet an günstigem Thermostat und Heimüberwachung

Nest Labs will die Produktpalette seiner Smart-Home-Geräte erweitern und mit günstigen Einsteigerversionen seines intelligenten Thermostats Marktanteile gewinnen. Auch preiswertere vernetzte Überwachungskameras sollen ins Angebot aufgenommen werden.

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Thermostat von Nest
Thermostat von Nest (Bild: Nest)

Das Smart Home mit Technik von Google-Tochter Nest auszurüsten, ist aktuell recht kostspielig. Der Nest-Learning-Thermostat, der in Deutschland Mitte 2017 ins Programm aufgenommen wird, kostet in den USA 250 US-Dollar - für einen einzigen Raum. Eine Heimüberwachungskamera soll knapp 200 Euro kosten, der Nest Protect Rauch- und Kohlenmonoxidmelder 120 Euro pro Stück.

  • Nest Cam Indoor (Bild: Nestlabs)
  • Nest Outdoor Cam (Bild: Nestlabs)
  • Nest Protect (Bild: Nestlabs)
Nest Cam Indoor (Bild: Nestlabs)
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Um ein breiteres Publikum anzusprechen, werden laut einem Bericht von Bloomberg, der sich auf Insiderinformationen beruft, eine günstigere Version des Thermostats und neue Heimsicherheitsprodukte entwickelt. Der neue Thermostat soll unter 200 US-Dollar kosten und preiswertere Komponenten und ein einfacheres Gehäuse haben. Für Mietwohnungen ist das Gerät in aller Regel ungeeignet, weil es einen Anschluss an die Heizanlage selbst erfordert und nicht etwa Heizkörperthermostate ansteuert.

Zudem werden dem Bericht zufolge ein Alarmsystem, eine smarte Türklingel und eine aktualisierte Innensicherheitskamera entwickelt.

Google hatte das Unternehmen Nest 2014 für rund 3,2 Milliarden US-Dollar übernommen. Später kam der Überwachungskamerahersteller Dropcam zu Google. Dafür soll die Google-Tochter Nest rund 555 Millionen US-Dollar bezahlt haben. Bisher hat Google nur Überwachungskameras für Innenräume vermarktet.

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