Smart Home: Matter verzögert sich bis 2022
Der CEO der Connectivity Standards Alliance (CSA), ehemals Zigbee Alliance, hat bekannt gegeben, dass sich der Start des neuen Smart-Home-Standards Matter verzögern wird. Wie Tobin Richardson in einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) schreibt, wird Matter erst 2022 erscheinen.
Besonders die Entwicklung des SDK hat Richardson zufolge länger gedauert als gedacht. Im Mai 2021 ging die CSA noch davon aus, dass die ersten Matter-Geräte Ende 2021 zertifiziert werden könnten. Nach den vergangenen Tests mit dem SDK wurde nun entschieden, dass das SDK in der ersten Hälfte 2022 erscheinen soll.
Im Gespräch mit der Webseite Stacey on IOT(öffnet im neuen Fenster) gab Richardson an, dass unter anderem die Covid-19-Pandemie die Planung aufgehalten habe. Zudem scheint es Probleme mit dem SDK gegeben zu haben: Einem Programmierer zufolge funktionierten die ersten Versionen zwar, allerdings sei noch weitere Entwicklung notwendig.
Matter will Interoperabilität verbessern
Mit dem SDK will Matter Entwicklern eine fertige Programmierumgebung liefern, und nicht nur einen theoretischen Standard. Matter soll ermöglichen, dass Geräte verschiedener Hersteller einfach miteinander kommunizieren können. Nutzer könnten dann Smart-Home-Produkte unterschiedlicher Marken miteinander kombinieren, solange sie Matter-kompatibel sind. Dieser Umstand muss natürlich auch im SDK berücksichtigt werden.
Matter ist ein IP-basiertes Verbindungsprotokoll, was eine schnelle und sichere Verbindung zwischen smarten Komponenten ermöglichen soll. Lizenzgebühren sollen bei der Nutzung nicht anfallen. Signify hat bereits angekündigt, alle seine Hue-Lampen und -Leuchten mit Matter kompatibel machen zu wollen. Auch Google hat angekündigt , dass alle Nest- und Android-Geräte Matter-kompatibel werden sollen.
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