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Smart Home: Matter 1.3 unterstützt Backöfen, Mikrowellen und mehr

Vor allem Geräte aus dem Küchen- und Haushaltsbereich werden neuerdings mit Matter 1.3 unterstützt. Bis das Ganze in Geräte eingebaut ist, wird es aber noch dauern.
/ Ingo Pakalski
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Matter 1.3 ist fertig. (Bild: Pixabay)
Matter 1.3 ist fertig. Bild: Pixabay

Die Connectivity Standards Alliance (CSA) hat eine neue Version des Smart-Home-Standards Matter veröffentlicht. Matter 1.3(öffnet im neuen Fenster) unterstützt eine Reihe verschiedener Elektrogeräte aus dem Küchen- und Haushaltsbereich.

Gerätehersteller und Plattformbetreiber können das erweiterte Matter-SDK nutzen und den Standard in ihre Produkte einpflegen. Zu den neu unterstützten Geräten zählen Mikrowellen, Backöfen, Kochfelder, Dunstabzugshauben und Wäschetrockner. Bei Mikrowellen, Backöfen und Kochfeldern wird eine allgemeine Steuerung ermöglicht, um die Kochdauer und die gewünschte Wärmestufe per App einzustellen.

Eine weitere Neuerung von Matter ist die Möglichkeit, den Stromverbrauch zu erfassen und zu messen. Dabei kann der tatsächliche und ein geschätzter Energiebedarf angezeigt werden, wenn dies gewünscht ist. Die Messung soll in Echtzeit erfolgen und liefert auch historische Daten, um den bisherigen Verbrauch zu erfassen.

E-Ladestationen können Matter-tauglich werden

Ladestationen für Elektroautos können ebenfalls mit Matter ausgestattet werden, die entsprechenden Schnittstellen sind nun vorhanden. Dadurch könnte etwa die Ladedauer des Elektroautos per App gesteuert werden.

Bis Matter 1.3 mit den neu unterstützten Geräten verwendet werden kann, kann es noch recht lange dauern. Die Hersteller müssen den Standard erst noch implementieren.

Prinzipiell lassen sich die Matter-Funktionen auch in Geräten nachrüsten, die bereits verkauft werden. Es hängt aber immer vom Einzelfall ab, ob ein Hersteller das anbietet und ob die Geräte die nötigen technischen Voraussetzungen dafür haben.

Vor einem halben Jahr wurde Matter 1.2 veröffentlicht. Im damaligen Update ging es ebenfalls vor allem um Geräte aus dem Küchen- und Haushaltsbereich. So wurden Kühlschränke, Geschirrspüler sowie Waschmaschinen integriert und es kamen Saugroboter, Klimaanlagen, Rauchmelder, Kohlenmonoxidalarme, Luftqualitätssensoren, Luftreiniger sowie Ventilatoren dazu.


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