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Smart Home: iRobot-Chef hält Haushaltsroboter mit Armen für machbar

Ein erster Haushaltsroboter mit Armen könnte für unter 1.000 US-Dollar verkauft werden – die Einsatzgebiete sind für iRobot noch offen.
/ Ingo Pakalski , dpa
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Colin Angle, CEO von iRobot, bei einer Veranstaltung im Jahr 2018 (Bild: Kimberly White/Getty Images for Techcrunch)
Colin Angle, CEO von iRobot, bei einer Veranstaltung im Jahr 2018 Bild: Kimberly White/Getty Images for Techcrunch

Der Saugroboter-Spezialist iRobot stellt sich auf eine Zukunft mit mechanischen Haushaltshelfern ein, die Arme haben. "Wir sind an einem Punkt, an dem wir die Umgebung, in der wir agieren, allmählich so weit verstehen, dass wir so etwas machen können" , sagte iRobot-Chef Colin Angle der Deutschen Presseagentur (dpa).

Selbst in der Industrie rätsele man jedoch noch, was die Aufgabe eines ersten Haushaltsroboters mit Armen sein werde, schränkte Angle ein. "Die Wäsche machen? Geschirr abwaschen? Oder das Zimmer vor dem Staubsaugen aufräumen?" Eine zentrale Frage sei auch, wie viel die Verbraucher bereit wären, für eine solche Innovation zu zahlen.

"Wenn es 1.000 US-Dollar sind, wäre es vermutlich zu schaffen." Bei einem Aufschlag von nur 50 US-Dollar hingegen nicht. Generell werde es so weit sein, wenn der Mehrwert die Kosten übersteige, den eine solche Maschine den Kunden bringe. "Ich denke, in unserer Zukunft wird es noch viele Arten von Robotern geben."

Neuer Saugroboter von iRobot soll Tierkot erkennen

Die US-Firma stellte ein neues Saugrobotermodell und eine verbesserte Software mit neuen Funktionen vor. So soll der neue Sauger Roomba j7+ dank Kamera und Bilderkennung zum Beispiel auf dem Fußboden liegenden Kabeln oder Hörstöpseln ausweichen können. Die Software soll auch verhindern, dass der Saugroboter in Kot von Haustieren fährt und diesen im Wohnraum verteilt.

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Um die Objekterkennung anzulernen, seien bei iRobot Hunderte künstliche Exkrementmodelle geformt und bemalt worden. "Wir haben hauptsächlich mit festen Hinterlassenschaften trainiert, flüssiger Tierkot ist viel schwerer zu erkennen, und wir müssen die Erwartungen entsprechend managen" , schränkte iRobot-Manager Brent Bild ein.

Zugleich merkt sich der Saugroboter Bereiche mit höherer Verschmutzung, die häufiger angesteuert werden müssen. Das Gerät erstellt eine eigene Karte des Haushalts und kann bei Bedarf auch mit der Stimme über Alexa gesteuert werden. Mit einem Sprachbefehl kann der Saugroboter nach dem Frühstück etwa unter dem Küchentisch saubermachen.


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