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Smart Home: Hardwareteams von Nest und Google werden zusammengeführt

Vier Jahre nach dem Kauf des Smart-Home -Unternehmens legt Google sein Harware-Team mit dem von Nest zusammen. So soll Hardware um intelligente Software-Komponenten erweitert werden.
/ Tobias Költzsch
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Nests smarter Rauchmelder Protect (Bild: Nest/Screenshot: Golem.de)
Nests smarter Rauchmelder Protect Bild: Nest/Screenshot: Golem.de

Google hat angekündigt, das Hardware-Entwicklungsteam von Nest(öffnet im neuen Fenster) mit seinem eigenen zusammenzuführen. Google hatte den Hersteller von smarten Thermostaten und anderen Smart-Home-Geräten Anfang 2014 übernommen . Bisher wurden die Nest-Geräte unter eigenem Namen weiterentwickelt und vertrieben. Ob sich dies nach der Zusammenlegung ändern wird, lässt Google offen.

Nest Protect – Herstellervideo
Nest Protect – Herstellervideo (01:38)

Die gemeinsame Arbeit der Hardwareteams soll einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) von Rick Osterloh, Googles Hardware-Chef, zufolge zu einer besseren Kombination aus Hardware und Software führen. Im Zentrum sollen dabei Googles Sprachassistent Google Assistent und künstliche Intelligenz stehen.

Google zufolge hat Nest im Jahr 2017 sein Hardware-Angebot verdoppelt. Nest hat demnach in vergangenen Jahr mehr Geräte verkauft als in den vorhergegangenen beiden Jahren zusammen. Konkrete Ideen für kommende Produkte erwähnt Osterloh in seinem Blog-Beitrag nicht.

Nest-Geräte mittlerweile auch in Deutschland verfügbar

Die Nest-Geräte sind Ende 2014 nach Deutschland gekommen, damals wurde der vernetzte Rauchmelder hierzulande angeboten. Mittlerweile sind weitere Nest-Geräte in Deutschland verfügbar: Überwachungskameras und eine smarte Türklingel.

Noch nicht in Deutschland offiziell erhältlich ist das wohl bekannteste Produkt von Nest, das smarte Heizungsthermostat. Derartige Geräte gibt es hierzulande von anderen Anbietern, beispielsweise Tado.

Nachtrag vom 9. Februar 2018, 10:13 Uhr

Der Nest-Gründer Matt Rogers hat auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) bekannt gegeben, dass er sich aus dem Unternehmen zurückziehen wolle. Stattdessen werde er mehr Zeit mit Incite.org verbringen.


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