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Smart Home: Google Assistant soll automatisierte Routinen bekommen

Bisher müssen Nutzer von Googles Sprachassistenten vorprogrammierte Abläufe manuell auslösen. So lassen sich auf die Ansage "Ab ins Bett" beispielsweise alle Lichter im Haus ausschalten. Mit der Zusammenführung von Nest und dem Google Assistant soll das bald auch automatisiert funktionieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Abläufe des Google Assistant sollen bald auch automatisiert anhand des Nutzerstandortes aktiviert werden.
Die Abläufe des Google Assistant sollen bald auch automatisiert anhand des Nutzerstandortes aktiviert werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google hat in einem Blogbeitrag bekanntgegeben, dass der Google Assistant künftig vorprogrammierte Routinen, die bisher über einen Sprachbefehl ausgelöst werden, auch automatisch aktivieren könne. Die Funktion soll mit der Zusammenführung von Nest und dem Google Assistant in den Sprachassistenten integriert werden.

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Bisher können Nest-Nutzer ihr Smart-Home-System beispielsweise so einstellen, dass alle Lichter ausgeschaltet werden, wenn sie das Haus verlassen. Das geht mit dem Google Assistant aktuell noch nicht automatisiert: Die auf Deutsch Abläufe genannten Routinen müssen mit Hilfe eines Sprachbefehls aktiviert werden.

So können Nutzer beispielsweise auf den gesprochenen Hinweis "Bin auf dem Heimweg" die passende Wegbeschreibung aufrufen und eine Musik-App auf ihrem Smartphone starten lassen. Ebenfalls möglich ist die Steuerung eines Smart-Home-Systems über ein entsprechendes Kommando: Sagt der Nutzer dem Google Assistant beispielsweise "Ab ins Bett", kann er den Sprachassistenten dazu veranlassen, alle Lichter im Haus auszuschalten.

Automatische Aktivierung von Abläufen soll noch in diesem Jahr kommen

Verlassen Nutzer hingegen ihr Haus oder ihre Wohnung, kann der Google Assistant bisher keine Aktionen basierend auf den Veränderungen des Standortes automatisiert ausführen. Diese Funktion soll "später im Jahr" folgen, einen genauen Zeitpunkt nannte Google nicht. Funktionieren dürfte dies dann nicht nur mit Nest-Geräten, sondern allen Smart-Home-Bausteinen, die die Home-App von Google unterstützt.

Die Google-Home- und Nest-Entwicklerteams wurden im Jahr 2018 zusammengelegt. Die Zusammenführung macht sich unter anderem in einer Neugestaltung des Entwicklerprogramms bemerkbar: Ab dem 31. August 2019 wird aus Works with Nest Works with Google Assistant.

Auch anhand der Produktpolitik wird die Zusammenlegung deutlich: Das smarte Display Home Hub wird künftig Nest Hub heißen. Die bestehenden Nest-Konten werden mit Google-Konten verknüpft.

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Heldbock 21. Mai 2019

Ahh okay, danke! :-)

lucky_luke81 17. Mai 2019

Das fehlt schon seit Jahren. Automatische routinen. Bixby kann zb bei Verbindung mit...


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