Smart Home: D-Link will Z-Wave-Funk in seine Router integrieren

D-Link wird Z-Wave-Funktechnik für Smarthome-Sensoren einsetzen. Damit ergänzt der Netzwerkhersteller seine WLAN-Smarthome-Produkte und stellt extra einen Smarthome-Hub als Brücke für Z-Wave vor. Es gibt aber auch Pläne für die direkte Z-Wave-Integration.

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Mit der Z-Wave-Bridge startet D-Link seine neuen Smarthome-Sensoren.
Mit der Z-Wave-Bridge startet D-Link seine neuen Smarthome-Sensoren. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

D-Link hat sein Z-Wave-basiertes Smarthome vorgestellt - etwas untypisch auf dem Mobile World Congress. D-Link will nun auch Sensoren mit der stromsparenden Z-Wave-Funktechnik anbieten. Damit ergänzt das Unternehmen seinen halbgaren Smarthome-Launch zur vergangenen Ifa 2014, als es verschiedene Smarthome-Produkte zeigte, die auf WLAN basieren. Die vorgestellten Sensoren würden per WLAN maximal eine Woche Akkulaufzeit erreichen - mit Z-Wave sind es problemlos mehrere Jahre, wie uns D-Link im Gespräch erklärt hat.

  • Ohne den Smarthome-Hub, hinten im Bild ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... können die D-Link-Sensoren wegen der Z-Wave-Funktechnik nicht mit dem Rest des Netzwerks kommunizieren. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Ohne den Smarthome-Hub, hinten im Bild ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
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Auf die Frage, warum D-Link nicht auf Zigbee setze, erklärte uns ein Vertreter, dass es hier an der standardisierten Kommunikation zwischen Herstellern mangele. Z-Wave sei prinzipiell offen, aber auch D-Link musste hier einschränkend anmerken, dass die Steuerung fremder Z-Wave-Produkte eine Integration in die D-Link-App benötige.

Um überhaupt Z-Wave anbieten zu können, stellte D-Link einen Smarthome Hub DCH-G020 vor, der per Ethernet angebunden wird, WLAN bietet und zugleich Z-Wave-Funktechnik als Bridge unterstützt. Damit kann das D-Link-System mit den ersten Sensoren kommunizieren. Im Angebot wird D-Link typische Z-Wave-Sensoren haben: Bewegungsmelder, Rauchmelder und Türen-/Fenstersensoren, die erkennen, ob etwa eine Tür geöffnet oder geschlossen wurde.

Auch WLAN-Sensoren wird es geben. Ein Bewegungsmelder ist ebenso geplant wie ein Wassersensor, der einen Wasserschaden registriert oder eine WLAN-Alarmsirene.

Eigener Router Ende 2015

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Um das System zu vereinfachen, will D-Link Z-Wave-Funktechnik später auch in seine eigenen Router-Serien integrieren. Der Smarthome-Hub würde dann entfallen, was auch die Administration vereinfachen sollte. Bis es so weit ist, vergehen aber noch einige Monate. Erst im vierten Quartal 2015 wird D-Link nach derzeitigen Plänen einen entsprechenden Router vorstellen.

Die nun vorgestellte zweite Smarthome-Welle von D-Link wird früher erscheinen: laut Plan im Juni 2015. Nach Devolo ist mit D-Link der zweite große Netzwerkhersteller dabei, sich die Z-Wave-Funktechnik anzueignen. Die Zigbee-Allianz, die vor allem Leuchtmittelhersteller überzeugt hat, versucht mit Zigbee 3.0 zu kontern.

Die Unterschiede, Vor- und Nachteile von Zigbee und Z-Wave haben wir in dem Artikel 'So funkt's im Smarthome' näher erläutert.

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