Smart Home: AVM zeigt programmierbaren Dect-Taster und LED-Leuchte

AVM erweitert sein Sortiment an Dect-Sensoren um eine dimmbare Leuchte und einen Taster mit vier programmierbaren Knöpfen sowie Thermometer. Der Ansatz bleibt dabei gleich: Es wird auf Sprachsteuerung verzichtet, damit Daten im lokalen Netzwerk bleiben.

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AVM zeigt auf der Ifa eine LED-Leuchte und Taster mit Dect-Anbindung.
AVM zeigt auf der Ifa eine LED-Leuchte und Taster mit Dect-Anbindung. (Bild: AVM)

Der Netzwerkanbieter AVM zeigt auf der Elektronikfachmesse Ifa 2019 in Berlin neue Produkte seines Smart-Home-Sortiments. Die Fritzdect 500 ist eine dimmbare LED-Lampe, die in diversen Farbspektren strahlt. Außerdem wird es mit dem Fritzdect 440 einen Taster geben, mit dem im Heimnetz eingerichtete Sensoren gesteuert werden können. AVM überarbeitet zudem die Smart-Home-App für iOS und Android. Diese soll jetzt übersichtlicher und damit einfacher zu bedienen sein und ist von der Myfritz-App losgelöst.

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Die Fritzdect 500 ist eine herkömmliche Lampe mit E27-Fassung. Sie sollte demnach in herkömmliche Deckenleuchten hineinpassen. Neben RGB-Licht in 16 Millionen Farben leuchtet die Lampe zudem in Kaltweiß. Die Leuchtkraft gibt AVM mit etwa 800 Lumen an, was mit einer 60-Watt-Glühlampe vergleichbar sein soll. Allerdings ist die Farbtemperatur von LED-Licht meist etwas kälter. Der Leistungsbedarf liegt bei 9 Watt.

Wie viele Smart-Home-Sensoren des Herstellers kommuniziert auch die LED-Leuchte über das Telekommunikationsprotokoll Dect, das ursprünglich für drahtlose Festnetztelefone entwickelt wurde. Das Produkt wird an eine kompatible Fritzbox gekoppelt. Es sollten Router mit FritzOS 7 damit kompatibel sein, solange sie auch Dect unterstützen.

Lokales Netzwerk statt Cloud

Der ebenfalls über Dect angebundene Fritzdect 440 verfügt über vier programmierbare Taster und ein E-Paper-Display, auf dem das System Informationen anzeigt. Der Schalter wird an die Fritzbox gekoppelt und kann bis zu vier verschiedene Fritz-Sensoren ansteuern. Außerdem ist ein Thermometer integriert.

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Ein Unterschied zwischen dem AVM-Smart-Home und anderen Herstellern: Das System beschränkt sich in der Werkseinstellung auf das lokale Netzwerk zu Hause und funktioniert am ehesten mit einer Fritzbox als Gateway. Zwar lässt sich ein VPN nach außen einrichten, eine einfache Einbindung von digitalen Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant ist aber nicht vorgesehen. Stattdessen sollen Daten im Heimnetz verbleiben, was für einige Nutzer ein Argument sein könnte.

Die neuen Smarthome-Geräte sollen ab dem ersten Quartal 2020 verfügbar sein. Einen Preis hat AVM aber noch nicht bekanntgegeben.

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