Abo
  • IT-Karriere:

Smart Eyeglass Attach: Sony präsentiert Datenbrille ohne Brille

Mit einem Datenbrillenmodul, das auf jede beliebige herkömmliche Brille montiert werden kann, hat Sony ein Problem bisheriger Smart Glasses gelöst: Nicht immer ist es angebracht oder nützlich, mit einer Datenbrille herumzulaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Sonys neue Datenbrille kann einfach an eine normale Brille montiert werden.
Sonys neue Datenbrille kann einfach an eine normale Brille montiert werden. (Bild: Sony)

Sony hat eine neue Datenbrille vorgestellt: Die Smart Eyeglass Attach kann, wie der Name sagt, auf herkömmliche Brillengestelle montiert werden. Damit benötigen brillentragende Nutzer kein Modell mit extra angefertigten Gläsern mehr, wenn sie auf ihre Sichtkorrektur nicht verzichten können.

  • Das Display wird wie bei der Google Glass über ein Prisma vergrößert und dem Nutzer im Sichtfeld des rechten Auges angezeigt. (Bild: Sony)
  • Sony entwickelt aktuell ein SDK, damit App-Entwickler ihre Software für die Datenbrille anpassen können. (Bild: Sony)
  • Sonys neue Datenbrille Smart Eyeglass Attach lässt sich einfach auf eine normale Brille montieren. (Bild: Sony)
  • Wird die Datenbrille nicht benötigt, kann sie einfach wieder abgenommen werden. (Bild: Sony)
Sonys neue Datenbrille Smart Eyeglass Attach lässt sich einfach auf eine normale Brille montieren. (Bild: Sony)
Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig
  2. Haufe Group, Sankt Gallen (Schweiz) / Deutschland (Home-Office)

Die 40 Gramm leichte Smart Eyeglass Attach hat die Form eines Bügels, der um den Hinterkopf des Brillenträgers gelegt wird. Das Modul wird am rechten und linken Bügel der eigentlichen Brille des Nutzers befestigt. An den Bügeln befindet sich die Technik des Brillenmodus: Auf der rechten Seite sind der Prozessor, die Sensoren und die WLAN- und Bluetooth-Module untergebracht.

OLED-Display wirkt wie 16-Zoll-Bildschirm

An der rechten Vorderseite befinden sich das OLED-Display und das Prisma, über den die Bildschirminhalte wie bei der Google Glass im Sichtfeld des Nutzers angezeigt werden. Außerdem ist in der rechten Bügeleinheit eine Kamera eingebaut. In der linken Bügeleinheit ist offenbar der Akku der Smart Eyeglass Attach verbaut, der eine Nennladung von 400 mAh hat.

Das Display hat eine Auflösung von 640 x 400 Pixeln. Die Diagonale von 0,23 Zoll wirkt dank des Prismas auf den Nutzer wie ein 16-Zoll-Monitor, der aus zwei Metern Entfernung betrachtet wird. Laut Sony soll das Display mit 800 cd/qm auch in hellem Sonnenschein gut zu erkennen sein - was beispielsweise bei der Google Glass nicht immer funktioniert.

SDK wird erscheinen

Als Prozessor kommt ein nicht näher spezifizierter ARM-Chip mit A7-Kernen zum Einsatz. Bluetooth läuft in der Version 3.0, WLAN nach 802.11b/g/n. Zum Speicher macht Sony keine Angaben.

Sony entwickelt momentan ein SDK für die Smart Eyeglass Attach, mit dem Programmierer ihre Apps für die Datenbrille verfügbar machen können. Ein erstes Modell soll auf der Elektronikmesse CES 2015 vorgestellt werden, die Anfang Januar 2015 in Las Vegas stattfinden wird.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Lenovo Legion Y530-15ICH für 699€ + Versand - Bestpreis!)
  2. ab 99,00€
  3. (u. a. GTA 5 für 12,99€, Landwirtschafts-Simulator 19 für 27,99€, Battlefield V für 32,99€)

FreiGeistler 19. Dez 2014

*wink* http://www.pro-physik.de/details/news/1114847/Tastsinn_fuer_Roboter.html http...

Dadie 18. Dez 2014

Selber halte ich "Datenbrillen" grundsätzlich für eine nützliche Entwicklung. Leider...

Bautz 18. Dez 2014

Eigentlich genau was ich will. 2-Zeiler in der Brille. _Facebook: xyz hat b geteilt_...

Bautz 18. Dez 2014

Also wenn du nicht grad zu Wenigfrau (oder dem gegenteil davon) gehst, kriegst du die...

Kiwi 18. Dez 2014

ich glaube sony steht im moment nicht schlecht da. mit ihren aktuelle smartphones haben...


Folgen Sie uns
       


Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
  3. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

    •  /