Smart Display: Plant Amazon einen Echo Show mit Radartechnik?

Ein künftiges Echo-Show-Modell von Amazon könnte Radartechnik für die Überwachung des Schlafs und für eine Gestensteuerung verwenden.

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Der nächste Echo Show von Amazon könnte Radartechnik haben.
Der nächste Echo Show von Amazon könnte Radartechnik haben. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Möglicherweise will Amazon Funktionen von Googles aktuellem Nest Hub nachbauen. Jedenfalls hat Amazon von der Federal Communications Commission die Genehmigung erhalten, Radartechnik zu verwenden. In dem Schreiben bezieht sich die Behörde immer wieder darauf, dass die beantragte Radartechnik so funktioniert wie beim Google-Antrag von 2018.

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Amazon stellt seit einigen Jahren immer im September neue Echo-Geräte vor. Es ist also denkbar, dass ein künftiges Echo-Show-Gerät mit der Radartechnik noch dieses Jahr erscheint. Die Echo-Geräte werden über Alexa mit der Stimme gesteuert. Nach Unterlagen der Aufsichtsbehörde kann die Radartechnik für eine berührungslose Gestensteuerung und für die Überwachung des Schlafverhaltens verwendet werden. Wie das aber schließlich integriert wird, ist noch offen.

Für diese beiden Einsatzzwecke verwendet Google die Radartechnik ebenfalls im aktuellen Nest Hub. Das Nest Hub von Google ist ein Smart Display und ein Konkurrenzgerät zu Amazons Echo Show.

Schlafüberwachung beim Nest Hub

Die Radartechnik kann den Schlaf einer einzelnen Person überwachen und das Schlafverhalten analysieren. Das Nest Hub soll dann Verbesserungen vorschlagen, falls es beim Schlafen Probleme gibt. Derzeit hat die Funktion der Schlafüberwachung bei Google noch den Status einer Vorabversion. Dieser Status soll noch bis 2022 gelten.

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Ab 2022 will Google die Funktion der Schlafüberwachung kostenpflichtig machen, macht aber mehr als drei Monate nach der Markteinführung keine Angaben zur Höhe der Gebühren. Wer also derzeit das Nest Hub wegen der Schlafüberwachung kauft, muss mit Zusatzkosten in noch nicht bekannter Höhe rechnen. Solche Informationen sollten eigentlich vor dem Kauf eines Gerätes bekannt sein.

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Nest Hub mit Gestensteuerung

Im Test zum Nest Hub konnten wir der Schlafüberwachung nicht viel abgewinnen. Zum einen ist uns die Funktion zu starr: Es wird davon ausgegangen, dass wir immer zur gleichen Zeit schlafen gehen. Von einem smarten System erwarten wir hier deutlich mehr Flexibilität. Zum anderen sehen wir es in der Praxis als große Beschränkung, dass keine zwei schlafenden Personen im gleichen Raum unterstützt werden.

Außerdem wird die Radartechnik im Nest Hub genutzt, um Handbewegungen vor dem Display zu erkennen. Damit kann etwa die Musik angehalten werden, indem die Hand vor das Display gehalten wird. Das funktioniert gut, allerdings brauchen wir die Funktion nur selten. Entweder wir sind weiter weg vom Gerät, dann halten wir die Musik mit einem Sprachbefehl an, oder wir sind ohnehin vor dem Gerät, dann können wir das über den Bildschirm erledigen.

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